Fach- und Wissenschaftsjournalist bei Faktor Journalisten Ein Strombasar zur Abschreckung Die Bundespolitik beschliesst eine dringliche PV-Neubaupflicht, damit die Solararchitektur eine tragende Rolle für die Energiewende spielen kann. Aber warum darf der aktuelle Strommarkt die dezentrale Stromproduktion behindern? Ein Kommentar zu den Wohnhaus Römer Freienbach: Ein fliessender Speicher Wo früher ein Strandhaus am Zürichsee stand, wohnen nun drei Generationen derselben Familie unter dem Dach eines fossilfreien Würfels. Das nachhaltige Energiekonzept bildet einen sichtbaren Rahmen und ein kommunikatives Ausgleichssystem. Hauswände oder Alpweiden? Die Energie der Zukunft sei klimaneutral, bezahlbar und jederzeit verfügbar, sagt die Politik. Wie die Solarstromproduktion solchen Ansprüchen gerecht werden kann, ist Thema der aktuellen Debatte. Für den Gebäudesektor zeichnet sich bereits ab: Das Winter-Plusenergiehaus Sol’CH Energiewende ist, wenn die Kraft der Sonne für die eigene Strom- und Wärmeversorgung ausreicht. Im Puschlav beweist ein Wohnhaus, dass die Bilanz an 353 Tagen pro Jahr positiv sein kann. Aktuelle Energieprognosen Werbung Schön und neuerdings beweglich: PV am Gebäude Der diesjährige nationale Energiepreis Watt d’Or geht an ein etabliertes sowie an ein junges Solarunternehmen. Die Auszeichnung zeigt, dass der Markterfolg mitunter Geduld braucht. Nicht zwingend zu Beheizendes bleibt aussen vor Was leistet das flächeneffiziente Schulhaus Wallrüti in Winterthur für die Ökologie? Die räumlich besondere Organisation ist suffizient und ermöglicht ein schlankes Haustechniksystem. 17 globale Ziele, die auch das Bauen betreffen Die globale Agenda 2030, die den Planeten und die Erdbevölkerung umfassend schützen will, ist wenig bekannt. Aber leistet die Architektur – in der Schweiz oder anderswo – nicht schon genug für eine lebenswerte und gerechte Welt? Reich und glücklich – aber wie nachhaltig? Die Schweiz ist ein Top-Ten-Land in globalen Rankings zu Wohlstand, Glück oder nachhalti-ger Entwicklung. In einem Punkt schneidet das Land allerdings schlechter ab als der Rest der Welt: beim Konsum und seinen Folgen für Umwelt, Klima und Aufruf: Wir suchen SDG-Projekte! Was trägt die Schweizer Architektur- und Bauszene zur Umsetzung der Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung bei? Die Schweizer Konferenz der Architekten und Architektinnen (CSA), TEC21 und der Verlag Espazium finden, «mehr als gedacht». Die Farbskala der Nachhaltigkeit 17 Sustainable Development Goals bilden das Kernstück der Agenda 2030. Dem UN-Rahmenabkommen zur nachhaltigen Entwicklung schloss sich 2015 auch die Schweiz an. TEC21 fragt nach, wie gut die Umsetzung in der gebauten Umwelt vorankommt. Die Schweiz und die 17 SDG Von «Our Common Future» zu «leave no one behind» Werbung Es begann im Kindergarten Auch bestehende Wohnquartiere lassen sich zu Eigenverbrauchsgemeinschaften verbinden. Ein Forschungsversuch im Tessin war derart erfolgreich, dass nun weitere Projekte realisiert werden. Der Archetyp aus Basel Der ehemalige Güterbahnhof von Basel wandelt sich zum lebendigen Stadtquartier. Dem inneren Zusammenhalt dient auch die gemeinsame Energieinfrastruktur. Nein! Ja! Oder doch: Ja, aber? Die Schweiz sucht kurzfristig nach Energiequellen für den Winter und langfristig den Pfad für eine klimaneutrale Energieversorgung. Gut ist, dass sich die Wissenschaft an der langfristigen Suche beteiligt. Noch besser wäre, wenn sie – statt über Empfehlung: Lüften in Pandemiesituationen Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat gemeinsam mit Verbänden aus der Gebäudetechnik- und Planungsbranche ein Positionspapier zur «Lüftung von Gebäuden in Pandemiesituationen» herausgegeben. Für eine Zimmerstunde im Lärchenwald Passt eine wohlgeformte Architektur in die wilde Natur? Ja durchaus, wenn die vorgefundene (Un-)ordnung