«Wir verlassen unsere Komfortzone» Die alteingesessene Berner Kommunikationsagentur Contexta gab im August 2019 ihre Büroräume auf und befindet sich seitdem auf Wanderschaft. Das Ziel: näher zu den Menschen. Ob und wie das funktioniert, erzählen Inhaberin Nadine Borter, CEO Thomas
Fassade mit Würfen Baumschlager Eberle Architekten haben in Lingenau im Bregenzerwald ein Therapiezentrum erstellt. Die Schindelfassade verleiht dem Bau eine ländlich-festliche Erscheinung. Dabei ist sie auch Teil eines effizienten Energiekonzepts und unerwarteter
Goldzwiebeln und Lärchenschindeln Das neue Gemeinschaftshaus des Klosters St. Ursula in Brig sollte ein Schindeldach bekommen. Das Büro Walliser Architekten arbeitete dafür bis ins praktische Detail mit Holzbau Weger zusammen. Sinn für Tradition und Handwerk spielte eine tragende
Schindeln: Tradition mit Zukunft Holzschindeln gehören zum kulturellen Erbe der Alpen. Sie zeugen von konzentriertem Geist und minutiöser Arbeit, aber auch von Sparsamkeit und respektvollem Umgang mit Rohstoffen. Sorgfalt, Bescheidenheit, Dauerhaftigkeit und ein Sinn für die Natur
Beton, frei geformt Die stetige Weiterentwicklung des Baustoffs Beton und neue Fertigungsmethoden der Schalungen erlauben zunehmend die Gestaltung und den Bau freier Formen. Denn Beton ist nicht nur fest, robust, brandsicher und widerstandsfähig – er ist auch schön.
Champions League des Freiformbaus In Stuttgart wird derzeit die Halle des neuen Durchgangsbahnhofs gebaut. Die 28 Kelchstützen, die das Schalendach künftig tragen, überzeugen konstruktiv und technologisch.
Forschen für die Praxis Mit den heute gängigen Baumethoden ist es unmöglich, nichtstandardisierte Geometrien in Beton nachhaltig herzustellen. Forscher der ETH Zürich testen verschiedene Methoden zur Herstellung freier Formen mit dem Ziel, diese zur Marktreife zu bringen.
«Wir suchen Wege, Materialien effizient zu nutzen» Interview mit Prof. Dr. Philippe Block, ETH Zürich, Institut für Architektur und Tragwerk und Co-Leiter der Block Research Group (BRG).
Neue Aussichten Wohnhäuser in Stahlbauweise zählen eher zu den Exoten in der Schweizer Architekturlandschaft. Die wenigen vorhandenen Beispiele machen eine Assoziation an die «Solothurner Schule» unumgänglich. Aber lassen sich die Lehren und Vorstellungen von damals
Skelett im Weinberg Nicht immer stösst Architektur auf Verständnis. Der Neubau, den dieterdietz.org in Chigny errichtet hat, sticht durch seine Tragstruktur, ein stählernes Exoskelett, aus der ortsüblichen Bebauung hervor. Gemeinsam mit Schnetzer Puskas Ingenieure
Wohnhaus Chigny, Tragstruktur Caterina Chilovi von Schnetzer Puskas Ingenieure erläutert das ungewöhnliche Tragwerk des radikalen Wohnhauses in Chigny.
