Weiter so, bitte In einen Kleinbasler Hinterhof haben Felippi Wyssen Architekten ein Bauwerk gestellt, das man überall vermuten würde – nur nicht hier. Ein ganz eigenes Modell der Nachverdichtung, das nach Fortführung im grösseren Massstab ruft. Haus statt Parken Parkhäuser mögen als Bautyp nicht am Ende sein, werden aber immer häufiger für andere Nutzungen umgebaut. Inmitten der Städte bergen sie Raumreserven, und im fast-postfossilen Zeitalter erfährt ihr Genius Loci neue Wertschätzung. Sechs Beispiele aus Von aussen nach innen: Entwurfsmethoden für dichte Stadtquartiere Architektur und Auto Nicht nur eine Liebesbeziehung «Eine baukulturelle Umarmung Europas durch die Schweiz» Auf Einladung der Schweiz haben die europäischen Kulturministerinnen und -minister beim Weltwirtschaftsforum in Davos eine gemeinsame Allianz für Baukultur vereinbart. Claudia Schwalfenberg (SIA) über Baukultur als kulturell fundierte Nachhaltigkeit Werbung Abgefahren. Architektur und Stadt nach dem Auto Dieses Heft entspringt reinem Wunschdenken. Es präsentiert Architektur und Stadt im Zeitalter nach dem Auto – mit der Behauptung, dieses habe längst begonnen. «Da ist nichts museal» Die einstige Citroën-Niederlassung in Brüssel wird zum Kunstmuseum «KANAL Centre Pompidou» umgebaut. Wir sprachen mit der Co-Entwerferin An Fonteyne über Museumsbesucher auf Autorampen und die Faszination eines Bauwerks, das nach dem Mass des Autos «You just flow about» Together with EM2N and Sergison Bates, noAarchitecten is transforming an enormous former automobile factory and showroom in Brussels to become KANAL – Centre Pompidou, a museum for contemporary art. We asked An Fonteyne (noAarchitecten) about how car Alles in Bewegung An der Zürcher Stampfenbachstrasse fand ein Architekturexperiment auf dem frei finanzierten Wohnungsmarkt seinen Weg in die Realität – und hebelt mit seiner Bewegungsfreude das vermeintliche Axiom aus, dass Architektur statisch sei. Die Zivilisierung der Kasernen Kulturelle Umnutzung zweier urbaner Kasernenareale in Basel und Aarau. Editorial von Hella Schindel und Erik Wegerhoff. Wie gute Projekte Rendite generieren Hochstehende Baukultur wird nicht allein von der öffentlichen Hand und von Privatpersonen geschaffen. Eine besondere Verantwortung kommt hier gerade institutionellen Investoren zu, die häufig grossformatige Projekte realisieren und gewinnorientiert Erfolgsfaktor Baukultur Editorial von Claudia Schwalfenberg, Martina Wäckerlin und Erik Wegerhoff. Ein Quartier mit vielen Beteiligten Soll ein umfangreiches Investitionsprojekt ein Stadtquartier sein und nicht bloss ein Renditeobjekt, dann müssen viele Parteien an einem Strang ziehen. Mit der «Papieri» in Cham wird derzeit ein Beispiel realisiert. Werbung Sieben zu eins fürs Kloster Stans Dass Investitionen in Baukultur sich bezahlt machen, zeigt kaum ein Bau schöner als das zum «Culinarium Alpinum» verwandelte Kloster Stans. Auch wenn eines der acht Davoser Kriterien hier teilweise ignoriert wurde. Roche, Bau 2: Neue Grösse? Unter dem bescheidenen Namen «Bau 2» beschert der Basler Pharmakonzern Roche der Schweiz ihr höchstes Bauwerk. Die Ambitionen sind gleichwohl enorm. Aber bekam die Bauherrschafft hier die Innovation, die sie für sich beansprucht? Nach 114 Jahren wieder im Umlauf Aufzüge sind kaum je der dauerhafteste Bestandteil eines Bauwerks. Doch in Hamburg überstand ein Paternoster zwei Weltkriege und zahlreiche Eigentümerwechsel. Nun fährt er wieder – wie schon 1908. Himmelfahrten für jedermann Paternoster: Kaum ein technisches Bauwerk dürfte einen solch bedeutungsschweren, dazu noch lateinischen Namen tragen. Der Paternoster ist der Beweis, dass gerade der Technik der frühen Moderne ein Zauber innewohnt, der archaische Faszinationen in Doppelter Brückenbau Um das Messegelände der OLMA in St. Gallen erweitern zu können, musste eigens die Autobahn eingehaust werden. Indirekt bedingte das, auch beim Bau der neuen Messehalle eine Bautechnik aus dem Verkehrswegebau anzuwenden. Bâtisseurs Suisses: Der Strand von Eaux-Vives