Aushängeschild der Entwicklung Seit dem Neubau des Bahnhofs nach dem Vollknotenentscheid der SBB hat sich Visp zu einem neuen Zentrum entwickelt.
Bauliche Heterogenität Wetzikon wuchs aufgrund verbesserter Bahnanschlüsse stetig in Richtung Zürich. Dadurch veränderte sich das ehemals ländlich geprägte Ortsbild. Heute prägt ein Mix an Baustilen und -volumen die gebaute Umwelt.
Der Teufel steckt im Detail Welche Schwachstellen können aus der günstigen Konstruktion einen teuren Schadensfall machen? Ein Fachmann für VAWD teilt seine Erfahrungen.
Ein kleines Stück Stadt Die Planungen für St. Margrethen machen Identitätskonflikte offensichtlich: Unterschiedliche Vorstellungen von Stadt und Dorf treffen aufeinander.
Sicher in der Töss Die Töss-Messschwelle in Neftenbach wurde im Sommer 2014 entschärft. Während der Ausführung wurden Anliegen der Kajakfahrer ins Projekt aufgenommen.
Sprunghafter Pionier Von der Vorspannung über die Modellstatik zum CAD, vom Realen zum Virtuellen: Der Erfindergeist Heinz Hossdorfs kannte keine Grenzen. Seine Bauten schrieben sowohl Ingenieur- als auch Architekturgeschichte.
Statik als Handwerk Heinz Hossdorf entwarf komplexe Tragwerke mit der Zuversicht, dass die Modellstatik seine Intuition bestätigen werde. Die Modelle der Coop-Lagerhallen aus Mikrobeton und des Stadttheaters Basel aus Acryl stehen exemplarisch für diesen Ansatz.
Von Cunovo lernen Bei Bratislava wurde die weltweit erste und einzige kommerzielle Surfwelle in einem Fliessgewässer installiert. Nach zwei Jahren Planung wurde die beplankte Stahlkonstruktion in nur drei Monaten errichtet.
«Die Modelle wurden extern kaum geprüft» Für Heinz Hossdorf kam erst der Entwurf, dann das Modell. Heute entsteht beides parallel zueinander. Die Anforderungen an den Ingenieur bleiben, doch sie haben sich gewandelt, wie Kilian Weiss und Tivadar Puskas erläutern.
«Es braucht eine neue Sensibilität» Ein interdisziplinäres Team hat untersucht, wie Politik und Verwaltung unsere gebaute Umwelt prägen. Ein Gespräch mit dem Forschungsleiter.
Vernunft statt Ideologie Nicht jede nachträgliche Wärmedämmung von Gebäuden ist umweltfreundlich. Die Dicke einer aus ökologischer Sicht sinnvollen Dämmung ist abhängig vom Heizsystem und niedrig, wenn erneuerbare Energiequellen genutzt werden.
«Farbe geht immer» Die Wiener Architekten von AllesWirdGut sind bei ihrer Arbeit im sozialen Wohnungsbau permanent mit hohem Kostendruck konfrontiert. Geld für die Fassadengestaltung ist dann knapp für Andreas Marth umso mehr ein Grund, mit viel Erfindungsgeist an
«Wir wollen offensiv damit umgehen» Das Münchner Architekturbüro Hild und K untersucht kontinuierlich das gestalterische Potenzial von verputzter Aussenwärmedämmung. Andreas Hild über Hintergründe, Absichten und Erkenntnisse.
«Der Unterschied liegt in der Denkweise» Das Bauen professionalisiert sich, die Zahl der beteiligten Fachplaner wächst. Innenarchitekt Thomas Wachter erklärt, wo sich sein Berufsfeld in diesem Prozess positionieren will.
Konsequent widerborstig Das Fachstellenhaus des Bildungs- und Beratungszentrums Arenenberg zeigt sich als Edelrohbau in Holz und Beton. Sein Thema ist das Zusammenspiel von Tragwerk und Raum.
Millimeter trifft Zentimeter Mit ihrem neuen Verwaltungs- und Besucherzentrum haben die Illwerke Österreichs grössten Holzbau errichtet. Architekt Hermann Kaufmann und Ingenieur Konrad Merz fanden die Balance zwischen Wirtschaftlichkeit und Ausdruck, zwischen Beton, Holz und
«Das Gebäude muss neue Rollen erfüllen» Eine zentrale Rolle innerhalb der Energiestrategie 2050 hat der Gebäudebestand, den es energetisch zu sanieren gilt. Prof. Urs-Peter Menti, Leiter Zentrum für Integrale Gebäudetechnik (ZIG) der Hochschule Luzern, zeigt mögliche Wege auf.
Eiskalte Linie und Feuerpunkt Das Steilneset-Mahnmal des Architekten Peter Zumthor und der Künstlerin Louise Bourgeois im norwegischen Vardø erinnert an die Hexenprozesse in der Finnmark.
Über das Tal hinaus Seit Juni erinnert in Glarus ein diskretes Mahnmal an Anna Göldi, die «letzte Hexe Europas». Die Installation spannt den Bogen vom Regionalen ins Globale und möchte den Opfern von Justizmorden weltweit gedenken.
Wie Steine im Fluss der Zeit Wer das Wort Denkmal hört, sieht meist erst einmal eine Reiterstatue vor dem inneren Auge. Tatsächlich gibt es aber ganz unterschiedliche Denkmäler und Mahnmale auch heute noch.
Barcelona berührt Schier unerschöpflich ist das architektonische Repertoire der katalanischen Hauptstadt. Drei Hinweise für den nächsten Besuch.
Rückbau von KKW: Wo steht die Schweiz? Die ersten Kernkraftwerke sind ohne grossen Aufruhr in Betrieb genommen worden. Die Stilllegung der rund 40 Jahre alten Energieerzeugungsanlagen hat jedoch politische Grabenkämpfe provoziert.
Von heiss zu kalt In der Schweiz sind bereits mehrere Forschungsreaktoren stillgelegt, teilweise demontiert und für die Endlagerung vorbereitet worden. Das Paul-Scherrer-Institut hat beim Entkernen und Dekontaminieren der Versuchsanlagen besonderes Geschick gezeigt.
«Der Rückbau ist ein kreatives Feld» Kernkrafttechnische Anlagen zurückzubauen ist zeitintensiv, technisch herausfordernd und psychologisch schwierig. Sascha Gentes bereitet angehende Ingenieure auf die Anforderungen im Rückbau vor.
Sichtbarer Verlust Das National September 11 Memorial prägt das neue Gesicht von Ground Zero in New York. Wir dokumentieren den Bau multimedial.
Virtueller Windkanal Sind Bauwerke geometrisch aussergewöhnlich oder stehen sie an exponierter Lage, bekommt das Gefährdungsbild Wind entsprechendes Gewicht. Für die Verifizierung der Lastannahmen bieten moderne Simulationswerkzeuge wirtschaftliche Alternativen zu