Vom Feld ans Haus Stroh und Hanf als sogenannte kultivierte Baumaterialien waren bis vor Kurzem sehr alternativ anmutende Nischenprodukte – doch aktuelle Beispiele zeigen ihr grosses Potenzial. Sie sind klimaneutral und speichern viel biogenes CO2.
Hanf am Bau Am MonViso Institut im Piemont experimentiert eine Gruppe um Professor Tobias Luthe mit systemischer Innovation wie der Umsetzung einer bioregionalen Kreislaufwirtschaft. Dazu gehört auch die Wiederbelebung von Hanf – in zeitgenössischen Lösungen
Schöner arbeiten Im Homeoffice prallen aktuell zwei Welten aufeinander: Das auf Effizienz ausgerichtete professionelle Büro musste ins auf Entspannung ausgelegte Zuhause integriert werden – wegen der Pandemie ohne grossen zeitlichen Vorlauf. Wir zeigen
Das Wohnen in den Zeiten der Pandemie Seit einem Jahr verbringen wir alle viel Zeit zu Hause – das gibt Gelegenheit, Qualitäten und Mängel von Grundrissen und Raumprogrammen zu studieren. Wird uns die Pandemie langfristig zu innovativen Wohnkonzepten führen?
Der elastische Grundriss Corona hinterlässt Spuren: Büros stehen leer, die Nachfrage nach Eigentum, am liebsten mit Garten, hat zugenommen. Bis vor Kurzem war Verdichtung das ökologische Gebot der Stunde. Mit der Pandemie hat sich das geändert.
Vorwärts zur Landschaft! Die Parameter, an denen ein gelungenes Wohngebäude gemessen wird, umfassen zunehmend die Aufenthaltsqualität des umgebenden Freiraums. Ein Kommentar von Landschaftsarchitekt Stefan Rotzler zum wachsenden Interesse an der Landschaftsarchitektur im
Modernes Wohnen im Tessin Drei aktuelle Beispiele beweisen, dass der Begriff des Wohnens im Tessin eine erweiterte Bedeutung gewinnt. Mit unterschiedlich grossen Mehrfamilienhäusern greifen Remo Leuzinger, Inches Geleta und Studio Buzzi in bestehende Wohngegenden ein und
Zusammenrücken Im Tessin manifestiert sich zunehmend Handlungsbedarf, der Zersiedelung der Landschaft neue Ideen des Wohnens entgegenzustellen. Die Chefredaktorin von Archi beobachtet die Entwicklung seit Jahren. Welche Hebel werden in Gang gesetzt, und wo fehlt es
Made in Ticino Trotz fortschreitender Zersiedlung entstehen im Tessin weiterhin viel zu viele Einfamilienhäuser. Doch langsam zeigen sich Bemühungen zugunsten einer breiter aufgestellten Basis für eine diverse Gesellschaft. TEC21 stellt drei Beispiele vor.
Die Solargewinner sind ... Ein Überblick in Bild und Text über Gebäude mit aktiver Erzeugung von Solarenergie, die im letzten Jahr einen Preis in der Schweiz, Deutschland und Österreich gewonnen haben.
Die Vielfalt der gebäudeintegrierten Photovoltaik Ein Überblick in Bild und Text über stilbildende und/oder ausgezeichnete Projekte mit Gebäude integrierter Photovoltaik der letzten zwei Jahrzehnte.
«Wir müssen einen Zacken zulegen» Nirgends in Europa wird das solare Bauen schon so lang mit Preisen bedacht wie in der Schweiz. Der Berner Architekt Peter Schürch ist selbst mehrfacher Gewinner und wirkt im Preisgericht des Norman Foster Solar Award mit. Er möchte sowohl das
And the winner is …? Wettbewerbe zum solaren Bauen gibt es in der Schweiz, Deutschland und Österreich regelmässig. Zwei Vertreter von renommierten Solarjurys ziehen eine Zwischenbilanz darüber, was sich mit Photovoltaik am Gebäude erreichen lässt.
