«Wir Tessiner brauchen eine Vision» Die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels rückt näher. Aus Sicht des Architekten Michele Arnaboldi ist die Südschweiz darauf nicht vorbereitet. Er fordert eine umfassende Planung, die in konkrete Projekte mündet.
Der Gotthardpendler Im Tessin wohnen, in Zürich arbeiten und die Zeit im Zug für Sinnvolles nutzen: ein persönlicher Erfahrungsbericht.
Die Chance packen In 16 Monaten fahren die ersten Züge durch den Gotthard-Basistunnel. Ein positiver Trend für die Südschweiz stellt sich nicht automatisch ein.
Aldo Rossi und die Schweiz Der Architekt und Theoretiker Aldo Rossi lehrte von 1972 bis 1974 und von 1976 bis 1978 an der ETH Zürich. Trotz der kurzen Zeit war sein Einfluss enorm: Rossi füllte ein Vakuum, das mit der Krise der Moderne entstanden war und öffnete Wege zu
Città del Cuore Die unter Mussolini erbaute Stadt Sabaudia bei Rom gilt als Manifest des Rationalismus. Ihre Entstehungsgeschichte zeigt, dass die spätere Reinwaschung der italienischen Moderne vom Vorwurf des Faschismus falsch ist.
Der Traum vom «Dritten Rom» Die Faszination für Mussolinis urbanistische Projekte ist ungebrochen. Diese lassen sich aber nicht losgelöst von der politischen Ideologie betrachten - der Faschismus zeichnete sich vor allem durch Gewalt aus.
Eingepasst, nicht angepasst Der in Basel tätige Architekt Piotr Brzoza hat im Warschauer Vorort ein Atelier entworfen, das ein qualitätsvolles Raumgefüge schafft.
Offene Wunden und feine Brüche Umbauten sind in Warschau heikel. Diener & Diener gelang es, einen überzeugenden Beitrag zum Thema Transformation zu leisten.
Vermeiden, vermindern, verwerten Die Reduktion der Abfallströme beginnt beim Entwerfen und Bauen. TEC21 zeigt vielfältige Ansätze, um Wegwerf-Architektur zu vermeiden.
«Möglichst einen Kreislauf formen» Vermeiden, vermindern oder verwerten: Das Prinzip der Abfallwirtschaft lässt sich auch beim Konstruieren von Gebäuden umsetzen.
Das Dilemma der temporären Nutzung Ausstellungsbauten bestehen mit Vorteil aus wieder- und weiterverwertbarer Substanz. Der Schweizer Expo-Pavillon hätte das Recyclingziel beinahe mustergültig erfüllt.
Die Zutaten im Gebäude Um allfällige Potenziale zum Sortieren und Recycling der Abbruchmaterialien abzuschätzen, braucht es eine detaillierte Analyse des verbauten Materialmixes.
Mehr Gips für den Kreislauf Gips landet nach dem Gebäuderückbau meist auf Inertstoffdeponien. Wiederverwertung wäre nachhaltiger. Eine Studie des Kantons Zürich zeigt, wie gross das effektive Potenzial ist.
Zur freien Verwertung Die Wegwerfmentalität dominiert auch das Bauen. Riesige Mengen an Bauschutt und Abbruchmaterialien landen auf Deponien oder enden als niederwertige Reststoffe.
Baustoff mit Zukunft Das PV-Modul als integriertes Bauelement – welchen Anforderungen muss es genügen, und wo liegen die Unterschiede zu herkömmlicher PV?
BIPV im Kontext Mit einer Methode zur objektiven Beurteilung der Integration von Solaranlagen in die Architektur liefert das Labor für Solarenergie und Bauphysik der ETH Lausanne ein hilfreiches Tool.
Überwältigende Vielfalt Photovoltaikmodule in atypischer Optik und mit verbesserten Oberflächenbeschaffenheiten öffnen Wege für bisher selten realisierte Anwendungen.
«Im Grunde trivial» Wenige Schweizer Architekten befassen sich so produktiv mit dem Thema Solararchitektur wie Beat Kämpfen. Welches Potenzial sieht er in gebäudeintegrierter Photovoltaik?
Tagbautunnel gegen den Lärm Die A1 soll zwischen dem Kreuz Aubrugg und dem Schöneichtunnel umhüllt werden. Entstehen werden ein Autotunnel und auf dessen Dach ein Grün- und Freiraum für die Quartierbewohner.
Transformation der Gartenstadt Die Einhausung bringt eine neue Dimension nach Zürich Schwamendingen. Das Amt für Städtebau hat verbindliche Spielregeln definiert, damit ein belebtes Wohnquartier entsteht.
Vom Manko zum Plus Die Schwamendinger Bevölkerung soll ihre neuen Quartierverbindungen, eine hohe Betonwand und einen Grünraum in sieben Metern Höhe lieben lernen – keine leichte Aufgabe für die Gestalter.
Quer in der Landschaft Seit rund einem Jahr steht das Centre Le Corbusier / Museum Heidi Weber formell unter Denkmalschutz. Die Unterschutzstellung konnte innert kürzester Zeit unter Dach und Fach gebracht werden.
Schirm und Skelett Das Centre Le Corbusier / Museum Heidi Weber ist ein Ausstellungsgebäude, das selber Vorzeigeobjekt ist. Das markante Stahldach ist geschweisst, die Kuben darunter verschraubt.
Sonderbarer Solitär Vor 50 Jahren starb Le Corbusier. Sein Zürcher Ausstellungspavillon Centre Le Corbusier / Museum Heidi Weber wurde zwei Jahre nach seinem Tod eingeweiht.