Architekt und Denkmalpfleger Verkannte Radikalität In seiner kompromisslosen Hinwendung zum Kunstwerk war der Neubau für das Berner Kunstmuseum durch Atelier 5 ein Meilenstein im europäischen Museumsbau. Im aktuellen Projektwettbewerb steht er zur Disposition. Grund genug, den Bau zu würdigen und Architektur als Stadtgespräch Die Überbauung Burgernziel gibt in Bern zu reden. «Wozu Wettbewerbe, wenn anders gebaut wird als prämiert?», wurde gefragt. Verschiedene Umstände haben zu einer insgesamt bemerkenswerten Realisierung, aber zu einer missglückten Strassenfassade Maison du Peuple in Clichy: neue Runde Das Maison du Peuple (1935–1939) in Clichy von Eugène Beaudouin, Marcel Lods, Vladimir Bodiansky und Jean Prouvé ist eine soziale Errungenschaft und ein architektonisch-ingenieurtechnisches Meisterwerk. Doch seit Längerem versucht die Gemeinde, den Sanierung einer Präzisionsarchitektur Das SBB-Ausbildungszentrum Loewenberg von Fritz Haller verlangte vier Jahrzehnte nach seinem Bau nach einer umfassenden Instandsetzung. Die Eingriffe an diesem bedeutenden Vertreter des Schweizer Stahlbaus galten der Verbesserung von Sicherheit und Ein modernes Lernkloster Die Schweizerischen Bundesbahnen haben 1980–1982 ihre neue Schulungsanlage in Murten als Internat gebaut. Das Ausbildungszentrum Loewenberg zeigt exemplarisch die Anliegen des Architekten Fritz Haller, der seine Forschungstätigkeit als Architekt auf Werbung Eine Ikone der Nachkriegsarchitektur Die Zusammenarbeit von Unternehmer Paul Schärer und Architekt Fritz Haller brachte in den 1960er-Jahren nicht nur das legendäre Möbelsystem USM Haller hervor – die Fabrikantenfamilie liess sich von ihrem Hausarchitekten auch die private Villa Wiedergeburt eines Mythos Mit dem Haus Buchli, der Villa für die Fabrikantenfamilie Schärer, erstellte Fritz Haller 1969 den Prototyp seines Stahlbausystems Mini. Nach 40 Jahren musste der heute unter Schutz stehende Bau instand gesetzt werden. Doch was bedeutet Denkmalpflege Die unmögliche Tatsache Ein Gastkommentar zu den aktuellen Entwicklungen auf dem Basler Roche-Areal. Oder: So geht «Denkmalschutz light». Das offene Schloss Unter der Ägide von Atelier G+S hat sich Schloss Burgdorf vom Verwaltungssitz und Gefängnis zu einem inspirierenden Treffpunkt für die Bevölkerung gewandelt. Ein Projektbeteiligter schaut kritisch zurück und schildert die Schwierigkeiten und Lösungen «Das Baudenkmal ist nicht bloss Idee, sondern realisierte Wirklichkeit» Zum Beitrag von Michael Hanak «Untolerierbare Geschichtsleugnung» in TEC21 19/2020 hat Nick Meyer einen Leserbrief verfasst («Mit einem Erhalt wäre niemandem gedient», TEC21 20/2020). Er schlägt vor, das Gewerbegebäude Tribschen in Luzern gut zu Von der Verantwortung der Mächtigen Die Firma Roche hat Einfluss in Basel, ebenso ihre Hausarchitekten Herzog & de Meuron. Wie gehen sie damit um, wenn das baukulturelle Erbe der Firma, des Kantons, ja der Schweiz betroffen ist? Solarenergie und Baukultur Wie kann es gelingen, die Solarenergie mit der Baukultur zu verbinden? Mit einer neuen Untersuchung gibt das Bundesamt für Kultur Antwort auf eine Frage, mit der sich die Fachleute seit Langem beschäftigen. Für die Schweizer Gemeinden kann die Bedrohte Ikone Der Umgang der französischen Behörden mit der Maison du Peuple in Clichy zeugt von geringem Verantwortungsbewusstsein. Das Meisterwerk der Vorkriegszeit ist nicht nur stark verändert worden und wird kaum mehr unterhalten; einschneidender noch ist das Werbung Das Wunder von