Gute Gestaltung begann vor 40 Jahren Seit 2000 vergibt der Solarenergieförderverein Bayern einen Architekturpreis für Gebäudeintegrierte Solartechnik. Jurymitglied Roland Krippner zieht eine subjektive Zwischenbilanz von der Pioniergeneration bis heute.
Vom Bild zum Bau Holzbauingenieur Hermann Blumer hat kürzlich an einem Bauwerk mitgewirkt, das für einmal ganz kleinformatig ist: ein farbenfroher und von Geometrie geprägter Pavillon in Waldstatt AR. Hier kommt die präzisierte Holzkonstruktion in feinsten Finessen
Holztragwerke mit Charakter Ingenieurbaukunst ist die Verknüpfung von Ingenieurwissenschaft und Kunst. Bei den beiden aktuellen Werken von Hermann Blumer, die TEC21 vorstellt, lassen sich die beiden Aspekte kaum auseinanderdividieren.
«Putz ist ein Material, kein Surrogat» Der Schweizer Preis für Putz und Farbe würdigt Projekte, die sich durch einen qualitätvollen Einsatz von Putz auszeichnen. Prämiert werden explizit Teams aus Planerinnen und Handwerkern. Ein Gespräch mit den Jurymitgliedern Andreas Hild und Jörg
Von Marmorino und Besenstrich Der Schweizer Preis für Putz und Farbe würdigt Projekte, die sich durch ein kohärentes Zusammenspiel von Architektur und Material und einen qualitätvollen Umgang mit Putz und Farbe auszeichnen. Prämiert werden jeweils Teams aus Planerinnen und
Ab durch die Mitte! Seit Dezember 2020 locken in Berlin eine neue U-Bahnverbindung und drei schicke neue Stationen zu einer «Probefahrt». Mehr als 150 000 Fahrgäste werden künftig pro Tag auf der Strecke erwartet.
Kathedralen des Alltags 90 Jahre nach Eröffnung des ersten Streckenabschnitts vollendet ein 2.2 km langer Lückenschluss in der historischen Mitte die Berliner U-Bahnlinie 5. Drei neue Bahnhöfe setzen mit ganz unterschiedlichen Konzepten architektonische Akzente im
Schutzmantel aus Eis 2.2 km fehlten, damit man Berlin mit der U-Bahnlinie 5 umsteigefrei von Ost nach West durchqueren konnte. In den letzten zehn Jahren entstanden tief unter der Stadt zwei Tunnelröhren und drei neue U-Bahnhöfe – einer davon im Schutz der grössten
Das Haus der Räume Bevor der Erweiterungsbau des Kunsthauses Zürich im kommenden Jahr für das Publikum öffnet, wird er dem Betreiber übergeben. Als Medienpartner der Bauherrschaft nutzt TEC21 den Anlass, um den Neubau vorzustellen.
Nach allen Regeln der Kunst Mit der Ausrichtung nach den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft nimmt die Kunsthaus-Bauherrschaft eine Vorreiterrolle im Museumsbau ein. Und auch im Betrieb sorgen ein durchdachtes Energiekonzept und der Verzicht auf fossile Energieträger für eine
Erweiterungsbau Kunsthaus Zürich Die Kunsthaus-Erweiterung in Zürich von David Chipperfield Architects und die bestehenden Gebäude am Heimplatz bilden zusammen das grösste Kunstmuseum der Schweiz. Der Neubau soll nicht bloss mehr Platz für die wachsende Sammlung bieten, sondern als
«Man muss nah an den Auftragnehmern sein» Kurz vor Schlüsselübergabe blickt das Projektteam zufrieden auf die vergangenen zwölf Jahre Planung und Ausführung zurück. Im Interview berichten die drei Leitenden des operativen Geschehens über den Wert einer vertrauensvollen Zusammenarbeit und die
A1: Instandsetzung der Meistbefahrenen «Zürich-Ost, Brüttiseller Kreuz, Effretikon» sind wohl einige der meistgehörten Ortsnamen im Verkehrsradio. Der 12 km lange Abschnitt ist die meistfrequentierte Strecke der Schweiz. Das derzeitige Instandsetzungsprojekt verschärft dies noch, soll