Der Reichtum des Bestands Erhalt statt Tabula rasa: Beim Studienauftrag für die Überbauung des Maag-Areals in Zürich-West zeigten die Ingenieure von Dr. Deuring + Oehninger, dass ein Erhalt der historischen Hallen nicht nur Sinn macht, sondern sich geradezu aufdrängt. Sie
Aufwertung und Restaurierung des Schlosses von Locarno Der Beitrag «Pivot» zur Aufwertung des Schlosses von Locarno trumpft nicht mit grossen architektonischen Gesten auf, sondern besticht mit einer lapidaren Idee: Der Schlosshof soll für das Publikum zugänglich und zum Dreh- und Angelpunkt des ganzen
Wie weiter in Zürich-West? Seit bald einem Jahr tobt der Streit um Sinn und Unsinn der Planung fü+r das Areal der Zürcher Maag-Hallen. Was bedeutet der geplante Abbruch im Hinblick auf Ressourcenschonung? Und was für die Identität des Industriequartiers?
«Es fehlt das strategische Denken» Abbruch oder Erhalt der historischen Fabrikhallen, lautete die Frage bei der geplanten Überbauung des Maag-Areals. Stadtplaner Alain Thierstein ordnet die Bedeutung der Hallen in den grösseren Kontext der Quartiersentwicklung von Zürich-West ein
Die Rückeroberung der Stadt als Wohnort Unsere Städte haben zu viele Bürohäuser und zu wenig Wohnraum – die logische Schlussfolgerung ist die Umwidmung leer stehender Geschäftsbauten zu urbanen Wohnungen. Doch dieser Prozess geht nur langsam voran.
Areal Depot Deutweg, Winterthur Das Areal Depot Deutweg in Winterthur wird durch Wohnungen und Gewerbe erweitert. Einige Eingaben überraschen und verleiten zum Nachdenken über Darstellung, Sprache und Umgang mit dem Bestand bei Wettbewerbsprojekten.
Home statt Office Der Sanierungsbedarf von Verwaltungsbauten aus der Nachkriegszeit in den Stadtzentren geht einher mit einem generellen Abbau von Bürolandschaften. Weil es in den Innenstädten an Wohnraum mangelt, rücken diese ungenutzten Bürobauten in den Blick der
Zu Hause in zwei Welten Über 50 Wohnungen sind in einem ehemaligen Bürohaus in Bern entstanden. Mit dieser Umnutzung im «Brückenkopf Ost» beleben Bauart Architekten gleich zwei Stadtebenen und setzen den ersten Baustein für die Entwicklung eines neuen Quartiers.
Die Erste ihres Fachs Hela von Tscharner schloss 1933 als erste Schweizerin ihr Bauingenieurstudium an der ETH Zürich ab. Spuren, die mehr über sie erzählen, sind rar. Mit Geduld lassen sich einige Fragmente zusammentragen.
«Wir müssen auf die Berufsrollen fokussieren» In den technischen Berufen fehlen auch heute noch die Frauen. Die Diskussionen ähneln sich seit Jahren: Was sind die Gründe? Wie kann die Situation verbessert werden? Eine Bestandsaufnahme mit Raphaela Hettlage, Teamleiterin Diversity der ETH Zürich.
Dünn gesät Frauen sind in den technischen Berufen immer noch klar in der Unterzahl. Um das zu ändern, brauchen wir Vorbilder, die stolz auf ihren Beruf sind und das auch zeigen. TEC21 begibt sich auf die Suche nach den Pionierinnen im Bauingenieurwesen.
