Pilotprojekte als Labor für Netto-Null Der Weg zur Klimaneutralität ist komplex: Kreislauffähiges Bauen, Wettbewerbsentscheide und Berechnungsmethoden sind nur einige der Hürden. Die Stadt Zürich zeigt mit ihren Projekten Potenziale auf. Es bedarf der Nutzung des gesamten Werkzeugkastens
Beton macht den Unterschied Beton ist der wichtigste Baustoff in der Schweiz – und wird es auf absehbare Zeit auch bleiben. Doch seine Herstellung ist mit gewaltigen CO2-Emissionen verbunden. Um die Klimaziele zu erreichen, braucht es neue Ideen. Erste Projekte belegen: Mit
Flickwerk zu neuer Harmonie Die Ziegelei in Kriens ist eines der von espazium publizierten Projekte, die zeigen, dass das Weiterbauen im Bestand, die Wiederverwendung von Bauteilen und das Umbauen mit regenerativen Materialien Ressourcen schonen und Energie sparen kann
Nachhaltig vernetzt Auf dem Gelände des früheren Felix Platter-Spitals im Iselin-Quartier ist das Westfeld entstanden. Dort wächst seit 2020 ein neues Stadtquartier mit insgesamt 525 Wohnungen, Flächen für Gewerbe, Dienstleistungen und Quartiernutzungen.
Fein gewobenes Ensemble Die Transformation der Textilfabrik Mels zeigt, dass das Weiterbauen im Bestand, die Wiederverwendung von Bauteilen und das Umbauen mit regenerativen Materialien Ressourcen schonen und Energie sparen kann. Unterschiedliche Herangehensweisen führen
Re-Use: 96 Fenster gesucht Auf dem Areal des früheren Hobelwerks in Winterthur haben Pascal Flammer Architekten (PFA) ein Wohnhaus für die Baugenossenschaft mehr als wohnen entworfen. Bei diesem Neubau kamen viele wiederverwendete Bauteile zum Einsatz, die zum Beispiel aus
Transformationsareale: Schlüssel nachhaltiger Innenentwicklung Mit ihren grosszügigen Flächen und planerischen Freiheiten bieten Entwicklungsareale Chancen für zukunftsorientierte Umgestaltungen. Vor dem Hintergrund von Wohnungsknappheit und Verdichtung gewinnen sie an Bedeutung.
Energieproduktion trifft integriertes Wassermanagement Das Energiekonzept des Innovationsquartiers bluefactory in Freiburg zeichnet sich durch die Kombination mit dem integrierten Wassermanagement des Standorts aus; Kern des Systems ist das Wasserreservoir der ehemaligen Cardinal-Brauerei.
In vielen Schritten von der Fabrik zum klimaneutralen Areal Die Transformation der Papierfabrik Cham zu einem Wohn- und Arbeitsquartier mit 100 % klimaneutraler Energieversorgung und dem Erhalt eines grossen Teils des Bestands ist in vollem Gange. Ein Einblick in die Besonderheiten des Areals.
Vom Ort umgarnt Die Transformation einer ehemaligen Spinnerei auf dem Bühler-Areal in Sennhof führt das industriegeschichtlich wertvolle Ensemble in die Zukunft. Zudem werden historische Kleinwasserkraftwerke durch eine grosse Photovoltaik-Anlage ergänzt.
Bahn frei für die Kreislaufwirtschaft Die SBB haben grosse Bestände ausrangierter Möbel, die normalerweise im Abfall landen. In einem Pilotprojekt entwickelt der Designer Yves Ebnöther nun Umbauanleitungen und -prozesse. Dadurch werden nicht mehr funktionstüchtige Möbel in zeitgemässes
Graue Emissionen realitätsnah bilanzieren Netto-Null bis 2050 – dieses Ziel verfolgt die Schweizer Klimapolitik. Doch was heisst das für den Gebäudebereich? In einer Studie, finanziert vom Bundesamt für Energie, wurden dazu grundlegende methodische Fragen beleuchtet. Dabei zeigt sich: Bei
Scope-2-Emissionsfaktoren unter der Lupe Auf dem Weg zu Netto-Null im Gebäudebereich werden die Scope-2-Emissionen von Strom und Wärme immer wichtiger. Für die realitätsgetreue Treibhausgasbilanzierung sind zukunftsgerichtete Emissionsfaktoren für Strom und eine Anrechnung der
Die Rache der drei kleinen Schweinchen Es geschieht selten, daher lohnt sich ein genauer Blick: Das Quartierzentrum von Plaines-du-Loup ist vom Büro Joud Beaudoin Architectes auf Basis biogener und geogener Materialien entworfen worden. Besuch auf einer Baustelle, die Vorbild sein will.