Wohnhäuser in Stahl Die «Case Study Houses» aus den USA gelten bis heute als Vorzeigemodelle für den Typ des Stahlwohnhauses. In der Schweiz blieben Stahlwohnbauten die Ausnahme. TEC21 stellt zwei neue Wohnbauten vor, die den Versuch wagen, die heutigen Möglichkeiten im
Hausboot-Villa Obwohl die Villa Hotz in Zug wie ein Massivbau erscheint, wird sie tatsächlich von einem Holztragwerk getragen. Der Bau musste möglichst leicht sein, um keine zu grossen Setzungen im strukturempfindlichen Baugrund zu verursachen. Diese blieben und
In heikler Mission Im solothurnischen Egerkingen setzten Hauswirth Architekten aus Zürich eine Villa aus den 1960er-Jahren instand. Es war ein Balanceakt zwischen unterschiedlichen Anforderungen. An einigen Stellen fanden die Gegensätze zueinander, an anderen blieben
Mit zarter Hand Die Villa Hotz ist eine prägnante Landmarke an der Uferpromenade von Zug. Die reiche Innenausstattung täuscht darüber hinweg, dass der Bau möglichst leicht sein muss, steht er doch auf sensiblem Grund. Die Stadt Zug und Melk Nigg Architects haben die
Renovation mit Augenmass Die Villa Bloch in Egerkingen sollte einem Renditeobjekt weichen – die Villa Hotz in Zug steht auf unsicherem Boden in der Seeuferzone. In beiden Fällen gelang ein sensibler Umbau, der den jeweiligen Charakter des Gebäudes wahrte. Ein Hoch auf die
Lernen unter blauem Himmel Ergänzend zur Sanierung des Schulhauses Seedorf BE entstand ein Holzbau für den Kindergarten und die ersten Schuljahre. Thomas De Geeter Architektur entlehnt dessen Form den umgebenden Landwirtschaftsgebäuden und kleidet ihn mit zurückhaltenden
Schule mit Weitblick Die Sonderschule Bernrain liegt idyllisch am Stadtrand von Kreuzlingen. Im Umbau von Architektur Studio Roth verschmelzen Alt und Neu zu einem Ganzen. Umgeben von hellen Unterrichtsräumen ergänzt eine neue Treppenhalle das pädagogische Konzept der
Schulen in neuem Kleid Wie genau es an den Schweizer Schulen weitergehen wird, ist vorerst unklar. Doch wie auch immer – viele lang bestehende Schulen brauchen eine räumliche Erweiterung, um zusätzliche Funktionen und Unterrichtsweisen aufzunehmen. TEC21 zeigt zwei
Das Dilemma mit der Wasserkraft Damit Wasserkraft gemäss den Zielen der Energiestrategie 2050 nicht nur erneuerbar und klimafreundlich, sondern zugleich umweltverträglich ist, müssen wir die negativen Auswirkungen auf die Lebewesen und Lebensräume des Wassers reduzieren. Die
Eine Gratwanderung So intensiv wie kaum ein anderes Land hat die Schweiz im letzten Jahrhundert Wasser zur Erzeugung von Elektrizität genutzt. Nach 1950 bekam der Schutz der Gewässer sukzessive ein stärkeres Gewicht. Im Rahmen der Energiestrategie 2050 gilt es nun
«Der Trumpf der Wasserkraft liegt in der Speicherung» Die ökologische Sanierung der Wasserkraft ist eine Herkulesaufgabe. Robert Boes, Professor für Wasserbau an der ETH Zürich, erläutert die Herausforderungen, Erfolg versprechende Ansätze und weshalb die Sanierungsfrist bis 2030 mehr als sportlich ist
«È fondamentale!» Seinen passionierten Lehrveranstaltungen an der ETH Zürich und der EPF Lausanne stellte Luigi Snozzi rund 25 Aphorismen voran. Anhand einer Auswahl dieser pointierten Provokationen haben wir verschiedene Architektinnen und Architekten gefragt, wie
Bemühungen um eine Balance Luigi Snozzis Gedanken öffnen Räume – bei einem Spaziergang durch die Strassen von Monte Carasso lassen wir seine Architekturauffassung Revue passieren.
Gespräch mit Luigi Snozzi Luigi Snozzi hat das Denken einer ganzen Planergeneration begleitet. Wir trafen den Architekten in Monte Carasso – dem Ort, dem er zu einer Identität verholfen hat.
Luigi Snozzi: Dichte und Leere Luigi Snozzis bis heute aktuelle Haltung zu den Themen Verdichtung und Landschaftsschutz, zur identitätsstiftenden Auseinandersetzung mit dem Ort, hat ihren Ursprung in den 1970er-Jahren. TEC21 traf den 87-jährigen Architekten in Monte Carasso – dem