Drachenzähmen leicht gemacht Das Telli-Quartier in Aarau ist ein architektonisches und wohnräumliches Unikat für die Deutschschweiz. Wie der erste Teil dieser Grossüberbauung erneuert wurde, ist ebenso einzigartig – und nachahmenswert. Verdichten im Grünen In der Siedlung St. Albanteich in Basel wurden vier Hochhäuser mit einem Anbau versehen, um das Areal zu verdichten. Die parkähnliche Umgebung und die städtebaulich wertvolle Struktur konnten dabei erhalten werden. Ein Kindergarten als Re-Use-Pionierumbau In Zürich-Wollishofen wird Wohnraum temporär zu einem Kindergarten für das Quartier umgebaut. Das Projekt dient als Versuchsvorhaben für ein Re-Use von Bauteilen. Wiederverwendet werden Stahlträger, Küchen- sowie Sanitärelemente und sogar Erhalten und Umnutzen: Vom Radiostudio zum Schulhaus Das Brunnenhof-Areal war jahrzehntelang die Heimat von Radio SRF. In Zukunft soll es als Sekundar- und Musikschule dienen. Das Umnutzungskonzept will möglichst wenig in die bestehende Substanz eingreifen. Das verursacht weniger CO2-Emissionen. Forschen, bilanzieren und abwägen – bevor die Stadt baut Die Stadt Zürich will die direkten CO2-Emissionen im Gebäudebereich in weniger als 20 Jahren auf null reduzieren und geht bei eigenen Immobilien mit gutem Beispiel voran. Dafür sind jedoch auch Zielkonflikte zu lösen. Werbung Regeln und Chancen für ZEV-Einheiten Um den Eigenverbrauch zu erhöhen, lassen sich mehrere Gebäude energetisch miteinander verbinden. Aber welche technischen Massnahmen sind nötig, und wie stehen die Energieversorger dazu, wenn der Solarstrom prioritär im Kollektiv konsumiert wird? Ein Netz für (fast) alle Fälle Das Anergienetz «Chur West» erschliesst Wärmequellen, die oft ungenutzt bleiben. Aufgrund des niedrigen Temperaturniveaus lässt es sich zum Heizen und zum Kühlen nutzen. Simulationen: Änderungen vorbehalten Ein Gebäude, das vielen Menschen nützen soll, bietet mit Vorteil ein ausgeglichenes Raumklima. Doch wie sehr beeinflussen Glasdächer und -fassaden diese Komfortansprüche? Immer häufiger wird die Nutzung während einer Projektierung simuliert. Das hat Eine Kombination aus immobil und mobil Wie kann man die Bewohnenden einer Siedlung dazu motivieren, auf ein eigenes Auto zu verzichten? Bei der Wohnüberbauung Sagenmatt in der Zentralschweiz setzen die Betreiber auf ein Mobilitätspaket. Wenige Parkplätze, viele Alternativen Bei «Greencity» ist der Name Programm: Das Areal am Zürcher Südausgang ist ein 2000-Watt-Pionier. Die Eckpfeiler der Mobilitätsstrategie legten die Projektverantwortlichen bereits im Gestaltungsplan fest. VBZ-Tramdepot Elisabethenstrasse: Fassade unter Spannung Jede Zürcherin und jeder Zürcher kennt die lang gezogene Glasfront des Tramdepots am Bahnhof Wiedikon. Den wenigsten ist bewusst, welche Sanierungsmassnahmen hier nach 70 Jahren erforderlich waren. Wie gingen die Architekten vor, um Energieeffizienz
Drachenzähmen leicht gemacht Das Telli-Quartier in Aarau ist ein architektonisches und wohnräumliches Unikat für die Deutschschweiz. Wie der erste Teil dieser Grossüberbauung erneuert wurde, ist ebenso einzigartig – und nachahmenswert.
Verdichten im Grünen In der Siedlung St. Albanteich in Basel wurden vier Hochhäuser mit einem Anbau versehen, um das Areal zu verdichten. Die parkähnliche Umgebung und die städtebaulich wertvolle Struktur konnten dabei erhalten werden.
Ein Kindergarten als Re-Use-Pionierumbau In Zürich-Wollishofen wird Wohnraum temporär zu einem Kindergarten für das Quartier umgebaut. Das Projekt dient als Versuchsvorhaben für ein Re-Use von Bauteilen. Wiederverwendet werden Stahlträger, Küchen- sowie Sanitärelemente und sogar
Erhalten und Umnutzen: Vom Radiostudio zum Schulhaus Das Brunnenhof-Areal war jahrzehntelang die Heimat von Radio SRF. In Zukunft soll es als Sekundar- und Musikschule dienen. Das Umnutzungskonzept will möglichst wenig in die bestehende Substanz eingreifen. Das verursacht weniger CO2-Emissionen.
Forschen, bilanzieren und abwägen – bevor die Stadt baut Die Stadt Zürich will die direkten CO2-Emissionen im Gebäudebereich in weniger als 20 Jahren auf null reduzieren und geht bei eigenen Immobilien mit gutem Beispiel voran. Dafür sind jedoch auch Zielkonflikte zu lösen.
Regeln und Chancen für ZEV-Einheiten Um den Eigenverbrauch zu erhöhen, lassen sich mehrere Gebäude energetisch miteinander verbinden. Aber welche technischen Massnahmen sind nötig, und wie stehen die Energieversorger dazu, wenn der Solarstrom prioritär im Kollektiv konsumiert wird?
Ein Netz für (fast) alle Fälle Das Anergienetz «Chur West» erschliesst Wärmequellen, die oft ungenutzt bleiben. Aufgrund des niedrigen Temperaturniveaus lässt es sich zum Heizen und zum Kühlen nutzen.
Simulationen: Änderungen vorbehalten Ein Gebäude, das vielen Menschen nützen soll, bietet mit Vorteil ein ausgeglichenes Raumklima. Doch wie sehr beeinflussen Glasdächer und -fassaden diese Komfortansprüche? Immer häufiger wird die Nutzung während einer Projektierung simuliert. Das hat
Eine Kombination aus immobil und mobil Wie kann man die Bewohnenden einer Siedlung dazu motivieren, auf ein eigenes Auto zu verzichten? Bei der Wohnüberbauung Sagenmatt in der Zentralschweiz setzen die Betreiber auf ein Mobilitätspaket.
Wenige Parkplätze, viele Alternativen Bei «Greencity» ist der Name Programm: Das Areal am Zürcher Südausgang ist ein 2000-Watt-Pionier. Die Eckpfeiler der Mobilitätsstrategie legten die Projektverantwortlichen bereits im Gestaltungsplan fest.
VBZ-Tramdepot Elisabethenstrasse: Fassade unter Spannung Jede Zürcherin und jeder Zürcher kennt die lang gezogene Glasfront des Tramdepots am Bahnhof Wiedikon. Den wenigsten ist bewusst, welche Sanierungsmassnahmen hier nach 70 Jahren erforderlich waren. Wie gingen die Architekten vor, um Energieeffizienz