940 Meter unter Dach und Fach Sie ist ein wirklich spezielles Projekt, die Einhausung Schwamendingen, und dürfte sich zum teuersten Autobahnkilometer der Schweiz entwickeln. 445 Millionen werden aufgewendet, um die bereits bestehende Autobahn A1L zwischen Zürich-Ost und dem
Das Geld liegt in der Strasse Strassenerhalt ist ein teures und immer wiederkehrendes Unterfangen. Mit dem Nationalstrassen und Agglomerationsverkehrsfonds versucht man diesem Fass ohne Boden eine genügende Füllhöhe zu geben.
Mehr als nur Belag Im Fokus dieser Ausgabe: der Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds NAF, die Überarbeitung des Strassenabschnitts zwischen Zürich-Ost und Effretikon sowie die Einhausung Schwamendingen.
Eine Reise in die Zukunft Wie wird sich die Mobilität über die nächsten Jahrzehnte verändern? Sind wir in Zukunft nur noch batterieelektrisch, in vollautomatisierten Drohnen, im Untergrund oder immer weniger unterwegs?
Jedem seine Tunnelbohrmaschine Mit seiner Firma The Boring Company baut und betreibt Elon Musk Tunnels für vollautomatisierte Fahrzeuge. Die Idee vereint gleich mehrere aktuelle Mobilitätstrends.
Eine Geschichte aus dem Berliner Kiez Wem gehört die Stadt? Wer baut sie weiter? Und wer kann sich Wohn- und Arbeitsraum überhaupt noch leisten? Obwohl das urbane Leben ein tragender Pfeiler der Nachhaltigkeit sein soll, wird der physische Raum knapp. Besuch an einem Ort, an dem vieles
Graue Eminenzen in der Stadtsilhouette Das Zollhaus ist das jüngste Zürcher Genossenschaftsprojekt und zugleich der letzte Baustein der gleisnahen Stadterweiterung. Es tritt mit einem sprudelnden Nachhaltigkeitsprogramm an, das durch strenge Architektur gebändigt scheint. Aber hat man
Wir! sind! auch! noch! da! Boomende Städte platzen aus ihren Nähten, verfügbare Flächen sind begehrte Spekulationsobjekte. Derweil verschwinden Freiräume und mit ihnen auch daran geknüpfte Wünsche, Ideen und Lebenskonzepte. Dabei müsste eigentlich Platz sein für alle und
«Impulse für das Wohnen in der Stadt» Der Raum für alle und alles wird in der Stadt knapp. Wie sehr gerät dabei auch das gemeinschaftliche Wohnen unter Druck? Susanne Schmid und Ingrid Breckner stellen aktuelle Modelle in einen Bezug zur jüngeren Stadtgeschichte.
«Mit eigenen Ideen und einer Motorsäge einziehen» Das Zollhaus im Zürcher Industriequartier ist Standort für ein Experiment zur Aneignung von Wohnraum: Grosszügige Hallen laden Bewohnende zum Selberbauen ein. Die Wohnpioniere versprechen sich davon ein gemeinschaftlicheres und bereichernderes
Aus der Mitte gen Norden und Süden Der grösste Teil der beiden Einspurröhren des Ceneri-Basistunnels wurde im Sprengvortrieb vom Zwischenangriff bei Sigirino ausgebrochen. Vor allem für die Materiallogistik hatte das entscheidende Vorteile.
Metrò Ticino – der Ceneri-Basistunnel Der Ceneri ist mehr als ein Frachttunnel, der den Güterverkehr in halbwegs geordnete (Eisen-)Bahnen lenkt. Der neue Basistunnel ist das letzte Puzzleteil der Flachbahn durch die Alpen. Und als «Metrò Ticino» verbindet er Lugano mit Locarno in einer
Von Meer zu Meer, von See zu See Tunnel von überregionaler, ja internationaler Bedeutung werden in der Regel so geplant, dass sie möglichst wenig Auswirkungen auf ihr Umland haben. Beim Ceneri-Basistunnel ist das anders. Er nimmt bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung zwischen
Kann Architektur heilen? Was ist «heilende Architektur»? Nach dem Begriff «Nachhaltigkeit» der nächste Marketing-Slogan – gut verwendbar, weil einprägsam und emotional ansprechend?
