«Ein Beitrag zur Wiederannäherung» An der 17. Architekturbiennale betreut Alejandro Aravena den chilenischen Pavillon. Sein Vorschlag ist eine konkrete Einladung zu Friedensverhandlungen zwischen Chilenen und den indigenen Mapuche: Architektur wird zur politischen Mediation. Silvia
Binding Preis für Biodiversität Im Mittelland breiten sich Wildblumen und seltene Insekten aus, dank einem vor fünf Jahren lancierten Graswurzelprojekt. Mit «Natur findet Stadt» gewinnt das Naturama Aargau nun den höchstdotierten Umweltpreis der Schweiz. Der pragmatische Ansatz zur
Holzbau und Erdbebensicherheit An der S-WIN-Tagung «Von der Forschung zur Praxis» vom 26. Mai 2021, im Vorfeld des Holzbautags der Fachhochschule Biel, wurde die neue Norm bezüglich Erdbebensicherheit und einige technische Entwicklungen im Bereich Holzbau vorgestellt.
Mehr Diskurs! Die Kolloquiumsreihe der Gesellschaft für Ingenieurbaukunst zum 25. Jahrestag ihrer Gründung ging in die dritte Runde. Dr. Hans Seelhofer von Lüchinger+Meyer gab einen persönlichen Einblick in sein Schaffen und Entwickeln von Tragwerken. Dabei deckt
Geografien des Alters Das Zürcher Stadtbild ist im Allgemeinen nicht von Kindern und Senioren geprägt. Damit dieser nicht unerhebliche Teil der Anwohnenden sichtbarer wird, engagieren sich zahlreiche Initiativen. Das Beratungsangebot «Impuls Mobilität» der Stadt Zürich
Verlosung: Sandgeschichten Der Journalist Vince Beiser nimmt seine Leserinnen und Leser mit auf eine Reise durch die neuere Geschichte der Sandnutzung. Wir verlosen ein Exemplar dieser Publikation.
Im Überfluss vorhanden – und doch knapp Die Schweiz ist steinreich im wahrsten Sinn des Wortes. Die Kies- und Sandvorkommen im Mittelland sind ein Erbe der Eiszeiten. Beim Abbau ergeben sich jedoch zahlreiche Nutzungskonflikte.
Kostbare Körner Sand ist eines der Materialien, die am häufigsten auf der Erde vorkommen, und der Rohstoff, von dem ein Mensch – nach Wasser – statistisch am meisten verbraucht. Und zwar noch nie auch nur annähernd so schnell wie heute. In den letzten Jahren mehren
Areal Gupfen, Illnau Baumberger & Stegmeier Architekten haben mit SMS Landschaftsarchitektur ihr Siegerprojekt für Alterswohnen auf dem Gupfen-Areal in Illnau in den Bestand eingebettet.
Gier nach Sand Sand ist eine der Ressourcen, die weltweit in grössten Mengen abgebaut werden, doch in vielen Regionen sind diese Aktivitäten so gut wie gar nicht reguliert. Bislang existiert zudem kaum ein allgemeines Bewusstsein darüber, mit welchen
Baukosten in wirtschaftlich unsicheren Zeiten Corona verändert nicht nur unser Verhalten, sondern auch die wirtschaftliche Lage. Über die Ausmasse der Auswirkung debattieren Ökonomen weltweit. Klar ist nur: Die einzige Konstante ist die Veränderung. Die SIA-Teuerungsnormen regeln eben diese
Die IBA Basel verabschiedet sich Nach zehn Jahren geht die IBA Basel zu Ende. Die letzten Wochen waren geprägt von der gemeinsamen Reflexion über die Erkenntnisse aus dem IBA-Prozess sowie Überlegungen zur künftigen Entwicklung der Region. Ein Kurzresumée.
