Passivität wörtlich genommen Das Haus 2226 in Lustenau von Baumschlager Eberle verfolgt einen Lowtech-Ansatz. Betriebsdaten aus zwei vollen Jahreszyklen belegen die Funktion des massiven Ziegelmauerwerks als sensiblen Wärmespeicher.
Reminiszenz an den Gitterträger Die Bahnbrücke beim Schloss Aarwangen wurde in nur vier Wochen ersetzt. Die beteiligten Ingenieure berichten.
Architektur unter Strom Was genau ist Energie, wo kommt sie her, und wie sieht das aus? Eine Antwort geben die ewz und die Architektinnen von illiz architektur mit dem neuen Unterwerk in Oerlikon.
Thermische Energiespeicher Wollte man alle Typen von thermischen Energiespeichern abbilden, bedürfte es einer Enzyklopädie. TEC21 stellt ab Freitag jeweils einen Vertreter der drei Funktionsprinzipien vor.
Städtebau als Gemeinschaftswerk Was kann eine Gesellschaft, die immer stärker individualisiert, daraus lernen, und wie lässt sich dieses Wissen anwenden? Städtebau ist keine solistische Disziplin, sondern ein Ensemblespiel.
«Stadtplanung ist hochpolitisch» Drei Experten diskutieren über aktuelle Fragen in der städtebaulichen Entwicklung und die grossen Herausforderungen in der Planungspraxis.
Eine tierische Luftblase Zwei Forschungsinstitute der Universität Stuttgart liessen sich von einer zentimeterkleinen Wasserspinne dazu inspirieren, robotergesteuert einen Pavillon aus Carbonfasern und Polymerfolien herzustellen.
Vom Wohnzimmer ins Fahrzeug Die Anforderungen an die öffentlichen Verkehrsmittel sind enorm gestiegen. Der zunehmenden Komplexität steht die lange Lebensdauer der Fahrzeuge gegenüber – Gestalter und Ingenieure müssen Trends und technische Entwicklungen über mehrere Jahrzehnte
«Farbe bringen die Fahrgäste mit» Der Regionalverkehr Bern-Solothurn RBS ersetzt nach 40 Jahren die Fahrzeuge der Linie S7 (Bern–Worb). Ulrich Reinert und Caspar Lösche erläutern Vorgehen und Herausforderungen beim Ersatz der als Mandarinli bekannten Züge.
Design auf der Kurzstrecke «Das Schöne am Verkehr ist: Man ist mitten im Leben», sagt einer unserer Interviewpartner in der neuen Ausgabe von TEC21. Dass wir uns im öV wohlfühlen, ist eine Herausforderung für Designer und Ingenieure.
Neue «Drämmli» Bevor die 61 Trams des Typs FLEXITYBasel aufs Netz gehen, werden sie auf Herz und Nieren geprüft. Der Gestaltung massen die BVB grosse Bedeutung zu.
Besinnlichkeit mitten im Leben Bestattungsort und Erholungsraum, Arboretum und Feinstaubfilter, Parkanlage und Tierrefugium – die Friedhöfe hierzulande werden heute vielfältig genutzt.
Den Toten eine Heimat Als Einwanderer brachten sie ihren Glauben mit, als Eingewanderte möchten sie nach dessen Geboten beigesetzt werden: Die Muslime in Vorarlberg haben seit 2012 ihren eigenen Friedhof – gesellschaftlich und gestalterisch einmalig.
Orte der Ruhe Friedhöfe werden heute vielfältiger und abwechslungsreicher genutzt denn je. Die aktuelle Ausgabe von TEC21 schaut genauer hin.
Bauwerke gezielt verbessern Verstärken ist oft sehr teuer. Die Norm SIA 269 erlaubt es, Kosten und Nutzen bei Erhaltungsmassnahmen zu berücksichtigen. Die erfolgreiche Anwendung bei einer Lawinengalerie zeigt eine beauftragte Expertin.
Normen missachten – mit Gewinn für alle Minimale Sicherheit lässt sich auch mit anderen als mit normgemässen Mitteln erzielen. Eine Kosten-Nutzen-Analyse zur Sanierung von zwei Tunneln bei Schaffhausen zeigt, dass mehr Notausgänge besser und günstiger sind als mehr Aufwand bei der Lüftung.
Wie viel ist uns unser Leben wert? Wir wollen uns so sicher fühlen wie möglich. Doch welchen Preis sind wir bereit dafür zu bezahlen? Die SIA-Normen und die Richtlinien des Bundes liefern Antworten und Werkzeuge, um Kosten und Nutzen vergleichen zu können.
Werk und Werkzeug Wie verwenden Herzog & de Meuron das Instrument BIM? Zwei Mitarbeiter berichten von den Potenzialen und Herausforderungen dieser Methode. Parallel zur Planung mit BIM existieren weiterhin Skizzen, Zeichnungen und konventionelle Architekturmodelle.
Zwei Holzbrücken für den Auenschutz Damit auch der Mensch von der Auenlandschaft Chly Rhy bei Rietheim profitieren kann, wurde das Gebiet für Wanderer zugänglich gemacht. Zwei Holzbrücken überspannen nun den Seitenarm des Rheins.
«Vom Groben ins Feine» Wie sinnvoll ist BIM für Wettbewerbe? Geht die Optimierung der Verwaltung auf Kosten der Innovation? Unsere kritischen Fragen hat der Präsident der Kommission SIA 2051 BIM schriftlich beantwortet.
«Paradigmenwechsel in der Planung» Welche Aufgaben stellen sich den Kantonen und Gemeinden, wenn es gilt, die neuen Siedlungsflächen zu begrenzen? Ein Gespräch mit der Thurgauer Kantonsplanerin Andrea Näf-Clasen.
Indexpunkte gegen den Landverbrauch Oft gehen wertvollste Flächen verloren, weil die ökologischen Funktionen nicht anschaulich sind. Forscher und Behörden suchen daher nach Methoden, um den Bodenschutz zu verbessern.
Wie viel wird redimensioniert? Das Raumplanungssystem funktioniert träge und ist per se im Verzug. Das Ziel, die Ausweitung der Bauzonen zu dämpfen, wird dadurch erschwert. Allerdings verursacht die Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden bereits Konflikte.
«Interdisziplinär statt eigensinnig» Raum für neue Siedlungsflächen oder Biotope gibt nur das Kulturland her. Der Agronom Fritz Zollinger fordert deshalb, die gegensätzlichen Nutzungsinteressen gleichberechtigt untereinander abzuwägen.
«Man muss sich ins Thema reinknien» Auch im UNO-Jahr wird die Gefährdung des Bodens von der Allgemeinheit kaum beachtet. Der Öffentlichkeitsbeauftragte Urs Steiger will das Interesse aber nicht mit Alarmismus wecken.