Fach- und Wissenschaftsjournalist bei Faktor Journalisten Plädoyers für ein «Bauen mit Vernunft» An der jährlichen «Fachtagung Nachhaltiges Bauen» trifft sich jeweils die Branche der Gebäudelabels. Das Online-Treffen kurz vor Ostern brachte zutage, dass die Kluft zwischen ökologischem Anspruch und alltäglicher Baurealität riesig ist. Ersatzneubauten Siedlung «Grossalbis», Zürich Friesenberg Die historische Gartenstadt gerät unter Erneuerungs- und Verdichtungsdruck. EMI Architekten gewinnen einen Wettbewerb im Zürcher Friesenbergquartier. Doch die Ordnung ihres Entwurfs ist dieselbe wie im fast hundert Jahre alten Bestand. «Eigentlich sind wir ein Störfaktor» Obwohl das nationale CO₂-Gesetz nur den Betrieb von Gebäuden reglementieren will, wäre auch deren Erstellung ein wirksamer Klimahebel. Die Architektinnen Barbara Buser und Kerstin Müller plädieren dafür, auf neue Baustoffe möglichst ganz zu Muss es doch die Technik richten? Architekten, Energieingenieure und Gebäudeforscher setzen in ihrem Berufsalltag zur Energiewende an. Als gemeinsamer Nenner zeichnet sich eine CO2-Reduktion durch lokale Eigenversorgung ab. Das verdeutlichte ein Planerseminar an der Hochschule Luzern Die Solargewinner sind ... Ein Überblick in Bild und Text über Gebäude mit aktiver Erzeugung von Solarenergie, die im letzten Jahr einen Preis in der Schweiz, Deutschland und Österreich gewonnen haben. Werbung «Wir müssen einen Zacken zulegen» Nirgends in Europa wird das solare Bauen schon so lang mit Preisen bedacht wie in der Schweiz. Der Berner Architekt Peter Schürch ist selbst mehrfacher Gewinner und wirkt im Preisgericht des Norman Foster Solar Award mit. Er möchte sowohl das And the winner is …? Wettbewerbe zum solaren Bauen gibt es in der Schweiz, Deutschland und Österreich regelmässig. Zwei Vertreter von renommierten Solarjurys ziehen eine Zwischenbilanz darüber, was sich mit Photovoltaik am Gebäude erreichen lässt. Archijeunes: Elemente einer baukulturellen Allgemeinbildung Wie und wo wir wohnen, wie häufig wir womit unterwegs sind oder wie viele Ressourcen wir im Alltag dafür benötigen, gibt meistens die gebaute Umwelt vor. Deren nachhaltige Entwicklung ist also von allgemeinem Interesse. Doch wissen wir über die Energie sparen oder selber erzeugen? Wie packt man es an, den Betrieb von Häusern klimafreundlich zu organisieren? Die Jury des Schweizer Energiepreises lässt zwei gegensätzliche Varianten zu: Der Watt d'Or 2021 geht ex-aequo an ein höchst effizientes respektive äusserst produktives Zustimmung zum Grossen, Einspruch im Kleinen Zürich darf in die Höhe spriessen und sich nach innen verdichten. Diesen Herbst nahm die Bevölkerung gleich zwei grossformatige Wohnbauvorhaben an. Trotzdem wächst die grösste Stadt der Schweiz alles andere als schmerzfrei. Ausrümpeln hilft manchmal Wie macht man aus einem Durchschnittsgebäude ein Energiesparhaus? Mit der Verwertung interner Abwärme und der Nutzung eigener Substanz als thermischer Speichermasse. Das Bürohaus Rosenberg hat seinen Vorzeigestatus un-scheinbaren, aber wirkungsvollen Eine liegende Bettenstation Bis 2022 ist der Spitalhügel von Frauenfeld eine Grossbaustelle. Vor Kurzem ging das Kernstück der laufenden Erweiterung in Betrieb. Der Neubautrakt setzt einen medizinischen und architektonischen Akzent am öffentlichen Gesundheitsstandort. Eine Geschichte aus dem Berliner Kiez Wem gehört die Stadt? Wer baut sie weiter? Und wer kann sich Wohn- und Arbeitsraum überhaupt noch leisten? Obwohl das urbane Leben ein tragender Pfeiler der Nachhaltigkeit sein soll, wird der physische Raum knapp. Besuch an einem Ort, an dem vieles Werbung Graue Eminenzen in der Stadtsilhouette Das Zollhaus ist das jüngste Zürcher