«Nicht abhängig von Technik machen» Gebäudeforscher an der Hochschule in Luzern (HSLU) wollten wissen, wie man «angesichts des Klimawandels planen soll». Mithilfe von Simulationen haben sie untersucht, wie sich Behaglichkeit und Energiebedarf in neuen und alten Wohnhäusern ändern, wenn
Sommerhitze: Was brauchts am Bau? Der Wärmeschutz unseres Gebäudeparks ist eine Selbstverständlichkeit. Dass dies für frühere Generationen anders war, wäre durchaus eine Geschichte wert. Doch das Anforderungsprofil an Gebäude droht zu kippen. Die Klimaprognosen beschäftigen sich zwar
Ein Mosaik aus Feuchtstandorten Die SBB wurden verpflichtet, die Eingriffe für die Neubaustrecke der Bahn 2000 grossflächig und naturnah zu kompensieren. Auch deshalb ist die Brunnmatte bei Aarwangen ein besonderer Ökostandort geworden.
Im Vorgarten des Hauptbahnhofs Im und neben dem Gleisfeld zwischen Zürcher City und Altstetten wird permanent gebaut. Weil jede Veränderung ökologisch ausgeglichen werden muss, wird der Platz langsam knapp. Nun weichen Pflanzen und Tiere auf benachbarte Dächer aus.
Ökologische Währung mit Rendite 30 Jahre alt ist die Umweltverträglichkeitsprüfung. Was hat das Planungsinstrument seither bewirkt? Einige Grossprojekte, die bis heute ökologisch vorzeigbar sind. Nun will der Bund aus den positiven Erkenntnissen lernen.
Umweltverträglichkeit: Aus Grau mach Grün Wie geht es der Umwelt, die mit jedem neuen Infrastrukturprojekt ein wenig verändert wird? Eine Bewilligung erhalten zwar nur diejenigen Vorhaben, die sämtliche Vorschriften im Umweltbereich einhalten und als umweltverträglich gelten. Eine
Hongkong: Kultur auf künstlichem Grund Auf der Westseite von Hongkongs Halbinsel West Kowloon entsteht eine Kulturmeile. Das sich im Bau befindende Museum M+ von Herzog & de Meuron, dessen Inneres einen Ausblick auf die Betonröhre des Airport Express umfasst, wird auch eine grosse
Hongkong: Das Denkmal Tai Kwun öffnet seine Tore Das Police Headquarter, die Central Magistracy und das Victoria-Gefängnis bilden eine Einheit auf Hong Kong Island. Herzog & de Meuron ergänzten die heute unter Denkmalschutz stehende Anlage mit zwei präzise eingefügten Baukörpern zu einem Kunst-
Chinegga-Brücke: Schlenker um Stalden Venedig, Hamburg, Amsterdam? Von wegen – ein kleines Dorf im Wallis schlägt sie alle. Bezogen auf seine 1100 Einwohner hat Stalden mit Abstand die meisten Brücken. Die neueste, die Chinegga-Brücke, biegt sich als integrales Bauwerk hoch über der
Rom – Paris via Zermatt per Seilbahn Zugegeben: Das landschaftliche Erlebnis in Basistunneln ist bescheiden. Zermatt versteht dies und präsentiert Alpine Crossing – mit den höchsten Dreiseilumlaufbahnen der Welt von Italien über das Klein Matterhorn in die Schweiz und dann weiter
Wie und wo die Wärmewende beginnt Was braucht es, um auf Öl oder Gas zu verzichten und den Gebäudepark aus dem fossilen Zeitalter zu verabschieden? Zur optimalen Vorbereitung gehört, eine klimafreundliche Energieinfrastruktur zu realisieren.
Einmal fossilfrei, bitte! Nicht nur der Röstigraben teilt die Schweiz. Auch eine Erdölkluft droht das Land zu spalten. Zwar haben sich die Kantone untereinander abgesprochen, um ihre Bauvorschriften zu harmonisieren und klimagerechter auszuformulieren, um etwa die
Umbau und Erneuerung Raiffeisen Zernez: Bedeutend und erhaltenswert Die Sanierung wahrt den neoklassizistischen Ausdruck; das klimafreundliche Gesicht ergibt sich sozusagen im nebenher.