Hortus – Was bleibt nach dem Hype? In Allschwil ist ein Vorzeigeprojekt für klimagerechtes Bauen entstanden, über das schon viel geschrieben wurde. Was sind seine Besonderheiten und was wird sich auf andere Bauten übertragen lassen?
Klimapfad zeigt den Weg Bauen ganz ohne Treibhausgasemissionen? Die Fachwelt hält dies für unmöglich. Doch am nächsten kommt dieser Ambition die neue SIA-Norm 390/1. Sie regelt, wie Best-Practice-Lösungen für das klimagerechte Bauen gestaltet und berechnet werden sollen.
Balanceakt Netto-Null Netto-Null-Treibhausgasemissionen ist das Ziel. Doch es ist ein schmaler Grat zwischen Greenwashing und echtem Klimaschutz. «Bauen innerhalb der planetaren Grenzen» macht deutlich, warum wir «Netto-Null» so schnell wie möglich brauchen und wie das
Aufbruch statt Abbruch Seit bald zwei Jahren ist die Bautensammlung «Aufbruch statt Abbruch – Wohnen im Gebäudebestand von 1945 bis 2000» online. Welche Erkenntnisse liefert dieses Projekt der SIA-Fachgruppe für die Erhaltung von Bauwerken? Ein Vorstandsmitglied berichtet.
Nachhaltiges Bauen Europa steuert auf eine Zukunft mit Hitzewellen, Nahrungsmittelknappheit und weiteren gravierenden Schäden zu. Warum jedes Grad Erderwärmung zählt, das Tempo der aktuellen Klimapolitik nicht ausreicht und was sich im Bauen konkret ändern muss, damit
Basels «grüner» Asphalt Das Basler Tiefbauamt mischt seinem Asphalt neuerdings Pflanzenkohle bei. Dadurch speichert der Strassenbau dank Kohlenstoff mehr CO2, als er verursacht. Das Beispiel zeigt, wie Negativ-Emissions-Technologien auch lokal einen Beitrag zum Netto-Null
Netto null in der Stadtplanung Am vergangenen Donnerstag fand die zweite von insgesamt drei Diskussionsrunden zum Thema «Netto null bis 2040 - Wie die Stadt klimaschonend bauen will» statt. Wiederum lieferte die Spezialausgabe unseres Verlags die Vorlage; diesmal mit Fokus auf die
Eine Stadt auf dem Weg zu Netto Null Zürich will bis 2040 klimaneutral werden. Viele Lebensbereiche müssen sich verändern – auch die Art und Weise, wie wir bauen und heizen. Das Ziel für den Gebäudebereich ist gesetzt. Die öffentliche Hand und die Immobilienwirtschaft werden
Wie Zürich klimaschonend bauen – und darüber reden will Das TEC21-Sonderheft «Netto null bis 2040» präsentiert die gewählten Strategien und zeigt erste Praxisbeispiele aus dem städtischen Planungs- und Bausektor.
Netto null bis 2040 Netto null direkte Treibhausgasemissionen bis 2040 – das ist das erklärte Ziel der Stadt Zürich. Editorial von André Odermatt, Stadtrat und Vorsteher Hochbaudepartement Stadt Zürich.
Bauen für Netto-Null: Mehrere Fliegen mit einer Klappe Solarstrom und Holzheizung sorgen für einen CO2-armen Betrieb. Eine kompakte Holzbauweise reduziert die indirekten Emissionen in der Erstellung. Die geplante Schulanlage Entlisberg will aber noch mehr für das städtische Klimaziel leisten.