Inspirierende Vorbilder Lange Zeit war die Bezeichnung Ingenieur eng mit dem Militär verbunden. Frauen waren von der höheren Bildung ausgeschlossen, und traditionelle Geschlechterrollen taten ihr Übriges, damit der Ingenieurberuf ein männlicher wurde. Wo waren die Frauen
«Wir zeigen unseren tollen Beruf und die grossartigen Frauen, die ihn ausüben» Die Ausstellung «Queens of Structure» zeigt zwölf Frauen, die mit ihren Projekten die weitgefächerten Tätigkeits- und Themenfelder des Bauingenieurwesens repräsentieren. TEC21 hat mit Nicole Zahner, einer der Initiatorinnen, über die Ausstellung
Baubereich B3 Geistlich-Areal, Schlieren Auf beiden Seiten des Bahnhofs Schlieren wird die Stadt umgebaut. Nördlich der Gleise entsteht aus ehemaligen Industriearealen das neue Quartier «am Rietpark». Für das zentrale Baufeld B3 geht das Projekt von Clou Architekten mit Wohn- und
«Im Austausch ist vieles möglich» In Splügen steht die Sanierung der A13 an. Das Ausführungsprojekt wurde aufgelegt. Die Plangenehmigungsverfügung steht noch aus. Ein Diskussionspunkt ist die Forderung nach einer Tieferlegung der Nationalstrasse. Vertreter der drei beteiligten
Brutalismus, sanft saniert Bauten des Brutalismus sind bei Architekten ebenso beliebt, wie sie in breiteren Gesellschaftsschichten verpönt sind. Fensterlose Betonkuben mit Regenwasserspuren als Patina sind für Laien oft nur grau, wenn nicht gar grauenvoll. Wie kann man diese
Erlkönige, Systemküchen und ein Mietercafé Ein Investor, der 40 Jahre voraus denkt. Ein Architekt, der fast keine Spuren hinterlässt. Und ein Bauleiter, der niemandem Sonderschichten aufbrummt. Die Sanierung der Aarauer Telli-Hochhäuser ist ein Lehrstück für diszipliniertes Bauen. Die
St. Luzibrücke, Chur Der flache Stahlbogen «un solo arco» überzeugt die Jury ästhetisch und technisch. Zudem hat die geplante Brücke das Zeug dazu, für die Stadt Chur mehr Sehenswürdigkeit als Irritation zu werden.
Verschalt verkleidet Gelungen ist der Versuch der Architekten Horisberger Wagen, die Béton-brut-Ästhetik einer Schulanlage aus den 1960er-Jahren in die energetische Jetztzeit zu überführen. Die wärmegedämmte Fassade aus Holz interpretiert die Ruppigkeit des Originals neu
Splügen: Ein Bergdorf an der Autobahn Splügen hat eine lange Verkehrsgeschichte. Aktuell plant das Bundesamt für Strassen die Instandsetzung der Nationalstrasse, die durch das Dorf führt – nicht ohne Gegenwind aus der Bevölkerung.
Im Schmelztiegel von Raum, Verkehr und Mensch Das Auto und der Verkehrswegebau lösen beim Menschen wechselhafte Emotionen aus. Ein Rückblick auf die Entwicklung des Strassenwesens gibt Aufschluss über unsere Beziehung zum Auto und zur Strasse sowie die Ansprüche, die wir heute an dieses System
Anamnese am Auto Autos – manche lieben sie, einige hassen sie. Wiederum andere nutzen sie im wahrsten Sinn des Wortes als Zweckvehikel. Ein ähnliches Stimmungsbild zeigt sich in unserer Haltung gegenüber der Verkehrsplanung. Sie ist zu einer an Komplexität kaum zu
Energie aus Tageslicht Tageslicht ist der faszinierendste Baustoff der Architektur. Man kann ihn nicht bestellen und muss ihn nicht bezahlen. Dafür setzt man Materialien, Farben und Öffnungen ein, um Licht hineinzulassen oder auszuschliessen, zu lenken, zu spiegeln und zu
Licht ins Uhrwerk Die neue Manufaktur von Audemars Piguet in Le Locle zelebriert das Uhrmacherhandwerk. Im Gegensatz zur traditionellen Orientierung gen Norden aber öffnet sie sich auch dem direkten Sonnenlicht. Zu verdanken ist das wissenschaftlichen Erkenntnissen
«Die Norm ist bei vielen in der Baubranche noch zu wenig bekannt» Seit 2019 gilt in der Schweiz und in der EU eine gemeinsam entwickelte Tageslichtnorm. Damit wird Tageslicht in Gebäuden erstmals in der Schweiz gefordert und gefördert, wie Björn Schrader, Professor für Gebäudetechnik sowie Kunst- und