Holliger O1, Bern Der von der Eisenbahner Baugenossenschaft ausgeschriebene Projektwettbewerb für das Baufeld O1 im Quartier «Holliger» beschert der Stadt Bern das erste Hochhaus in Holz-Hybrid-Bauweise. Den ersten Rang belegt das Projekt «Frau Holle» vom Büro Jaeger
Lebendige Innenstädte gestalten Die Bundesstiftung Baukultur hat anstelle des geplanten Konvents eine vielseitige Online-Debatte organisiert. Die Referate drehten sich um politische Hebel und Fragen des korrekten Umgangs mit Immobilien. Stellvertretend für die zahlreichen Themen
Les Jardins de la Gradelle Selten ergreifen private Investoren die Gelegenheit, sich über die Konventionen des Wohnungsbaus hinwegzusetzen. Die Bauherrschaft von «Les Jardins de la Gradelle» in Cologny (GE) hat es getan und auf räumliche Grosszügigkeit gesetzt.
Neue Berner Gass Kapital trifft Gemeinschaft: Um günstige Wohnungen in der Stadt verwirklichen zu können, ging man in Bern unkonventionelle Wege. Die dabei entstandene Siedlung Huebergass wurde Anfang Mai bezogen.
«Keiner baut eine Kläranlage nur für sein Haus» Wie funktioniert eine Stadt ohne fossile Energie? Matthias Sulzer leitete ein nationales Forschungsnetzwerk zu dieser Frage. Seine Antwort: Es braucht dezentrale und vernetzte Versorgungssysteme.
Zirkuläre Architektur Das Sonderheft, entstanden im Auftrag des Bundesamts für Umwelt, zeigt, wie vielfältig das Thema Kreislaufwirtschaft ist. Neben Architekturbeispielen zeigen zwei Interviews mit Forschenden auf, dass zur zirkulären Wirtschaft noch zahlreiche
Bunte Zauberburg Die Siedlung Hornbach in Zürich-Seefeld ist das grösste kommunale Wohnbauprojekt der letzten Jahre. Die von Knapkiewicz & Fickert Architekten realisierten Bauten zeigen, wie eine höhere Dichte städtebaulich und sozial verträglich sein kann.
Der Artamis-Archipel Das neue Genfer «Ecoquartier Jonction» liegt zentral in der Stadt und an der Rhone. Das Architekturbüro Dreier Frenzel zeichnete verantwortlich für drei Neubauten, von denen einer besonders hervorsticht: Die Codha – ein genossenschaftliches Projekt –
Der Wald im öffentlichen Bau Holz aus heimischen Wäldern hat einen positiven Einfluss auf Bauprojekte der öffentlichen Hand. Wie kann eine Gemeinde ihre eigenen Holzreserven aktivieren?
Günstig wohnen trotz teurer Lage? Die Mietpreise in Schweizer Städten sind in den letzten zehn Jahren fühlbar gestiegen. Aufs Land ziehen? Nicht jede oder jeder möchte das vielfältige Angebot der Städte missen. Doch der Platz für gemeinnützigen Wohnraum wird in den Innenstädten immer
Studienauftrag Umwidmung Birsig-Parkplatz Basel Durch die Aufhebung der Parkplätze auf dem Birsig-Parkplatz im Zentrum von Basel entsteht die Chance, den Ort zu transformieren. Das Siegerteam schlägt einfache Holzpavillons vor und ergänzt sie durch ein Aussenraumkonzept.
Urban Mining und Kreislaufwirtschaft sind heute in aller Munde. Die Firma Eberhard rezykliert den anfallenden Bauschutt seit vielen Jahren. Sie entwickelte den zirkulären Beton Zirkulit – ein zertifizierter Beton, der bei üblichen
Bauen: vegan und secondhand Bis ins letzte Jahrhundert nutzte man in Europa Reststoffe aus landwirtschaftlichen und industriellen Produktionen oder Gebrauchtteile aus Rückbauten, um daraus neue Gebäude herzustellen. Angesichts des heutigen immensen, meist nicht natürlich