Biel Private Bauträger sind mit dem Farelhaus in Biel, einem wertvollen Bau der Nachkriegszeit, angemessen umgegangen. Ertüchtigung mit Respekt Für die Instandsetzung des Churer Konvikts wurden die Lösungen über einen Wettbewerb gesucht. Einmal mehr zeigt sich: So entsteht eine qualitätssteigernde Vielfalt der Ansätze. Innenraum wird zerstört Im «Hirtenbrief» vom 1. November 2016 verkündete Erzbischof Heiner Koch seine Entscheidung, den Innenraum der Berliner Kathedrale St. Hedwig umgestalten zu lassen. Eine (schlechte) Zukunft für die Vergangenheit Der gesetzliche Schutz von Baudenkmälern im Kanton Bern gehört zu den modernsten der Schweiz. Bedrohte Ikone Das Mitte der 1970er-Jahre erbaute Internationale Congress Centrum Berlin ist ein architektonisches Unikat und ein wichtiges Zeugnis der schwierigen Situation von West-Berlin während der Teilung. Eigenverantwortung und Augenmass Dieses Wochenende finden in der Schweiz die «Europäischen Tage des Denkmals» statt. Was aber, wenn historische Stätten immer wieder von Ereignissen wie Hochwassern betroffen sind? In Dresden setzte sich die internationale Tagung «Hochwasser in Werbung Sorgfältiges Abwägen Die vorgesehene Stilllegung des historischen Albulatunnels, die massiven Eingriffe, die für seine Nutzung als Sicherheitsstollen erforderlich sind, und der Bau eines neuen Paralleltunnels widersprechen wichtigen denkmalpflegerischen Grundsätzen.
Verkannte Radikalität In seiner kompromisslosen Hinwendung zum Kunstwerk war der Neubau für das Berner Kunstmuseum durch Atelier 5 ein Meilenstein im europäischen Museumsbau. Im aktuellen Projektwettbewerb steht er zur Disposition. Grund genug, den Bau zu würdigen und
Architektur als Stadtgespräch Die Überbauung Burgernziel gibt in Bern zu reden. «Wozu Wettbewerbe, wenn anders gebaut wird als prämiert?», wurde gefragt. Verschiedene Umstände haben zu einer insgesamt bemerkenswerten Realisierung, aber zu einer missglückten Strassenfassade
Maison du Peuple in Clichy: neue Runde Das Maison du Peuple (1935–1939) in Clichy von Eugène Beaudouin, Marcel Lods, Vladimir Bodiansky und Jean Prouvé ist eine soziale Errungenschaft und ein architektonisch-ingenieurtechnisches Meisterwerk. Doch seit Längerem versucht die Gemeinde, den
Sanierung einer Präzisionsarchitektur Das SBB-Ausbildungszentrum Loewenberg von Fritz Haller verlangte vier Jahrzehnte nach seinem Bau nach einer umfassenden Instandsetzung. Die Eingriffe an diesem bedeutenden Vertreter des Schweizer Stahlbaus galten der Verbesserung von Sicherheit und
Ein modernes Lernkloster Die Schweizerischen Bundesbahnen haben 1980–1982 ihre neue Schulungsanlage in Murten als Internat gebaut. Das Ausbildungszentrum Loewenberg zeigt exemplarisch die Anliegen des Architekten Fritz Haller, der seine Forschungstätigkeit als Architekt auf
Eine Ikone der Nachkriegsarchitektur Die Zusammenarbeit von Unternehmer Paul Schärer und Architekt Fritz Haller brachte in den 1960er-Jahren nicht nur das legendäre Möbelsystem USM Haller hervor – die Fabrikantenfamilie liess sich von ihrem Hausarchitekten auch die private Villa
Wiedergeburt eines Mythos Mit dem Haus Buchli, der Villa für die Fabrikantenfamilie Schärer, erstellte Fritz Haller 1969 den Prototyp seines Stahlbausystems Mini. Nach 40 Jahren musste der heute unter Schutz stehende Bau instand gesetzt werden. Doch was bedeutet Denkmalpflege
Die unmögliche Tatsache Ein Gastkommentar zu den aktuellen Entwicklungen auf dem Basler Roche-Areal. Oder: So geht «Denkmalschutz light».
