Ausgezeichnete Berner Bausubstanz Bern hat prämiert: Anfang Dezember vergab die Stadt in kleinem Rahmen sieben Preise für den vorbildlichen Umgang mit wertvoller Bausubstanz in der Berner Altstadt.
Das Erbe der Johanniter Durch die Instandsetzung des «Johanniterhauses» der Kantonsschule Küsnacht konnte ein weiteres Kapitel der Geschichte des historischen Gebäudes aufgearbeitet werden. Die Massnahmen führten Bischof Föhn Architekten in Anlehnung an die ursprüngliche
Petition: Rettet die Roche-Bauten! Der geplante Abriss der geschützten Bauten auf dem Basler Roche-Areal hat hohe Wellen geschlagen. Nun lancieren Architektinnen und Denkmalpfleger eine Petition zur Rettung der bedrohten Gebäude.
Baukultur auf dem Weg zum Julier Das geplante Winterprogramm 2020/21 des Festivals Origen in Graubünden ist nicht nur der Musik, sondern auch der Baukultur gewidmet. Im Zentrum steht die Renovation von zwei historischen Gebäuden.
Ein Fachwerkhaus auf Zeitreise In Ermatingen TG hat Solararchitekt Peter Dransfeld ein 400 Jahre altes Wohnhaus erneuert und an die neueste Energietechnik angehängt. Trotz versiertem Umgang mit historischer Substanz: Wie widerspruchsfrei lässt sich ein Baudenkmal mit modernem
Im Geist des Bestands Die Erneuerung der Zentral- und Hochschulbibliothek in Luzern ist vollendet. Für das denkmalgeschützte Gebäude von 1951 wählte die Architekten-ARGE Lussi Halter Casagrande einen integrativen Ansatz
«Hier versteckt sich eine fatale Fehlbewertung zu Bauwerken der Moderne» Die Diskussion über den geplanten Abbruch des Gewebegebäudes Tribschen in Luzern geht weiter. Nun nimmt der ehemalige stellvertretende kantonale Denkmalpfleger Stellung.
Lob für Neues Bauen und Zimmermannskunst Der Denkmalpflegepreis des Kantons Bern ist 2020 für zwei Bauerneuerungen vergeben worden, die gegensätzlicher kaum sein könnten: In Reichenbach im Kandertal wurde der Hauptpreis für die Instandsetzung eines über 200 Jahre alten Bauernhauses aus Holz
Untolerierbare Geschichtsleugnung Den hohen Schutzwert des Gewerbegebäudes Tribschen in Luzern bestreitet niemand. Doch die Eigentümerin will es abbrechen und durch einen grösseren Neubau ersetzen. Dagegen wehren sich die Fachverbände der Architektenschaft und der Heimatschutz. Nun
Erinnern oder vergessen? Das Zürcher Schauspielhaus, «der Pfauen», soll modernisiert, möglicherweise sogar abgebrochen werden. Was aber bleibt dann von der aussergewöhnlichen Geschichte, die sich hier zwischen 1933 und 1945 abgespielt hat?
Von der Verantwortung der Mächtigen Die Firma Roche hat Einfluss in Basel, ebenso ihre Hausarchitekten Herzog & de Meuron. Wie gehen sie damit um, wenn das baukulturelle Erbe der Firma, des Kantons, ja der Schweiz betroffen ist?
SIA in der Salvisberg-Herzog-&-de-Meuron-Zwickmühle Die Firma Roche plant in Basel den Ausbau ihres Campus. Schweizer Architektur-Ikonen sollen Neubauten von Herzog & de Meuron weichen. Ein Kommentar von Ivo Vasella, Co-Leiter Kommunikation beim SIA.
«Schönheit allein ist kein Kriterium» Das Werk von Justus Dahinden erscheint oft im Inventar und ist gleichwohl nicht integral geschützt. Der Denkmalpfleger Reto Nussbaumer umreisst die Schwierigkeiten hinsichtlich Wahrnehmung und Anerkennung von Architektur der jüngeren Baugeschichte.
Casino Bern: «Der Raum ist in der Gegenwart angelangt» Bei einem Rundgang durch das Casino stellt der Direktor des Berner Symphonieorchesters die für die Musiker wichtigen Neuerungen im Konzertsaal, im Backstage- und im Publikumsbereich vor.
Da capo für das Casino Bern Zwischen 2017 und 2019 wurde das für festliche Konzerte genutzte Gebäude rundum saniert. Um die komplexen technischen Neuerungen im historischen Bau unterzubringen, waren fast archäologische Recherchen und feines Fingerspitzengefühl der Architekten
Schloss Balliswil: Lob der Spuren Welches Mass an Eingriffen ist erforderlich, um zeitgenössisches Wohnen in einem vier Jahrhunderte alten Gemäuer zu ermöglichen? Bei der Renovation von Schloss Balliswil im Kanton Freiburg haben sich LVPH Architectes bewusst von den üblichen
Bedrohte Ikone Der Umgang der französischen Behörden mit der Maison du Peuple in Clichy zeugt von geringem Verantwortungsbewusstsein. Das Meisterwerk der Vorkriegszeit ist nicht nur stark verändert worden und wird kaum mehr unterhalten; einschneidender noch ist das
Über ein gefährdetes Bijou Die Villa Gelpke-Engelhorn der Architektin Beate Schnitter in Küsnacht wurde aus dem Inventar der schutzwürdigen Bauten entlassen. Einmal mehr wird klar: Das architektonische Werk von Schweizer Frauen ist ungenügend erforscht und wird kaum gewürdigt.
Schätze im Innern Der Andenkenladen «Chalet Diana» in Interlaken und der Gasthof «Kreuz» in Herzogenbuchsee haben den diesjährigen Denkmalpflegepreis des Kantons Bern erhalten.
Baudynamik der besonderen Art Das Schwingungsverhalten des Kirchturms von San Luzi in Zuoz kann man fast als mysteriös bezeichnen – die Untersuchungen gleichen einem Krimi.
Mächtige Bauten – prächtiges Kulturerbe Im Rahmen der Europäischen Tage des Denkmals finden in der ganzen Schweiz über tausend Führungen, Spaziergänge oder Gesprächsrunden statt. Wir geben ein paar Anregungen.
Umkleidekabine auf Stelzen Der Denkmalpflegepreis 2017 des Kantons Bern geht an ein verstecktes Kleinod des «Neuen Bauens» im Berner Oberland, ein Badehaus am Ufer des Thunersees.
Ein geschichtsträchtiges Werk Europas grösste thermische Solaranlage wies den Weg in eine Zukunft, die noch nicht eingetreten ist: dass sich die Ästhetik der Architektur und der Solarenergie zu einer neuen Formensprache verschränken könnten.
Schweizer Denkmalpreis Das Ergebnis der Innenrestaurierung mit der Wiederherstellung der bauzeitlichen Dekorationsmalerei der Kirche Bünzen
Zerstört geglaubte Dokumente gerettet Ein sensationeller Fund: Im Archiv für Schweizer Landschaftsarchitektur wurden rund 320 Originalpläne und -skizzen von Leberecht Migge entdeckt.
Europäische Tage des Denkmals 2016 An diesem Wochenende findet die 23. Ausgabe unter dem Motto «Oasen» statt.