Ferienzeit ist Strandzeit, auch in der Schweiz: Die jüngste Ausgabe von «Bâtisseurs Suisses / Schweizer Konstrukteure», der zweisprachigen Reihe von espazium – Der Verlag für Baukultur, widmet sich der Plage des Eaux-Vives in Genf. Dem poetischen Werbung Innenausbau mit Methode Das Gebäudeinnere ist der deutlichste Spiegel des Zeitgeschmacks – das zeigen Barockschlösser mit Empire-Ausstattung ebenso wie die hippen Läden grosser Brands in Gründerzeitbauten. Wenn das Baubüro in situ das nun ändern will, bedeutet das nicht Entdeckergeist im Büro Der Zürcher Outdoor-Ausstatter Transa liess sich vom Baubüro in situ in der Zürcher Innenstadt eine Bürolandschaft aus jenen Materialien entwerfen, die es schon vor Ort gab. Dadurch sparte man CO2 ein – und holte zugleich den Geist von wirklicher «Manchmal braucht es gar nicht so viel Design» Was kann Hightech-Medizin von illegalen Partys lernen? An der Planung des neuen Zürcher Kinderspitals von Herzog & de Meuron ist ein Innenarchitekturbüro beteiligt, das sich aus einem Berliner Clubraum in den 1990er-Jahren an die Spitze der Abdankung der Tendenza Mit Aurelio Galfettis Tod im vergangenen Dezember und dem Luigi Snozzis ein Jahr zuvor verabschiedet sich eine Generation, die die Tessiner Architektur über Jahrzehnte prägte. Ein Besuch bei Galfettis letztem Bau in Bellinzona und ein Spaziergang «Wir haben jede Menge Schaffenslust. Und ein bisschen gesunde Naivität.» Bartke Pedrazzini Architetti und Studioser sind Teil einer neuen Generation von Tessiner Architektinnen und Architekten. Mit Umbauten in Minusio und sensiblen stadträumlichen Eingriffen in Monte hinterlassen sie eigene Spuren. Ein Gespräch über Die Vergangenheit im Präsens Zwei Umbauten oberhalb von Locarno von Bartke Pedrazzini Architetti bescheren der Vergangenheit eine unerwartete, ästhetisch und politisch starke Präsenz inmitten einer Spekulationslandschaft, wie sie längst sehr viele Südhänge im Tessin besetzt hat. Werbung Ticino: tendenziell anders? Diese Ausgabe von TEC21 widmet sich gegenwärtigen Architekturfragen im Tessin. Mehr laden
Weiter so, bitte In einen Kleinbasler Hinterhof haben Felippi Wyssen Architekten ein Bauwerk gestellt, das man überall vermuten würde – nur nicht hier. Ein ganz eigenes Modell der Nachverdichtung, das nach Fortführung im grösseren Massstab ruft.
Haus statt Parken Parkhäuser mögen als Bautyp nicht am Ende sein, werden aber immer häufiger für andere Nutzungen umgebaut. Inmitten der Städte bergen sie Raumreserven, und im fast-postfossilen Zeitalter erfährt ihr Genius Loci neue Wertschätzung. Sechs Beispiele aus
«Eine baukulturelle Umarmung Europas durch die Schweiz» Auf Einladung der Schweiz haben die europäischen Kulturministerinnen und -minister beim Weltwirtschaftsforum in Davos eine gemeinsame Allianz für Baukultur vereinbart. Claudia Schwalfenberg (SIA) über Baukultur als kulturell fundierte Nachhaltigkeit
Abgefahren. Architektur und Stadt nach dem Auto Dieses Heft entspringt reinem Wunschdenken. Es präsentiert Architektur und Stadt im Zeitalter nach dem Auto – mit der Behauptung, dieses habe längst begonnen.
«Da ist nichts museal» Die einstige Citroën-Niederlassung in Brüssel wird zum Kunstmuseum «KANAL Centre Pompidou» umgebaut. Wir sprachen mit der Co-Entwerferin An Fonteyne über Museumsbesucher auf Autorampen und die Faszination eines Bauwerks, das nach dem Mass des Autos
«You just flow about» Together with EM2N and Sergison Bates, noAarchitecten is transforming an enormous former automobile factory and showroom in Brussels to become KANAL – Centre Pompidou, a museum for contemporary art. We asked An Fonteyne (noAarchitecten) about how car
Alles in Bewegung An der Zürcher Stampfenbachstrasse fand ein Architekturexperiment auf dem frei finanzierten Wohnungsmarkt seinen Weg in die Realität – und hebelt mit seiner Bewegungsfreude das vermeintliche Axiom aus, dass Architektur statisch sei.
Die Zivilisierung der Kasernen Kulturelle Umnutzung zweier urbaner Kasernenareale in Basel und Aarau. Editorial von Hella Schindel und Erik Wegerhoff.