Räume, um gesund zu werden Aktuell erleben die Spitäler der Schweiz einen Bauboom. Dabei schliessen die ganzheitlichen Gesundheitskonzepte oft auch die Architektur mit ein. Wie äussert sich eine solche «healing architecture» baulich und konzeptionell? Und schafft der
«Die Gestaltung verbleibender Flächen» Tiefgreifende gesellschaftliche Entwicklungen machen Veränderungen in der Landschaftsplanung nötig. Der Landschaftsarchitekt Günther Vogt befasst sich mit Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Stadtlandschaften, ihrer Wandelbarkeit und ihren
Landschaft im Umbruch Was soll geschehen mit den kostbaren verbleibenden Landschaften in und zwischen Schweizer Städten? Wie gestalten wir zukünftig diese Grünräume? Wäre es nicht besser, sie so zu belassen, wie sie sind, und der Natur «ihren Lauf zu lassen»?
Langer Park im Fluss Eine Velotour auf den Glattwegen zwischen Dübendorf und Opfikon ZH führt entlang des Fil Bleu: ein Generationenprojekt zur Aufwertung des Flussraums über Gemeinde-, Funktions- und Zeitgrenzen hinweg. Bei der Koordination spielt Studio Vulkan
Gäste statt Getreide Ehemals genutzte Silogebäude stehen oft als Ruinen in der Gegend, als Relikte aus früheren Zeiten. Dass es auch anders geht, sieht man im neuen Basler Quartier Erlenmatt Ost: Auf dem ehemaligen Bahngelände wurde ein über 100 Jahre altes Silo zu neuem
Keine Angst vor Karbonatisierung Was braucht es, um ein über hundertjähriges Silo in Ateliers, Wohnungen und ein Restaurant umzugestalten? Einen Sinn der Beteiligten für einen besonderen Bau, clevere Lösungen für den Lastabtrag, eine fundierte Einschätzung der Schäden und auch den
Rohdiamanten im Silo 108 Jahre alt ist das Silogebäude, das im Basler Quartier Erlenmatt Ost steht – und damit eine der ersten Industriebauten aus Stahlbeton in der Schweiz. 2020 wurde es von Harry Gugger Studio zu einem Begegnungsort mit Restaurant und Hostel umgebaut
Licht und Sicht Das Krebsforschungszentrum Agora auf dem Campus des Unispitals in Lausanne ist von einem fest montierten Sonnenschutz umhüllt. Die Vorteile sind klar: prägnante Erscheinung, Robustheit und einfacher Unterhalt. Doch wie erfüllt eine fixe Konstruktion
«Meist finden wir eine gemeinsame Sprache» Die neue europäische Norm EN 17037 «Tageslicht in Gebäuden» zwingt Architekturschaffende, das Tageslicht in ihren Entwurf zu integrieren. Die Physikerin Marilyne Andersen erforscht seit mehr als 20 Jahren den Zusammenhang zwischen Tageslicht und
Strahlen, Schatten, Stimmungen 2019 trat die europäische Norm SN EN 17037 «Tageslicht in Gebäuden» in Kraft – auch in der Schweiz. Daher widmet sich TEC21 einmal mehr dem Tageslicht. Wir zeigen einen Neubau, der mit einer fixen Verschattung die Tageslichtversorgung zu optimieren
«Die grösste Hürde ist das Vertragswesen» Bereits seit 2014 wird Open BIM beim Neubau des Kinderspitals Zürich eingesetzt. Nico Ros von ZPF Ingenieure und Michael Drobnik von Herzog & de Meuron waren von Anfang an bei der Planung dabei.