Auf dem Prüfstand Aus einem ehemals dynamisch belasteten Kragarm wird ein statisch beanspruchter Träger. Ob diese Transformation möglich ist, sollten einfache Versuche aufzeigen. Die gewonnenen Erkenntnisse sind zwar gemischt, aber sie weisen auf vielversprechende
Das Rotorblatt als Ressource Ausgemusterte Rotorblätter häufen sich in den nächsten Jahren zu einem enormen Abfallberg. Was tun damit? Ihr Potenzial als tragende Bauteile – im wörtlichen und übertragenen Sinn – ist gegeben, der Weg dahin aber hürdenreich.
«Der Müllberg wird uns überfluten» Auch Glasfaserverbundwerkstoffe sollen sich in den Kreislauf der Zirkulärwirtschaft einfügen. Wie komplex ihre Wiederverwendung ist, zeigt sich exemplarisch bei Rotorblättern: Einerseits fehlen Standards, andererseits sind Forschungslücken
Neubau Recyclingzentrum Juch-Areal, Zürich Im Projektwettbewerb zum Neubau des Recyclingzentrums auf dem Juch-Areal in Zürich setzte das Amt für Hochbauten klare und strenge Rahmenbedingungen im Sinne der städtischen Kreislaufwirtschaftsstrategie. Graber Pulver Architekten gelang ein bis ins
Die Instandsetzung und Erweiterung des Theaters St. Gallen Für einmal spielt das Theater St. Gallen selbst die Hauptrolle. Grund dafür ist die Instandsetzung und Erweiterung des 1968 fertiggestellten Baus von Architekt Claude Paillard und Bauingenieur Paul Wenk. Der hexagonale Grundriss und die
Neugestaltung der Avenue de la Gare Süd und der Avenue de Tourbillon West, Sion In Sachen Neugestaltung von Mobilitätsachsen gilt der Kanton Wallis als Pionier: Allein in den letzten acht Jahren lancierte er über 50 Studienaufträge. Einer davon ist die Aufwertung der «Avenue de la Gare» und der «Avenue de Tourbillon» in Sion.
Neue Verbindungen statt alter Rostbalken Mit dem Projekt für das Nauentor wird Basels markante Skyline durch drei weitere Türme ergänzt. Doch vor allem schafft das Team von Bruther, Jan Kinsbergen Architekten und Truwant + Rodet einen öffentlichen Verbindungsraum zwischen der Innenstadt und
Stahl zum Staunen Die TEC21-Redaktion präsentiert vier Bauten, bei denen Stahl einen wichtigen Teil der Architektur ausmacht – vom kleinen Pavillon in Polen über das Tragwerk des neuen Werkhofs in Rümlang zu den Dachkonstruktionen der St. Galler Kantonalbank Halle und
Stählerne Himmel Knoten und Streben aus Stahl – das sind die Gemeinsamkeiten der Dächer der St. Galler Kantonalbank Halle und des BSS-Gebäudes der ETH Zürich in Basel. Während in St. Gallen ein weltweit bekanntes System zum Einsatz kam, zog die neuartige Konstruktion
Voneinander losgelöst Riesige Betonrampen, ein stählernes Exoskelett und im Innern eine Bohrpfahlwand als Raumabschluss: Der Werkhof der Energie Opfikon passt nicht ins Schema einer gängigen Werkhalle. Unterschiedliche Konstruktionen mit statisch verschiedenen Aufgaben
Fassaden- und Innensanierung HSW-FR und UNI-FR Die Themen Wiederverwendung und Bauphysik halten Einzug in die Architekturwettbewerbe. In Freiburg gewannen aber keine Experten auf diesen Gebieten den Wettbewerb für die Sanierung eines Hochschulgebäudes, sondern das für seinen theoretischen Ansatz
Anna-Seiler Haus: Die Kunst der kurzen Wege Das neue Anna-Seiler-Haus ging am 18. September 2023 in Betrieb und löste das bestehende Bettenhochhaus als Hauptgebäude des Inselspitals Bern ab. Der 63 m hohe Neubau ist hochkomplex, effizient und flexibel. Trotzdem steht der Mensch in seinem