respektiert wird. Die Architekten Ramun Capaul und Gordian Blumenthal ergänzen die Cluozza-Hütte im Schweizer Nationalpark mit einem in sich Die Grenzen der Kreisläufe Aus alten Bauteilen lassen sich neue Gebäude konstruieren. Doch wirtschaftlich und rechtlich läuft das Reuse-Prinzip noch nicht rund. Das zirkuläre Bauen steht erst am Anfang, verdeutlichte das Schweizer Bauforum. Werbung Ein Allianz für die Energiewende Editorial der 5. Ausgabe von «Immobilien und Energie», verfasst von Julia Selberherr, Andrea Streit und Paul Knüsel. Ein Zusatzmotor für den Solarausbau Viele möchten klimafreundlich leben, aber nur wenige wollen mehr dafür bezahlen. Ist der «Zusammenschluss zum Eigenverbrauch ZEV» das Wunschmodell, um die dezentrale Energieversorgung nun CO2-frei und ökonomisch zu organisieren? Energieversorgung – Planen mit zuverlässigen Variablen Die fünfte Ausgabe der dreisprachigen Publikation «Immobilien und Energie» widmet sich Strategien des Eigengebrauchs. Die Gewerke denken an künstliche Intelligenz Die Gebäudetechnikbranche will ihre Silos verlassen und stärker mit anderen Fachbereichen zusammenarbeiten. An ihrem nationalen Kongress gab sie – nach zweimaliger Absage – dem Smart Building und der Digitalisierung eine grosse Bühne. Wo die Sonne willkommen ist Das Symposium Solares Bauen besuchte erstmals Basel und gab Einblick in die regionale Vielfalt an neuer Solararchitektur. Die Architekten finden Freude an Innovationen bei Konstruktion und Entwurf. Ersatzneubau KVA Thurgau, Weinfelden Unsere Generation wirft zu viel Abfall weg und stösst zu viel CO2 aus. Eine Kehrichtverbrennungsanlage veranschaulicht diesen gedankenlosen Umgang mit Rohstoffen ziemlich gut. Dass der Blick auf ein derartiges Industriewerk trotzdem gnädig sein darf Werbung Klimaneutral, aber nicht autark Die Akademien der Wissenschaften unterzogen die nationale Energiestrategie einem Stresstest für die Versorgungssicherheit. Der Befund: Ohne Import von Energieträgern geht es auch langfristig nicht. Die Zeit der «beliebig verfügbaren und günstigen Mehr laden
Ein Strombasar zur Abschreckung Die Bundespolitik beschliesst eine dringliche PV-Neubaupflicht, damit die Solararchitektur eine tragende Rolle für die Energiewende spielen kann. Aber warum darf der aktuelle Strommarkt die dezentrale Stromproduktion behindern? Ein Kommentar zu den
Wohnhaus Römer Freienbach: Ein fliessender Speicher Wo früher ein Strandhaus am Zürichsee stand, wohnen nun drei Generationen derselben Familie unter dem Dach eines fossilfreien Würfels. Das nachhaltige Energiekonzept bildet einen sichtbaren Rahmen und ein kommunikatives Ausgleichssystem.
Hauswände oder Alpweiden? Die Energie der Zukunft sei klimaneutral, bezahlbar und jederzeit verfügbar, sagt die Politik. Wie die Solarstromproduktion solchen Ansprüchen gerecht werden kann, ist Thema der aktuellen Debatte. Für den Gebäudesektor zeichnet sich bereits ab: Das
Winter-Plusenergiehaus Sol’CH Energiewende ist, wenn die Kraft der Sonne für die eigene Strom- und Wärmeversorgung ausreicht. Im Puschlav beweist ein Wohnhaus, dass die Bilanz an 353 Tagen pro Jahr positiv sein kann.
Schön und neuerdings beweglich: PV am Gebäude Der diesjährige nationale Energiepreis Watt d’Or geht an ein etabliertes sowie an ein junges Solarunternehmen. Die Auszeichnung zeigt, dass der Markterfolg mitunter Geduld braucht.
Nicht zwingend zu Beheizendes bleibt aussen vor Was leistet das flächeneffiziente Schulhaus Wallrüti in Winterthur für die Ökologie? Die räumlich besondere Organisation ist suffizient und ermöglicht ein schlankes Haustechniksystem.
17 globale Ziele, die auch das Bauen betreffen Die globale Agenda 2030, die den Planeten und die Erdbevölkerung umfassend schützen will, ist wenig bekannt. Aber leistet die Architektur – in der Schweiz oder anderswo – nicht schon genug für eine lebenswerte und gerechte Welt?