Das offene Schloss Unter der Ägide von Atelier G+S hat sich Schloss Burgdorf vom Verwaltungssitz und Gefängnis zu einem inspirierenden Treffpunkt für die Bevölkerung gewandelt. Ein Projektbeteiligter schaut kritisch zurück und schildert die Schwierigkeiten und Lösungen
«Das Baudenkmal ist nicht bloss Idee, sondern realisierte Wirklichkeit» Zum Beitrag von Michael Hanak «Untolerierbare Geschichtsleugnung» in TEC21 19/2020 hat Nick Meyer einen Leserbrief verfasst («Mit einem Erhalt wäre niemandem gedient», TEC21 20/2020). Er schlägt vor, das Gewerbegebäude Tribschen in Luzern gut zu
Von der Verantwortung der Mächtigen Die Firma Roche hat Einfluss in Basel, ebenso ihre Hausarchitekten Herzog & de Meuron. Wie gehen sie damit um, wenn das baukulturelle Erbe der Firma, des Kantons, ja der Schweiz betroffen ist?
Solarenergie und Baukultur Wie kann es gelingen, die Solarenergie mit der Baukultur zu verbinden? Mit einer neuen Untersuchung gibt das Bundesamt für Kultur Antwort auf eine Frage, mit der sich die Fachleute seit Langem beschäftigen. Für die Schweizer Gemeinden kann die
Bedrohte Ikone Der Umgang der französischen Behörden mit der Maison du Peuple in Clichy zeugt von geringem Verantwortungsbewusstsein. Das Meisterwerk der Vorkriegszeit ist nicht nur stark verändert worden und wird kaum mehr unterhalten; einschneidender noch ist das
Das Wunder von Biel Private Bauträger sind mit dem Farelhaus in Biel, einem wertvollen Bau der Nachkriegszeit, angemessen umgegangen.
Ertüchtigung mit Respekt Für die Instandsetzung des Churer Konvikts wurden die Lösungen über einen Wettbewerb gesucht. Einmal mehr zeigt sich: So entsteht eine qualitätssteigernde Vielfalt der Ansätze.
Innenraum wird zerstört Im «Hirtenbrief» vom 1. November 2016 verkündete Erzbischof Heiner Koch seine Entscheidung, den Innenraum der Berliner Kathedrale St. Hedwig umgestalten zu lassen.
Eine (schlechte) Zukunft für die Vergangenheit Der gesetzliche Schutz von Baudenkmälern im Kanton Bern gehört zu den modernsten der Schweiz.
Bedrohte Ikone Das Mitte der 1970er-Jahre erbaute Internationale Congress Centrum Berlin ist ein architektonisches Unikat und ein wichtiges Zeugnis der schwierigen Situation von West-Berlin während der Teilung.
Eigenverantwortung und Augenmass Dieses Wochenende finden in der Schweiz die «Europäischen Tage des Denkmals» statt. Was aber, wenn historische Stätten immer wieder von Ereignissen wie Hochwassern betroffen sind? In Dresden setzte sich die internationale Tagung «Hochwasser in
Sorgfältiges Abwägen Die vorgesehene Stilllegung des historischen Albulatunnels, die massiven Eingriffe, die für seine Nutzung als Sicherheitsstollen erforderlich sind, und der Bau eines neuen Paralleltunnels widersprechen wichtigen denkmalpflegerischen Grundsätzen.