Genossenschaftsprojekt und zugleich der letzte Baustein der gleisnahen Stadterweiterung. Es tritt mit einem sprudelnden Nachhaltigkeitsprogramm an, das durch strenge Architektur gebändigt scheint. Aber hat man Wir! sind! auch! noch! da! Boomende Städte platzen aus ihren Nähten, verfügbare Flächen sind begehrte Spekulationsobjekte. Derweil verschwinden Freiräume und mit ihnen auch daran geknüpfte Wünsche, Ideen und Lebenskonzepte. Dabei müsste eigentlich Platz sein für alle und Nachhaltigkeitswaage für die Infrastruktur Der Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz ist ein Gebäudezertifikat, das ökologische, ökonomische und soziale Kriterien kombiniert. Nun ist eine analoge Projektbewertung auch im Tiefbau möglich, dank dem SNBS für Infrastrukturbauten. «Impulse für das Wohnen in der Stadt» Der Raum für alle und alles wird in der Stadt knapp. Wie sehr gerät dabei auch das gemeinschaftliche Wohnen unter Druck? Susanne Schmid und Ingrid Breckner stellen aktuelle Modelle in einen Bezug zur jüngeren Stadtgeschichte. «Mit eigenen Ideen und einer Motorsäge einziehen» Das Zollhaus im Zürcher Industriequartier ist Standort für ein Experiment zur Aneignung von Wohnraum: Grosszügige Hallen laden Bewohnende zum Selberbauen ein. Die Wohnpioniere versprechen sich davon ein gemeinschaftlicheres und bereichernderes «Netto-Null ist heute noch nicht erreichbar» Der Bausektor wird als Vorreiter für eine CO2-freie Zukunft gelobt. Aber selbst Nachhaltigkeitsfachleute erachten es als grosse Herausforderung, den Gebäudebereich in den kommenden zwei Jahrzehnten auf «klimaneutral» umzustellen. Werbung Ein Fachwerkhaus auf Zeitreise In Ermatingen TG hat Solararchitekt Peter Dransfeld ein 400 Jahre altes Wohnhaus erneuert und an die neueste Energietechnik angehängt. Trotz versiertem Umgang mit historischer Substanz: Wie widerspruchsfrei lässt sich ein Baudenkmal mit modernem Dichter am Bahnhof Siedlung und Verkehr zu koordinieren ist für die hochwertige Verdichtung essenziell. In Sitten nutzt man die Gunst einer Gewerbebrache direkt beim Bahnhof: Das Areal wird zur neuen Visitenkarte des Walliser Kantonshauptorts. Starker Wandel mit wenig Eile Was gilt es beim Übergang von alt zu neu zu beachten? Im Osten der Hauptstadt Bern demonstriert ein privater Investor, wie ein ehemaliges Industrieareal zur Matrix eines dichten und vielfältig nutzbaren Siedlungsstandorts wird. Beschränkte Mittel, einfache Tugenden Hochwertige Baukultur zu erhalten und bezahlbaren Wohnraum zu wahren sind öffentliche Anliegen an die Immobilienwirtschaft. Die Wohnbaugesellschaft Langeten kombiniert diesen Spagat mit einer leichten Verdichtung. Strategien der Transformation Die dritte Ausgabe des espazium-Sonderhefts «Immobilien und Energie» thematisiert Strategien, wie der Gebäudepark energetisch transformiert respektive dekarbonisiert werden kann. Immobilien und Energie Wie wird aus einer alten Kartonfabrik die Matrix für städtisches Leben? Wie packt man die hochwertige Verdichtung einer Gartenstadt an? Oder warum interessieren sich institutionelle Investoren plötzlich für einen nachhaltigen Umbau von Werbung Nachhaltige Immobilien als Einstiegshilfe Die Finanzwelt sucht den «Green Deal» und entdeckt nachhaltige Immobilien. Versicherungen und Banken gehen zweigleisig vor: Sich selbst bauen sie einen klimafreundlichen Geschäftssitz; für externe Investments sucht man ebensolche Liegenschaften Mehr laden
Plädoyers für ein «Bauen mit Vernunft» An der jährlichen «Fachtagung Nachhaltiges Bauen» trifft sich jeweils die Branche der Gebäudelabels. Das Online-Treffen kurz vor Ostern brachte zutage, dass die Kluft zwischen ökologischem Anspruch und alltäglicher Baurealität riesig ist.
