Fachjournalistin BR, Chefredaktorin TEC21 Geschichtet Die Wohnsiedlung auf dem Areal der ehemaligen Pumpenfabrik in Meilen besteht aus zehn Häusern, die versetzt angeordnet und terrassenartig in den Hang eingefügt sind. Der Betonraster der Fassaden ist entweder mit geschosshohen Fenstern oder mit Hoch hinaus Die Architektursprache der Fassaden des Wolkenwerks Zürich – ein mit verschiedenen Füllungen ausgefachtes Betonskelett aus vorgefertigten Elementen – erinnert an die industrielle Vergangenheit, fungiert aber auch als verbindendes Element über das Konstruktion im Stahlbau Dieses Heft widmen wir der Zukunft von Stahl. TEC21 zeigt einen aktuellen Bau, in dem der Stahl – tatsächlich – materialgerecht eingesetzt ist. Liebe zum Erbe Bei der 2018 fertiggestellten Sanierung der Nordfassade wurden beim Ritterhaus Schloss Lenzburg nur einzelne Bereiche mit Blasenbildungen oder abgelösten Stellen im Deckputz saniert. An der Südfassade wurde der Putz komplett bis auf das Mauerwerk «Recycling von Stahl ist seit über 100 Jahren etabliert» Das Stahlbauzentrum Schweiz (SZS) hat einen neuen Geschäftsführer und eine neue Technische Leiterin. Wie sehen sie die Zukunft des Stahlbaus in der Schweiz? Inwiefern kann dieser Baustoff – klug angewendet – zum Klimaschutz beitragen? Wir haben Werbung Katrin Gügler: «Alles hat sich beschleunigt» Welche Rolle spielte die Stadt Zürich bei der umstrittenen Entscheidung, die Industriehallen auf dem Maag-Areal zu ersetzen? Wie entstand die kooperative Planung in Zürich-West? Und allgemeiner: Welche Zielkonflikte erschweren die urbane Maag-Areal: Gut gemeint Welche Erkenntnisse können wir aus der Entwicklung des Maag-Areals gewinnen – und für andere urbane Transformationsprojekte nutzen? Was verrät die Art und Weise, wie über Zürich-West diskutiert wird, über unsere Planungs- und Baukultur? Plädoyer für Matthias Sauerbruch : «Wir gestalten die Schönheit des Alltags» Sauerbruch Hutton gehören zu den namhaftesten deutschen Architekturbüros und erforschen seit Jahrzehnten das nachhaltige Bauen. Nun soll ihr Entwurf für das Zürcher Maag-Areal zwei umgenutzte Industriehallen ersetzen. Ein Widerspruch? Matthias Urbane Transformation: heikle Fragen Schon wieder dieses Maag-Areal? Das Thema beschäftigt uns tatsächlich sehr. Aus diesem Beispiel können alle lernen: Vielerorts in der Schweiz gibt es stillgelegte Industrieareale, die zurzeit umgenutzt oder neu überbaut werden. Was in Zürich-West vor Akte der Versöhnung Geliebt, bewundert, ergänzt, verunstaltet, ertüchtigt, restauriert und weitergebaut – seit drei Generationen ist das Kongresshaus Zürich ein verbindender, identitätsstiftender Bau für die ganze Stadt. Es zeigt: Heimat setzt Schönheit und Ueli Stüssi ausgezeichnet Unser Redaktor Bauingenieurwesen überzeugte die Jury des jährlich verliehenen SFJ-Awards: Sein Artikel zur Zukunft der Mobilität erhielt den ersten Preis. Lesen Sie nach! Kunsthandwerk und Handwerkskunst Marmor und Bronze zieren die Fassade und das Treppenhaus des Uhren- und Schmuckgeschäfts Bucherer an der Zürcher Bahnhofstrasse. Hergestellt wurden die Teile mit höchster Handwerkskunst. Einblicke in den Steinbruch und die Giessereien vermitteln eine Schmuck und Sonnenuhr Edle Materialien, präzise verarbeitet: Ein traditionsreiches Uhren- und Schmuckgeschäft leistet sich an der Zürcher Bahnhofstrasse eine standesgemässe Fassade. Das geometrische Relief aus Cristallina-Marmor und die samtige Bronze im Sockel setzen ein Werbung Martin Heller verstorben Der Verwaltungsratspräsident von espazium – Der Verlag für Baukultur ist in der Nacht auf den 22. Oktober 2021 nach schwerer Krankheit gestorben. Netto-Null trotz Bauboom? Im Klimaabkommen von Paris hat sich die Schweiz verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 gegenüber dem Stand von 1990 zu halbieren. Ab 2050 soll die Schweiz nicht mehr Treibhausgase ausstossen, als sie der Atmosphäre entzieht. Doch an der «Wir haben keine Wahl» Am 13. Juni 2021 hat das Schweizer Stimmvolk das CO2-Gesetz an der