«Mehr Arbeit, aber auch mehr Qualität» Zürich bekommt ein neues Kinderspital. Der Bau von Herzog & de Meuron stellt vermeintliche Gewissheiten über Spitalbau und kindgerechte Architektur auf den Kopf. Entworfen und geplant wurde von Anfang an mit BIM. Christine Binswanger, zuständige
BIM in der Praxis Am Beispiel des Neubaus des Kinderspitals Zürich berichten Verantwortliche von Herzog & de Meuron und ZPF Ingenieure von ihren Erfahrungen bei der Umsetzung. Ein Einblick in die Praxis – es bleibt spannend, auch in Sachen BIM.
BIM für alle? Ergibt Building Information Modelling heute für alle Beteiligten zu jeder Zeit Sinn? Die Planer von Herzog & de Meuron und ZPF Ingenieure sind skeptisch. Aufgrund noch fehlender Richtlinien beim mit BIM geplanten Neubau des Kinderspitals Zürich
«Die Hochschule soll ein Labor sein» Um den Neubau der Musikhochschule in Luzern für Proben und Konzerte flexibel nutzbar zu machen, haben Enzmann Fischer Architekten und Büro Konstrukt Architekten sechs Jahre lang mit dem damaligen Direktor der Hochschule, Michael Kaufmann, und dem
Ein klingendes Haus Die neue Musikhochschule Luzern von Enzmann Fischer Architekten und Büro Konstrukt Architekten wird durch fünf Raumschichten akustisch gegliedert. Ein mehrstöckiges Foyer verbindet sie mit drei Veranstaltungsräumen zu einem Klangkörper mit
Eine Werkstatt für die Musik Das Studium der Musik in Luzern umfasst heute Ausprägungen von der Pflege alter Volksweisen bis zum elektronischen Minimalismus. Der Neubau der Musikhochschule bietet den Studierenden einen Rahmen, der sie in ihrer Ausbildung bestmöglich unterstützt.
800 Fenster zum Hof Der Vortex auf dem Campus der Uni Lausanne beherbergte erst die Teilnehmenden der Winterjugendolympiade, diente dann als Wohnstätte für Spitalpersonal, jetzt ziehen Angehörige von Uni und EPFL ein. Auch in Bezug auf das Raumkonzept ist der 137 m
Gewagter Kreis Der Vortex – zu Deutsch Wirbel – ist ein ringförmiger Wohnbau auf dem Campus der Uni Lausanne. Trotz gigantischen Ausmassen und einem Laubengang, der tiefe Einblicke gewährt, soll das Haus rund 900 Angehörigen von Uni und EPFL ein Gefühl der
Vom Konzept zur Wirklichkeit Die vermeintlich simplen, geometrischen Entwurfsvorgaben für den Spiralbau des Vortex erwiesen sich als komplexe, bautechnische Aufgabe. Mit einer geschickten Lösung wurde der architektonische Leitgedanke gewahrt und eine Treppe augenscheinlich zu
Bodenwellen Das 2010 eröffnete Learning Center der EPFL in Lausanne besticht durch sein ungewöhnliches architektonisches Konzept. Das japanische Ingenieurbüro Sasaki and Partners aus Tokio entwickelte das Tragwerkskonzept dafür, vier Schweizer
Learning Center EPFL Vor zehn Jahren erschien unsere Ausgabe «Learning Center EPFL», TEC21 26/2010. Zum Anlass unserer Ausgabe TEC21 26/2020 «800 Fenster zum Hof – Vortex, Chavannes-près-Renens VD» haben wir sie für Sie aus dem Archiv geholt.