Ersatzneubauten Siedlung «Grossalbis», Zürich Friesenberg Die historische Gartenstadt gerät unter Erneuerungs- und Verdichtungsdruck. EMI Architekten gewinnen einen Wettbewerb im Zürcher Friesenbergquartier. Doch die Ordnung ihres Entwurfs ist dieselbe wie im fast hundert Jahre alten Bestand.
«Eigentlich sind wir ein Störfaktor» Obwohl das nationale CO₂-Gesetz nur den Betrieb von Gebäuden reglementieren will, wäre auch deren Erstellung ein wirksamer Klimahebel. Die Architektinnen Barbara Buser und Kerstin Müller plädieren dafür, auf neue Baustoffe möglichst ganz zu
Muss es doch die Technik richten? Architekten, Energieingenieure und Gebäudeforscher setzen in ihrem Berufsalltag zur Energiewende an. Als gemeinsamer Nenner zeichnet sich eine CO2-Reduktion durch lokale Eigenversorgung ab. Das verdeutlichte ein Planerseminar an der Hochschule Luzern
Die Solargewinner sind ... Ein Überblick in Bild und Text über Gebäude mit aktiver Erzeugung von Solarenergie, die im letzten Jahr einen Preis in der Schweiz, Deutschland und Österreich gewonnen haben.
«Wir müssen einen Zacken zulegen» Nirgends in Europa wird das solare Bauen schon so lang mit Preisen bedacht wie in der Schweiz. Der Berner Architekt Peter Schürch ist selbst mehrfacher Gewinner und wirkt im Preisgericht des Norman Foster Solar Award mit. Er möchte sowohl das
And the winner is …? Wettbewerbe zum solaren Bauen gibt es in der Schweiz, Deutschland und Österreich regelmässig. Zwei Vertreter von renommierten Solarjurys ziehen eine Zwischenbilanz darüber, was sich mit Photovoltaik am Gebäude erreichen lässt.
Archijeunes: Elemente einer baukulturellen Allgemeinbildung Wie und wo wir wohnen, wie häufig wir womit unterwegs sind oder wie viele Ressourcen wir im Alltag dafür benötigen, gibt meistens die gebaute Umwelt vor. Deren nachhaltige Entwicklung ist also von allgemeinem Interesse. Doch wissen wir über die
Energie sparen oder selber erzeugen? Wie packt man es an, den Betrieb von Häusern klimafreundlich zu organisieren? Die Jury des Schweizer Energiepreises lässt zwei gegensätzliche Varianten zu: Der Watt d'Or 2021 geht ex-aequo an ein höchst effizientes respektive äusserst produktives
Zustimmung zum Grossen, Einspruch im Kleinen Zürich darf in die Höhe spriessen und sich nach innen verdichten. Diesen Herbst nahm die Bevölkerung gleich zwei grossformatige Wohnbauvorhaben an. Trotzdem wächst die grösste Stadt der Schweiz alles andere als schmerzfrei.
Ausrümpeln hilft manchmal Wie macht man aus einem Durchschnittsgebäude ein Energiesparhaus? Mit der Verwertung interner Abwärme und der Nutzung eigener Substanz als thermischer Speichermasse. Das Bürohaus Rosenberg hat seinen Vorzeigestatus un-scheinbaren, aber wirkungsvollen
Eine liegende Bettenstation Bis 2022 ist der Spitalhügel von Frauenfeld eine Grossbaustelle. Vor Kurzem ging das Kernstück der laufenden Erweiterung in Betrieb. Der Neubautrakt setzt einen medizinischen und architektonischen Akzent am öffentlichen Gesundheitsstandort.
