Der Fluss- und Auenkanton Mit der Schaffung des Auenschutzparks ist dem Kanton Aargau in den letzten 20 Jahren eine Pionierleistung gelungen. Renaturierte Auen und eine attraktive Flusslandschaft könnten zum Markenzeichen des Aargaus werden.
«Ein Neubau drängt sich nicht auf» Um den Simplontunnel für die Zukunft fit zu machen, sind hohe Investitionen nötig. Dank der gut erhaltenen Bausubstanz, den beiden richtungsgetrennten Röhren und den bestehenden Querschlägen ist jedoch ein noch viel teurerer Neubau nicht nötig.
Auf dem Boden bleiben Ohne grosses Spektakel sanieren JOM Architekten ein Mehrfamilienhaus auf dem Freudenberg. Mit viel Gespür für Feinheiten wissen sie, wo es sich lohnt, Akzente zu setzen.
Jugendstil trifft Enterprise Ein moderner Anbau ergänzt das Haus im Stil eines Landschlösschens aus dem Jahr 1902. In dessen alter Hülle steckt viel Technik und Innovation.
«...and then we interpret the artists» Die Kunst stand Pate: Ein kunstsinniges Paar erstand das Wohnhaus des ehemaligen Gemeindebaumeisters von St. Gallen, der Architekt steuerte Einbauten im Stile der Minimal Art bei, und Malermeister Capobianco vollendete die Renovation mit
Gewinn für die Natur trotz Überbauung Bei der Stadterweiterung Brünnen im Westen von Bern wurde ein zuvor landwirtschaftlich genutztes Gebiet in ein dichtes Stadtquartier umgewandelt. Dank einem parzellenübergreifenden Ökologiekonzept und finanziellen Anreizen nahm der ökologische Wert
Die Tragsicherheit einer Idee Ingenieurpavillons werden im Rahmen einer spezifischen materiell-konstruktiven Thematik entwickelt und sind stets Träger einer Vision. Vier historische Beispiele illustrieren ihre Rolle in der Baukunst.
Origami aus gekrümmtem Holz Das Forschungslabor für Holzkonstruktionen Ibois der EPFL hat 2013 in Mendrisio einen Pavillon aus gekrümmten Holzschalen aufgestellt.
Gefragt sind neue Lösungen Die vom Bundesrat anvisierte Energiestrategie 2050 und der etappierte Atomausstieg sind eine grosse Herausforderung für die Gesellschaft sowie für alle Bau- und Energiefachleute.
Vers une agriculture Erstmals findet diesen Sommer die internationale Landschaftsarchitekturausstellung «Genève, villes et champs» statt. Zwischen Genf und Bernex untersuchen Installationen, wie sich die wachsende Stadt, ländlicher Raum und Nahrungsproduktion auf neue
Zürichs kontrollierte Koexistenz Die Zürcher Stadtverwaltung orientiert sich am Zauberwort der «Koexistenz» im öffentlichen Raum. Am 16. Städtebaustammtisch von «Hochparterre» sprach man über die Folgen.
Wo Gärten landen «Landing» heisst das Motto von Lausanne Jardins 2014. Die urbane Gartenschau testet mobile Gärten, die im Asphaltdschungel landen, ihren Segen verbreiten und weiterziehen können.
Cedric, Lucius und Hans Ulrich Im Schweizer Pavillon soll die Öffentlichkeit einen performativen Zugang zu zwei herausragenden Persönlichkeiten der modernen Architektur erhalten. Gemeint war’s vielleicht gut, doch das Ergebnis ist kläglich.
Renaissance am Brunnen Beim Um- und Ausbau des früheren Engihuuses arbeitete der Architekt Gion A. Caminada in enger Absprache mit den lokalen Akteuren. Das neue Gasthaus setzt einen weiteren Meilenstein für die Dorfentwicklung.
Die Stunde Null Rem Koolhaas hat für die Ausstellungen in den Pavillons das Thema «Absorbing Modernity 19142014» vorgeschlagen. Viele Länder folgten seinem Aufruf und wagen eine Annäherung an ihre Vergangenheit.
Ganzes Stückwerk «Elements of Architecture» im Hauptpavillon der Giardini reflektiert Architektur in ihren baulichen Einzelteilen.
Wunderkammer oder Prototyp? Am 7. Juni 2014 öffnete die 14. Architekturbiennale Venedig ihre Tore. Die von Rem Koolhaas kuratierte «Monditalia» mit 41 Ausstellungsbeiträgen, Film und Tanz lohnt den Besuch.
2000-Watt-Label für Areale Das Zertifikat «2000-Watt-Areal» kann nach Ende der Pilotphase nun angewendet werden. Es schliesst eine Lücke in der Labellandschaft Schweiz, in der bisher nur die Nachhaltigkeit von Einzelbauten bewertet wurde.
Die Immobilie als Energielieferant Geänderte Rahmenbedingungen machen die Energiestrategie 2050 leichter umsetzbar. Wenn Planer diese Chance richtig nutzen, können sie Komfort und Ästhetik mit der Produktion erneuerbarer Energie verbinden.
Stil bewahren, Energie sparen Zwei Gebäudesanierungen in Zürich zeigen auf, wie die Zusammenarbeit von Energieberatern mit Architekten und Bauherrschaft aussehen kann. Je nach finanziellen Mitteln, Gebäudezustand und Zielen sind unterschiedliche Vorgehensweisen sinnvoll.
Wo klemmt’s? Damit die Schweiz künftig weniger Energie verbraucht, ist es entscheidend, die energetische Sanierung von Gebäuden voranzutreiben. Doch gerade bei privaten Eigentümern, denen fast 90% des Bestands gehören, sind die Rahmenbedingungen dafür eher
«Oft mangelt es an Wissen» Häufig schöpfen private Bauherrschaften die Möglichkeiten für mehr Energieeffizienz nicht aus. Architekten sollten daher verstärkt auf die Option der Energieberatung hinweisen, von der sie auch selbst profitieren.
Eine Bauikone soll demontiert werden Der russische Staat will den Radioturm des Ingenieurs Wladimir Schuchow demontieren. Eine dringend nötige Zustandserfassung wurde nicht unternommen, Appelle nach einer Restaurierungsstrategie werden ignoriert.
Lebensraumgenerator Der genossenschaftliche Wohn- und Gewerbebau Kalkbreite in Zürich demonstriert, welches Potenzial für das nachhaltige Bauen im Mix aus Wohnen, Arbeiten und Gemeinschaft liegt.
Vielteiliger Monolith Die Ingenieure von Dr. Lüchinger + Meyer spielten ein breites Repertoire aus: Fugenlose Übergänge, einbetonierte Fachwerke und wandartige Träger prägen den Wohn- und Gewerbebau Kalkbreite in Zürich.
«Das Bewusstsein ist hoch» Wildtiere können sich in Mitteleuropa immer seltener frei bewegen. Es gibt verschiedene Ansätze, ihre Situation zu verbessern. Für den Kanton Aargau ist die Verankerung in der Raumplanung zentral.