Nouvelle Vague Seit zehn Jahren ist das nach dem Hauptsponsor benannte Rolex Learning Center der Eidgenössischen Technischen Hochschulen auf dem Campus in Ecublens bei Lausanne in Betrieb. Die Architekten Kazuyo Sejima und Ryue Nishizawa (Sanaa) haben einen Bau
SBB Immobilien: An Zürichs Gleisufern Seit 2003 haben sich die SBB Immobilien als Projektentwickler merklich ins Spiel gebracht. In den nächsten Dekaden werden sie einige Grundstücke, die bislang mit überflüssig gewordenen Nebengebäuden belegt waren, in bahnhofsnahe Glanzstücke
Tragwerk macht Platz Beim Tribünendach in Basel handelt es sich um ein Weiterbauen im Bestand; der Bushof im sankt-gallischen Buchs ist ein Neubau. Beide Bauwerke sind Dächer im Aussenbereich, beide aus Beton. Durch ihre präzise Setzung und ihre wohlüberlegte Formgebung
Der Gotthard-Strom der Zukunft Seit 1920 liefert das Kraftwerk Ritom Strom für die Gotthard-Eisenbahnstrecke, nun wird es ersetzt. Neu sind die Zentrale, der Triebwasserweg, Pumpspeicherung, Schwall-Sunk-Minderung und die Möglichkeit, nicht nur Bahnstrom zu erzeugen.
Des Gotthards Antrieb: Kraftwerk Ritom Das Kraftwerk Ritom war das erste Kraftwerk, das Strom für die Züge durch den Gotthard-Eisenbahntunnel lieferte – vor genau 100 Jahren. Nun wird der «Herzschrittmacher der Schweiz» erneuert.
Seit 100 Jahren: Gotthard unter Strom Es war ein noch nie dagewesenes, historisches Ereignis am 1. Juli 1920, eine Revolution im Verkehrswesen – und dauerte nur einige Stunden. Erstmals fuhren Züge mit Strom betriebsmässig durch den Gotthard-Eisenbahntunnel – bis zum Desaster um 20:15
Flughafenregion Zürich Der Luftverkehr nimmt weiter zu, und der Flughafen Zürich stösst in absehbarer Zeit an seine Kapazitätsgrenzen. Der Bundesrat sieht die Anlage als Schlüsselinfrastruktur, die im Wettbewerb mit anderen internationalen Flughäfen bestehen muss. Um die
Begrenzte Kapazitäten Aufgrund der steigenden Nachfrage bauen viele Flughäfen ihre Anlagen aus. Die dichte Besiedelung im Umfeld setzt diesen Plänen jedoch Grenzen. Als besonders lästig und schädlich für die Betroffenen gilt der Fluglärm. Technische und betriebliche
Grossbaustelle am Verkehrsknoten Vor allem die vielfältigen Geometrien des neuen ringförmigen Gebäudekomplexes The Circle am Flughafen Zürich stellten die Ingenieure vor knifflige Aufgaben. Doch auch die spezielle Lage am Flughafen Zürich hatte ihre Tücken.
Vom Barackendorf zur überhängenden Glasfassade Im kommenden Herbst geht The Circle schrittweise in Betrieb. Aus der einst grössten Hochbaustelle der Schweiz wird ein kolossales Kommerz- und Dienstleistungsangebot und eine Landmarke in der über 70-jährigen Entwicklungsgeschichte des Flughafens
«Von der Tiefgaragendecke wird jeder Quadratzentimeter beansprucht» Grösse und Nutzung des Circle erfordern eine komplexe Gebäudetechnik, für die aber nur wenig Platz zur Verfügung steht. Der verantwortliche Planer gewährt einen Einblick ins Projekt.
The Circle: Megaprojekt im Landeanflug Gross, grösser, The Circle: Allein die Dimension des schweizweit grössten Hochbauprojekts, das im Herbst am Flughafen Zürich eröffnet wird, verlangt nach einem fachlichen Blick hinter die gläserne Fassade.
10 Uhr: Teufelskeller Anfang Juni eröffnete in Spreitenbach das grösste Co-Working-Space der Schweiz. Das Angebot mit 340 Arbeitsplätzen im ehemaligen Globus-Zentrallager richtet sich vor allem an KMU.
Die Auflösung des Büros Ist das Büro, wie wir es kennen, am Ende? Hat das Covid-19-bedingte Homeoffice ihm den letzten Todesstoss versetzt? Gemach – ganz verschwinden wird das klassische Büro vorerst wohl nicht. Es geht um die richtige Mischung: etwas Homeoffice, eine Prise
Weil es allein weniger Spass macht Co-Working nimmt rasant an Fahrt auf. War das Konzept der gemeinschaftlich genutzten Büroflächen vor einigen Jahren nur eine Nische für Kreative, ist es unterdessen im Mainstream angekommen. Covid-19 könnte der Arbeitsweise einen weiteren Schub