Eine Geschichte aus dem Berliner Kiez Wem gehört die Stadt? Wer baut sie weiter? Und wer kann sich Wohn- und Arbeitsraum überhaupt noch leisten? Obwohl das urbane Leben ein tragender Pfeiler der Nachhaltigkeit sein soll, wird der physische Raum knapp. Besuch an einem Ort, an dem vieles
Graue Eminenzen in der Stadtsilhouette Das Zollhaus ist das jüngste Zürcher Genossenschaftsprojekt und zugleich der letzte Baustein der gleisnahen Stadterweiterung. Es tritt mit einem sprudelnden Nachhaltigkeitsprogramm an, das durch strenge Architektur gebändigt scheint. Aber hat man
Wir! sind! auch! noch! da! Boomende Städte platzen aus ihren Nähten, verfügbare Flächen sind begehrte Spekulationsobjekte. Derweil verschwinden Freiräume und mit ihnen auch daran geknüpfte Wünsche, Ideen und Lebenskonzepte. Dabei müsste eigentlich Platz sein für alle und
Nachhaltigkeitswaage für die Infrastruktur Der Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz ist ein Gebäudezertifikat, das ökologische, ökonomische und soziale Kriterien kombiniert. Nun ist eine analoge Projektbewertung auch im Tiefbau möglich, dank dem SNBS für Infrastrukturbauten.
«Impulse für das Wohnen in der Stadt» Der Raum für alle und alles wird in der Stadt knapp. Wie sehr gerät dabei auch das gemeinschaftliche Wohnen unter Druck? Susanne Schmid und Ingrid Breckner stellen aktuelle Modelle in einen Bezug zur jüngeren Stadtgeschichte.
«Mit eigenen Ideen und einer Motorsäge einziehen» Das Zollhaus im Zürcher Industriequartier ist Standort für ein Experiment zur Aneignung von Wohnraum: Grosszügige Hallen laden Bewohnende zum Selberbauen ein. Die Wohnpioniere versprechen sich davon ein gemeinschaftlicheres und bereichernderes
«Netto-Null ist heute noch nicht erreichbar» Der Bausektor wird als Vorreiter für eine CO2-freie Zukunft gelobt. Aber selbst Nachhaltigkeitsfachleute erachten es als grosse Herausforderung, den Gebäudebereich in den kommenden zwei Jahrzehnten auf «klimaneutral» umzustellen.
Ein Fachwerkhaus auf Zeitreise In Ermatingen TG hat Solararchitekt Peter Dransfeld ein 400 Jahre altes Wohnhaus erneuert und an die neueste Energietechnik angehängt. Trotz versiertem Umgang mit historischer Substanz: Wie widerspruchsfrei lässt sich ein Baudenkmal mit modernem
Dichter am Bahnhof Siedlung und Verkehr zu koordinieren ist für die hochwertige Verdichtung essenziell. In Sitten nutzt man die Gunst einer Gewerbebrache direkt beim Bahnhof: Das Areal wird zur neuen Visitenkarte des Walliser Kantonshauptorts.
Starker Wandel mit wenig Eile Was gilt es beim Übergang von alt zu neu zu beachten? Im Osten der Hauptstadt Bern demonstriert ein privater Investor, wie ein ehemaliges Industrieareal zur Matrix eines dichten und vielfältig nutzbaren Siedlungsstandorts wird.
Beschränkte Mittel, einfache Tugenden Hochwertige Baukultur zu erhalten und bezahlbaren Wohnraum zu wahren sind öffentliche Anliegen an die Immobilienwirtschaft. Die Wohnbaugesellschaft Langeten kombiniert diesen Spagat mit einer leichten Verdichtung.
Strategien der Transformation Die dritte Ausgabe des espazium-Sonderhefts «Immobilien und Energie» thematisiert Strategien, wie der Gebäudepark energetisch transformiert respektive dekarbonisiert werden kann.
Immobilien und Energie Wie wird aus einer alten Kartonfabrik die Matrix für städtisches Leben? Wie packt man die hochwertige Verdichtung einer Gartenstadt an? Oder warum interessieren sich institutionelle Investoren plötzlich für einen nachhaltigen Umbau von
Nachhaltige Immobilien als Einstiegshilfe Die Finanzwelt sucht den «Green Deal» und entdeckt nachhaltige Immobilien. Versicherungen und Banken gehen zweigleisig vor: Sich selbst bauen sie einen klimafreundlichen Geschäftssitz; für externe Investments sucht man ebensolche Liegenschaften