Vom Wasserschloss zum Energiepalast? Ein See speichert nicht nur Wasser, sondern auch Energie. Diese soll helfen, die fossilen Brennstoffe zu ersetzen. Hunderte Millionen Franken werden für den Ausbau solcher Wärmeverbundsysteme bereitgestellt.
Neubau Geschäftshaus Emmenweid: Auf massive Substanz gebaut Das Konzept «Haus ohne Heizung» hat einen weiteren Standort gefunden.
Gebrauchte Teile für neue Bauten Das Thema Ressourcenschonung ist brisanter denn je – Zahlen der Schweizer Bauwirtschaft zeigen, dass ihr Abfallberg immens ist. Re-use als ein Teil der angestrebten Kreislaufwirtschaft bietet einen möglichen Lösungsansatz. Doch Renovationen und
Re-use am Bau Für eine zirkuläre Bauwirtschaft ist die Wiederverwendung von ganzen Bauten, Bauteilen und Materialien zentral. Eine Kategorisierung von Beispielen erleichtert den Überblick über aktuelle Umsetzungen in der Praxis und zeigt zukünftige Strategien im
Re-use: Taktiken des Umdenkens Als Teil der zirkulären Bauwirtschaft verändert Re-use die baulichen Rahmenbedingungen um Planung, Entwurf und Ästhetik. Die Hindernisse sind derzeit noch zahlreich – vor allem bei grösseren Bauten fallen die Bauteilbeschaffung und die einseitigen
Digitale Strategien auf Bundesebene Mit dem Programm BIM@SBB zeigen die Schweizerischen Bundesbahnen Pioniergeist bei der digitalen Transformation. Was steckt hinter dieser Ambition?
Co-op und Bauhaus: Basel – Dessau – Tel Aviv Vor 100 Jahren erfuhr der genossenschaftliche Wohnungsbau in der Schweiz wesentliche Impulse. Einige lassen sich bis ans Bauhaus und nach Israel verfolgen. Eine Spurensuche entlang des Werks von Hannes Meyer.
100 Jahre Bauhaus II: Gemeinschaft Hannes Meyer hat die Idee der Schweizer Genossenschaft international gemacht. Zudem trieb er die Normierung und Typisierung voran, um günstigen Wohnraum zu schaffen. Meyer setzte Bewegungen in Gang, aus denen traditionelle Werte entstanden sind
Bauhaus-Museen in Deutschland: Zwei Neubauten, eine Erweiterung Zum Jubiläum des Bauhauses buhlen in Deutschland drei Städte mit neuen Museen um Kulturtouristen. Während in Berlin noch bis 2022 gebaut wird, eröffnet das Dessauer Haus im September, jenes in Weimar steht seit April den Besuchern offen.
Das Bauhaus weiterweben Die Lehre am Bauhaus bezog ihre Energie aus dem erklärten Willen zum Experiment, zum individuellen Handeln. Eine Methode, die heute zwischen digitalen und theoretischen Aspekten der Ausbildung wieder einen prominenten Platz einnehmen muss.
Eine Brücke für die Sammlung Die ursprüngliche Idee der Architekten, das Sammlungsgeschoss als Stahlfachwerkkonstruktion auszuführen, erwies sich als zu kostspielig; so schlug das Ingenieurbüro eine Brücke mit Stahlbetonwänden auf zwei Kernen vor.
Ästhetik versus Nutzen Das Viadukt Mühle Rickenbach bei Wil SG wurde 1964 nach Plänen von Christian Menn gebaut. Bis 2020 wird die Spannbetonbrücke instand gesetzt, verstärkt und verbreitert.
Christian Menn, Bauingenieur aus Leidenschaft Christian Menn hat den Brückenbau bereichert. Seine Projekte genügen ästhetischen Ansprüchen und hielten vertretbare Baukosten ein. Dennoch zweifelte er oft. Eugen Brühwiler, Professor an der ETH Lausanne, erinnert sich.