Lehrstuhl für Erhaltung, Konstruktion und Sicherheit von Bauwerken, ETH Lausanne (EPFL) Schonende Instandsetzung des Wipkingerviadukts dank UHFB Das denkmalgeschützte Wipkinger Viadukt der SBB von 1896 erhielt durch Upcycling mithilfe neuartiger Technologien eine verlängerte Nutzungsdauer. Dank dem Einsatz von Ultrahochleistungsfaserverbundbaustoff erfüllt die Bausubstanz aus dem 19 Christian Menn, Bauingenieur aus Leidenschaft Christian Menn hat den Brückenbau bereichert. Seine Projekte genügen ästhetischen Ansprüchen und hielten vertretbare Baukosten ein. Dennoch zweifelte er oft. Eugen Brühwiler, Professor an der ETH Lausanne, erinnert sich. Hochfest weiter dank UHFB Ist Stahlbeton bei starken Umwelteinflüssen der geeignete Baustoff? Zur Verstärkung der denkmalgeschützten Guillermaux-Brücke in Payerne kam UHFB zum Einsatz. Eine materialtechnologische Premiere Die Rad- und Fussgängerbrücke Martinet in Lausanne ist schweizweit die erste Brücke aus Ultrahochleistungs-Faserbeton. Mit Leichtigkeit verbessern Am Chillon-Viadukt bei Montreux erfolgte mit 2400 m³ die weltweit bisher grösste Instandsetzung mit UHFB. Die Projektbeteiligten berichten über die Materialwahl und ihre Erkenntnisse bei Planung und Ausführung. Werbung Stahl und Beton effizienter kombiniert Ultrahochleistungs-Faserbeton eröffnet neue Möglichkeiten für Ingenieure und Architekten. Aber was ist UHFB, und wieso ist er als Baustoff geeignet? Ein anschauliches Beispiel anhand der Bemessung einer Bahnbrücke. Das System Hennebique Die Grundidee seiner Bauweise liess der französische Ingenieur François Hennebique (1842-1921) im Jahr 1892 patentieren. Sie bestand darin, standardisierte Bauteile wie Rippendecken, Stützen, Wände und Balkone zu einem monolithischen Bauwerk Ein Tragwerk wirbt für sich Ein Tragwerk sondergleichen hat das Manoir Hauteroche in Le Pont am Lac de Joux. Seit hundert Jahren steht das bis anhin privat genutzte Herrenhaus mit seiner bizarren Architektur am bewaldeten Nordhang leicht abgesetzt vom Dorf. Zu viel Sicherheit? Sind sicherheitsspezifische Anforderungen Grund genug, den historischen Albulatunnel zu einem überdimensionierten Fluchtstollen zu degradieren und damit das Kernstück eines Unesco-Welterbes zu entwerten? Dies wäre bedauerlich. Erfahrungen von Christian Menn Mit Christian Menns «Erfahrungen im Schweizer Betonbrückenbau» steht ein reichhaltiges Vermächtnis zur Verfügung.
Schonende Instandsetzung des Wipkingerviadukts dank UHFB Das denkmalgeschützte Wipkinger Viadukt der SBB von 1896 erhielt durch Upcycling mithilfe neuartiger Technologien eine verlängerte Nutzungsdauer. Dank dem Einsatz von Ultrahochleistungsfaserverbundbaustoff erfüllt die Bausubstanz aus dem 19
Christian Menn, Bauingenieur aus Leidenschaft Christian Menn hat den Brückenbau bereichert. Seine Projekte genügen ästhetischen Ansprüchen und hielten vertretbare Baukosten ein. Dennoch zweifelte er oft. Eugen Brühwiler, Professor an der ETH Lausanne, erinnert sich.
Hochfest weiter dank UHFB Ist Stahlbeton bei starken Umwelteinflüssen der geeignete Baustoff? Zur Verstärkung der denkmalgeschützten Guillermaux-Brücke in Payerne kam UHFB zum Einsatz.
Eine materialtechnologische Premiere Die Rad- und Fussgängerbrücke Martinet in Lausanne ist schweizweit die erste Brücke aus Ultrahochleistungs-Faserbeton.
Mit Leichtigkeit verbessern Am Chillon-Viadukt bei Montreux erfolgte mit 2400 m³ die weltweit bisher grösste Instandsetzung mit UHFB. Die Projektbeteiligten berichten über die Materialwahl und ihre Erkenntnisse bei Planung und Ausführung.
Stahl und Beton effizienter kombiniert Ultrahochleistungs-Faserbeton eröffnet neue Möglichkeiten für Ingenieure und Architekten. Aber was ist UHFB, und wieso ist er als Baustoff geeignet? Ein anschauliches Beispiel anhand der Bemessung einer Bahnbrücke.
Das System Hennebique Die Grundidee seiner Bauweise liess der französische Ingenieur François Hennebique (1842-1921) im Jahr 1892 patentieren. Sie bestand darin, standardisierte Bauteile wie Rippendecken, Stützen, Wände und Balkone zu einem monolithischen Bauwerk
Ein Tragwerk wirbt für sich Ein Tragwerk sondergleichen hat das Manoir Hauteroche in Le Pont am Lac de Joux. Seit hundert Jahren steht das bis anhin privat genutzte Herrenhaus mit seiner bizarren Architektur am bewaldeten Nordhang leicht abgesetzt vom Dorf.
Zu viel Sicherheit? Sind sicherheitsspezifische Anforderungen Grund genug, den historischen Albulatunnel zu einem überdimensionierten Fluchtstollen zu degradieren und damit das Kernstück eines Unesco-Welterbes zu entwerten? Dies wäre bedauerlich.
Erfahrungen von Christian Menn Mit Christian Menns «Erfahrungen im Schweizer Betonbrückenbau» steht ein reichhaltiges Vermächtnis zur Verfügung.