«Mit klassischen Methoden wären wir gescheitert» Lassen sich Megaprojekte wie das Anna-Seiler-Haus mit herkömmlichen Projektmanagementmethoden termin-, kosten- und qualitätsgerecht umsetzen? «Nein», finden der Bauherr, der Generalplaner und der Trockenbauer und lüften im Interview das Geheimnis
Der Entwurf als offenes System Leben und Beruf als ein offener Raum mit fliessenden Umrissen – so könnte man das Motto von Eleonore Peduzzi Riva umschreiben. Zielgerichtete Kreativität ebnete den Weg der in Mailand tätigen Basler Innenarchitektin und Produktgestalterin. Im Juni
Stuhl statt Haus Auf den diesjährigen Möbelmessen präsentierten auffällig viele Architekturschaffende ihre Entwürfe. Während manche Möbel oder Leuchten Weiterentwicklungen für eigene Bauten sind, wurden andere speziell für die Serienproduktion entworfen. Was
Bälliz 53–59, Thun Im Bälliz, auf der Insel zwischen Innerer und Äusserer Aare im Zentrum der Stadt Thun sollen vier baufällige Liegenschaften neu entwickelt werden. Das Team von Baumann Lukas Architektur gewinnt mit einem historisch fundierten Beitrag sowie
Wenn Architektinnen Möbel bauen Architektur, Produktdesign, Kunsthandwerk – die Grenzen der gestalterischen Disziplinen können durchlässig sein. Eine Gestalterin, die diese Form des Entwerfens als eigentliches Ziel ihres Tuns propagierte, ist die dieses Jahr mit dem Grand Prix
Von Wunderkammern und Spielzeugrobotern Dieses Jahr ehrte die Vereinigung Schweizer Innenarchitekten / Architektinnen vsi.asai an der 60. Ausgabe des World Interior Day ein ganz besonderes Architektengespann: Marianne Burkhalter und Christian Sumi. Ein Rückblick auf beinahe 40 Jahre
Neues Basler Dach Der Platz ist knapp, die Wohnungsnot gross. Die Städte wachsen in die Höhe, auch auf bestehender Bausubstanz: Im Basler Quartier St. Johann erhält ein Wohnhaus drei neue Stockwerke und wird klug verdichtet. Das Projekt wurde im Rahmen des Foundation
Die Nachbarn der Villa Freienstein Wie lassen sich neue Wohnkonzepte in eine historische Parkanlage einbetten? Architekt Reto Fuchs suchte in seinem Erstlingswerk nach Antworten und überzeugte damit nicht nur die Jury des Foundation Awards.
Blickfang in Sichtbackstein Das vielgestaltige Wohnhaus von JOM Architekten in hellem Sichtbackstein und mit strahlend weissen Balkonen und Fensterrahmen ist eine beeindruckende Erscheinung. Im Quartier Zürich-Witikon markiert das Bauwerk einen ganz besonderen Ort.
Wachgeküsst und weiterentwickelt Das Friedhofsgebäude in Birsfelden BL wurde seit seiner Erstellung 1966 immer nur punktuell saniert. Backes Zarali Architekten überführen den Backsteinbau nun mit einer Gesamtsanierung in die Gegenwart: Sie setzen am Bestand an und entwickeln ihn
In TEC21 Zwei Beispiele aus der Vergangenheit und Gegenwart zeigen eine spielerische Freude im Umgang mit Backstein, der allzu oft hinter einer dicken Dämmschicht verborgen bleibt.
Neue Rohstoffe aus alten Häusern Der Schweizer Pro-Kopf-Verbrauch von Beton ist einer der weltweit höchsten, gleichzeitig fallen hierzulande 17 Mio. Tonnen Bauabfälle an. Zu viel davon landet auf der Deponie, denn auch aus Mischabbruch lassen sich Rohstoffe für
100 % recycelbar, ab auf die Deponie Die Kreislauffähigkeit eines Stoffs bedeutet noch lange nicht, dass dieser auch in einen Kreislauf findet. Was braucht es, um in Kreisläufen zu produzieren? Wo fehlen Rahmenbedingungen und Anreize? Eine Analyse am Beispiel Fensterglas.