Reich und glücklich – aber wie nachhaltig? Die Schweiz ist ein Top-Ten-Land in globalen Rankings zu Wohlstand, Glück oder nachhalti-ger Entwicklung. In einem Punkt schneidet das Land allerdings schlechter ab als der Rest der Welt: beim Konsum und seinen Folgen für Umwelt, Klima und
Aufruf: Wir suchen SDG-Projekte! Was trägt die Schweizer Architektur- und Bauszene zur Umsetzung der Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung bei? Die Schweizer Konferenz der Architekten und Architektinnen (CSA), TEC21 und der Verlag Espazium finden, «mehr als gedacht».
Die Farbskala der Nachhaltigkeit 17 Sustainable Development Goals bilden das Kernstück der Agenda 2030. Dem UN-Rahmenabkommen zur nachhaltigen Entwicklung schloss sich 2015 auch die Schweiz an. TEC21 fragt nach, wie gut die Umsetzung in der gebauten Umwelt vorankommt.
Es begann im Kindergarten Auch bestehende Wohnquartiere lassen sich zu Eigenverbrauchsgemeinschaften verbinden. Ein Forschungsversuch im Tessin war derart erfolgreich, dass nun weitere Projekte realisiert werden.
Der Archetyp aus Basel Der ehemalige Güterbahnhof von Basel wandelt sich zum lebendigen Stadtquartier. Dem inneren Zusammenhalt dient auch die gemeinsame Energieinfrastruktur.
Nein! Ja! Oder doch: Ja, aber? Die Schweiz sucht kurzfristig nach Energiequellen für den Winter und langfristig den Pfad für eine klimaneutrale Energieversorgung. Gut ist, dass sich die Wissenschaft an der langfristigen Suche beteiligt. Noch besser wäre, wenn sie – statt über
Empfehlung: Lüften in Pandemiesituationen Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat gemeinsam mit Verbänden aus der Gebäudetechnik- und Planungsbranche ein Positionspapier zur «Lüftung von Gebäuden in Pandemiesituationen» herausgegeben.
Für eine Zimmerstunde im Lärchenwald Passt eine wohlgeformte Architektur in die wilde Natur? Ja durchaus, wenn die vorgefundene (Un-)ordnung respektiert wird. Die Architekten Ramun Capaul und Gordian Blumenthal ergänzen die Cluozza-Hütte im Schweizer Nationalpark mit einem in sich
Die Grenzen der Kreisläufe Aus alten Bauteilen lassen sich neue Gebäude konstruieren. Doch wirtschaftlich und rechtlich läuft das Reuse-Prinzip noch nicht rund. Das zirkuläre Bauen steht erst am Anfang, verdeutlichte das Schweizer Bauforum.
Ein Allianz für die Energiewende Editorial der 5. Ausgabe von «Immobilien und Energie», verfasst von Julia Selberherr, Andrea Streit und Paul Knüsel.
Ein Zusatzmotor für den Solarausbau Viele möchten klimafreundlich leben, aber nur wenige wollen mehr dafür bezahlen. Ist der «Zusammenschluss zum Eigenverbrauch ZEV» das Wunschmodell, um die dezentrale Energieversorgung nun CO2-frei und ökonomisch zu organisieren?
Energieversorgung – Planen mit zuverlässigen Variablen Die fünfte Ausgabe der dreisprachigen Publikation «Immobilien und Energie» widmet sich Strategien des Eigengebrauchs.
Die Gewerke denken an künstliche Intelligenz Die Gebäudetechnikbranche will ihre Silos verlassen und stärker mit anderen Fachbereichen zusammenarbeiten. An ihrem nationalen Kongress gab sie – nach zweimaliger Absage – dem Smart Building und der Digitalisierung eine grosse Bühne.
Wo die Sonne willkommen ist Das Symposium Solares Bauen besuchte erstmals Basel und gab Einblick in die regionale Vielfalt an neuer Solararchitektur. Die Architekten finden Freude an Innovationen bei Konstruktion und Entwurf.
Ersatzneubau KVA Thurgau, Weinfelden Unsere Generation wirft zu viel Abfall weg und stösst zu viel CO2 aus. Eine Kehrichtverbrennungsanlage veranschaulicht diesen gedankenlosen Umgang mit Rohstoffen ziemlich gut. Dass der Blick auf ein derartiges Industriewerk trotzdem gnädig sein darf
Klimaneutral, aber nicht autark Die Akademien der Wissenschaften unterzogen die nationale Energiestrategie einem Stresstest für die Versorgungssicherheit. Der Befund: Ohne Import von Energieträgern geht es auch langfristig nicht. Die Zeit der «beliebig verfügbaren und günstigen