Harte Fronten am Alpenrhein Der Schutz vor Hochwasser am unteren Alpenrhein soll verbessert werden. Umweltorganisationen, Trinkwasserversorger und Bauern sind sich über das wie noch nicht einig.
Flaute für neue Turbinen Das Windenergiekonzept des Bundes fällt durch. Naturschützer und Energiefachleute bemängeln den «zahnlosen Papiertiger».
Ringelnattern statt Altlasten Teile der ehemaligen Papierfabrik Biberist weichen dem Hochwasserschutz. Der Kanton Solothurn will der Emme mehr Platz gewähren und das Gewässer ökologisch revitalisieren.
Steiniger Weg zu natürlicheren Gewässern Mit der Revision des Gewässerschutzgesetzes stellte das Eidgenössische Parlament die Weichen für naturnähere Gewässer.
Abdruck im Boden bleibt Das UNO-Jahr des Bodens ist zu Ende. Für den Schutz gibt es aber noch viel zu tun, mahnt das Bundesamt für Umwelt.
Verstärkter Kulturlandschutz Der Bundesrat soll mehr gegen den Verlust von Kulturland unternehmen, verlangt die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Nationalrats.
Architektur als soziale Skulptur Die Auszeichnung «Constructive Alps» würdigt Baukultur, in deren Zentrum das Verhältnis von Mensch und Natur steht.
Zustand der kleinen Berner Seen noch nicht verbessert Trotz verschiedenen Massnahmen hat sich der Zustand der kleinen Berner Seen in den letzten zehn Jahren nicht verbessert. Zu diesem Schluss kommt das kantonale Amt für Wasser und Abfall (AWA), das einmal pro Jahrzehnt einige Kleinseen unter die Lupe
«Paradigmenwechsel in der Planung» Welche Aufgaben stellen sich den Kantonen und Gemeinden, wenn es gilt, die neuen Siedlungsflächen zu begrenzen? Ein Gespräch mit der Thurgauer Kantonsplanerin Andrea Näf-Clasen.
Indexpunkte gegen den Landverbrauch Oft gehen wertvollste Flächen verloren, weil die ökologischen Funktionen nicht anschaulich sind. Forscher und Behörden suchen daher nach Methoden, um den Bodenschutz zu verbessern.
Wie viel wird redimensioniert? Das Raumplanungssystem funktioniert träge und ist per se im Verzug. Das Ziel, die Ausweitung der Bauzonen zu dämpfen, wird dadurch erschwert. Allerdings verursacht die Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden bereits Konflikte.
«Interdisziplinär statt eigensinnig» Raum für neue Siedlungsflächen oder Biotope gibt nur das Kulturland her. Der Agronom Fritz Zollinger fordert deshalb, die gegensätzlichen Nutzungsinteressen gleichberechtigt untereinander abzuwägen.
«Man muss sich ins Thema reinknien» Auch im UNO-Jahr wird die Gefährdung des Bodens von der Allgemeinheit kaum beachtet. Der Öffentlichkeitsbeauftragte Urs Steiger will das Interesse aber nicht mit Alarmismus wecken.
Ein Stück Schweizer Regenwald ist zurück Auen werden auch als «Regenwälder der Schweiz» bezeichnet: Sie beherbergen eine enorme Vielfalt an Pflanzen und Tieren, wurden in den letzten 200 Jahren aber bis auf wenige Restflächen zerstört.
Der Hagneckkanal in neuem Kleid Mit dem Hagneckkanal zwischen Aarberg und dem Bielersee ist das Herzstück der Juragewässerkorrektion in Rekordzeit erfolgreich saniert worden. Das breit abgestützte Projekt liess sich ohne eine einzige bauverzögernde Einsprache realisieren.
Baugesuch für Ufenau-Sanierung Das Ausflugsrestaurant auf der Zürichseeinsel Ufenau soll 2016 und 2017 für geschätzte 6.5 Millionen Franken saniert werden. Das Kloster Einsiedeln hat als Inselbesitzer das Baugesuch eingereicht.
«aarewasser»: Mit 25 Eingriffen das Aare-Korsett lockern «aarewasser» ist ein Projekt, mit dem der Kanton Bern der Aare wieder mehr Platz geben will. An insgesamt 25 Stellen zwischen Thun und Bern soll das dem Fluss im vorletzten Jahrhundert verpasste Korsett gelockert werden.
SIA: Weder Freizeitpark noch Agrarwüste Was wird aus dem Land, wenn unsere Städte wachsen? Naturnahe Erholungsräume konkurrieren nur scheinbar mit dem Schutz von Agrarflächen. Ein Integrationskonzept ist vonnöten.
Binding Waldpreis für Baumriesen Der mit 200'000 Franken dotierte Binding Waldpreis geht dieses Jahr an die Waadtländer Gemeinde Baulmes. Sie erhält den Umweltpreis für ihren langjährigen, sorgsamen Umgang mit Uraltbäumen und zeigt, dass der Schutz von ökologisch wertvollen
Fotowettbewerb zum Internationalen Jahr des Bodens 2015 Mit einem Fotowettbewerb wollen das Bundesamt für Umwelt, das Bundesamt für Landwirtschaft, das Bundesamt für Raumentwicklung und die Berufsgruppe Umwelt des SIA die Schweizer Bevölkerung motivieren, die Ressource Boden genauer zu betrachten.
Neue Bäume für die «Chesteneweid» Kastanienbäume wachsen nicht nur auf der Alpensüdseite. Auch an einigen Orten auf der Alpennordseite existierte früher eine Kastanienkultur etwa am Walen-, Zuger- und Vierwaldstättersee oder auch im Wallis.
Blume des Jahres 2015: Gewöhnlicher Teufelsabbiss Jedes Jahr schenken Interessengruppen, Vereine und Non-Profit-Organisationen einem Sujet aus ihrem Themenbereich verstärkte Aufmerksamkeit und wählen es zum Objekt des Jahres.
Ein Kulturerbe sichern ICOMOS Suisse hat während 20 Jahren rund 30 000 schützenswerte Gärten und Anlagen erfasst. Die Liste ist nicht rechtsverbindlich - weshalb sie dennoch nötig war, erklärt die Leiterin der Arbeitsgruppe Gartendenkmalpflege.
Wege zum Schutz Kantone und Gemeinden können historische Gärten und Anlagen mithilfe der ICOMOS-Liste durch Schutzbestimmungen langfristig sichern. Wie das geschehen kann, zeigt ein Pilotprojekt in Aarau.
Wie der Wald den Park rettete Mit seinem Büro für Landschaftsarchitektur hat Guido Hager, ehemaliger Leiter der ICOMOS-Arbeitsgruppe Gartendenkmalpflege, die Parkpflegewerke dreier historischer Anlagen erarbeitet.
Hochwasserschutz-Projekt für Alte Aare kann verwirklicht werden Mit der Umsetzung des Projekts werden die Wohn- und Gewerbegebiete von Busswil, Worben, Studen und Dotzigen vor Hochwasser geschützt.