Wie gute Projekte Rendite generieren Hochstehende Baukultur wird nicht allein von der öffentlichen Hand und von Privatpersonen geschaffen. Eine besondere Verantwortung kommt hier gerade institutionellen Investoren zu, die häufig grossformatige Projekte realisieren und gewinnorientiert
Erfolgsfaktor Baukultur Editorial von Claudia Schwalfenberg, Martina Wäckerlin und Erik Wegerhoff.
Ein Quartier mit vielen Beteiligten Soll ein umfangreiches Investitionsprojekt ein Stadtquartier sein und nicht bloss ein Renditeobjekt, dann müssen viele Parteien an einem Strang ziehen. Mit der «Papieri» in Cham wird derzeit ein Beispiel realisiert.
Sieben zu eins fürs Kloster Stans Dass Investitionen in Baukultur sich bezahlt machen, zeigt kaum ein Bau schöner als das zum «Culinarium Alpinum» verwandelte Kloster Stans. Auch wenn eines der acht Davoser Kriterien hier teilweise ignoriert wurde.
Roche, Bau 2: Neue Grösse? Unter dem bescheidenen Namen «Bau 2» beschert der Basler Pharmakonzern Roche der Schweiz ihr höchstes Bauwerk. Die Ambitionen sind gleichwohl enorm. Aber bekam die Bauherrschafft hier die Innovation, die sie für sich beansprucht?
Nach 114 Jahren wieder im Umlauf Aufzüge sind kaum je der dauerhafteste Bestandteil eines Bauwerks. Doch in Hamburg überstand ein Paternoster zwei Weltkriege und zahlreiche Eigentümerwechsel. Nun fährt er wieder – wie schon 1908.
Himmelfahrten für jedermann Paternoster: Kaum ein technisches Bauwerk dürfte einen solch bedeutungsschweren, dazu noch lateinischen Namen tragen. Der Paternoster ist der Beweis, dass gerade der Technik der frühen Moderne ein Zauber innewohnt, der archaische Faszinationen in
Doppelter Brückenbau Um das Messegelände der OLMA in St. Gallen erweitern zu können, musste eigens die Autobahn eingehaust werden. Indirekt bedingte das, auch beim Bau der neuen Messehalle eine Bautechnik aus dem Verkehrswegebau anzuwenden.
Bâtisseurs Suisses: Der Strand von Eaux-Vives Ferienzeit ist Strandzeit, auch in der Schweiz: Die jüngste Ausgabe von «Bâtisseurs Suisses / Schweizer Konstrukteure», der zweisprachigen Reihe von espazium – Der Verlag für Baukultur, widmet sich der Plage des Eaux-Vives in Genf. Dem poetischen
Innenausbau mit Methode Das Gebäudeinnere ist der deutlichste Spiegel des Zeitgeschmacks – das zeigen Barockschlösser mit Empire-Ausstattung ebenso wie die hippen Läden grosser Brands in Gründerzeitbauten. Wenn das Baubüro in situ das nun ändern will, bedeutet das nicht
Entdeckergeist im Büro Der Zürcher Outdoor-Ausstatter Transa liess sich vom Baubüro in situ in der Zürcher Innenstadt eine Bürolandschaft aus jenen Materialien entwerfen, die es schon vor Ort gab. Dadurch sparte man CO2 ein – und holte zugleich den Geist von wirklicher
«Manchmal braucht es gar nicht so viel Design» Was kann Hightech-Medizin von illegalen Partys lernen? An der Planung des neuen Zürcher Kinderspitals von Herzog & de Meuron ist ein Innenarchitekturbüro beteiligt, das sich aus einem Berliner Clubraum in den 1990er-Jahren an die Spitze der
Abdankung der Tendenza Mit Aurelio Galfettis Tod im vergangenen Dezember und dem Luigi Snozzis ein Jahr zuvor verabschiedet sich eine Generation, die die Tessiner Architektur über Jahrzehnte prägte. Ein Besuch bei Galfettis letztem Bau in Bellinzona und ein Spaziergang
«Wir haben jede Menge Schaffenslust. Und ein bisschen gesunde Naivität.» Bartke Pedrazzini Architetti und Studioser sind Teil einer neuen Generation von Tessiner Architektinnen und Architekten. Mit Umbauten in Minusio und sensiblen stadträumlichen Eingriffen in Monte hinterlassen sie eigene Spuren. Ein Gespräch über
Die Vergangenheit im Präsens Zwei Umbauten oberhalb von Locarno von Bartke Pedrazzini Architetti bescheren der Vergangenheit eine unerwartete, ästhetisch und politisch starke Präsenz inmitten einer Spekulationslandschaft, wie sie längst sehr viele Südhänge im Tessin besetzt hat.
Ticino: tendenziell anders? Diese Ausgabe von TEC21 widmet sich gegenwärtigen Architekturfragen im Tessin.