Urne abgelehnt. Trotzdem will die Schweiz ihre Agenda 2030 umsetzen und bis 2050 Netto-Null erreichen. Was heisst das für den Bausektor? Dr. Chris Luebkeman, ehemaliger Arup-Vordenker Leben im Homeoffice «Wohnen und Arbeiten – Hand in Hand» hiess die Fachtagung der diesjährigen Grenchner Wohntage. Doch die beiden Bereiche lassen sich nicht immer so harmonisch verbinden. Welche Lehren für den Wohnungsbau anstehen, gab viel zu diskutieren. Call for projects – Schweizer Ingenieurbaukunst 2021/22 Ingenieurinnen und Ingenieure aller Disziplinen, schicken Sie uns Ihre besten, spannendsten und mutigsten Projekte! Ausser der Qualität gibt es nur eine Bedingung: Die Fertigstellung muss 2021 oder 2022 erfolgen. Saga Le Corbusier Das Leben von Le Corbusier ist hinlänglich dokumentiert. Was also kann ein weiteres Buch zum Verständnis der mythischen Figur beitragen? Der Westschweizer Schriftsteller Nicolas Verdan wagt mit seinen 2009 auf französisch erschienenen Roman «Saga Le Werbung Die ewige Baustelle Auch ein halbes Jahrhundert nach Einführung des Frauenstimmrechts und 40 Jahre nach der Verankerung der Gleichstellung in der Verfassung sind Frauen im Schweizer Bauwesen noch immer unterrepräsentiert. Während die Architekturpionierinnen mit «Leaky Pipeline» an Schweizer Hochschulen Der Begriff «Leaky Pipeline» beschreibt das Phänomen, dass mit steigender akademischer Postion der Anteil der Frauen sinkt und jener der Männer steigt. Je steiler die beiden Kurven verlaufen, desto grösser ist der Unterschied zwischen den «Für die nächsten sieben Generationen» 20 Jahre lang arbeitete Chris Luebkeman rund um den Globus für das Ingenieurbüro Arup. Heute engagiert er sich im Stab des ETH-Präsidenten und im Vorstand des SIA. Was will er bewirken? Welche Herausforderungen hält die Zukunft für Planerinnen und Dichte in zwei Massstäben Gegensätzlicher könnten die beiden Neubauprojekte in der Region Lausanne kaum sein. Hier der grosse Massstab, die Öffentlichkeit, ein urbaner Nutzungsmix, günstiges Wohnen und ein steiler Hang – dort die Kleinteiligkeit, der Rückzug ins Private, der Retten, was zu retten ist Der Studienauftrag für die Transformation des Maag-Areals in Zürich West ist entschieden. Entgegen der Empfehlung der Jury beschloss die Eigentümerin, die Eventhallen abzubrechen – ein unrühmliches Ende für einen urbanen Hotspot von nationaler «Ich habe versucht, die unerbittliche Honorarkonkurrenz etwas abzumildern» Jahrzehntelang leitete der Bauingenieur Heinrich Figi die Abteilung Kunstbauten und Geotechnik am Tiefbauamt Graubünden und setzte sich unermüdlich für faire Vergabeverfahren und hohe Qualität ein. Heute engagiert er sich als Jurymitglied in Werbung «Planerinnen und Planer haben es in der Hand» Zehn Jahre lang war der Architekt Stefan Cadosch SIA-Präsident. Im Gespräch rekapituliert er die Entwicklungen dieser bewegten Dekade und blickt optimistisch nach vorn: Planerinnen und Planer haben es in der Hand, unser aller Leben zu verbessern. Mehr laden
Geschichtet Die Wohnsiedlung auf dem Areal der ehemaligen Pumpenfabrik in Meilen besteht aus zehn Häusern, die versetzt angeordnet und terrassenartig in den Hang eingefügt sind. Der Betonraster der Fassaden ist entweder mit geschosshohen Fenstern oder mit
Hoch hinaus Die Architektursprache der Fassaden des Wolkenwerks Zürich – ein mit verschiedenen Füllungen ausgefachtes Betonskelett aus vorgefertigten Elementen – erinnert an die industrielle Vergangenheit, fungiert aber auch als verbindendes Element über das
Konstruktion im Stahlbau Dieses Heft widmen wir der Zukunft von Stahl. TEC21 zeigt einen aktuellen Bau, in dem der Stahl – tatsächlich – materialgerecht eingesetzt ist.
Liebe zum Erbe Bei der 2018 fertiggestellten Sanierung der Nordfassade wurden beim Ritterhaus Schloss Lenzburg nur einzelne Bereiche mit Blasenbildungen oder abgelösten Stellen im Deckputz saniert. An der Südfassade wurde der Putz komplett bis auf das Mauerwerk
«Recycling von Stahl ist seit über 100 Jahren etabliert» Das Stahlbauzentrum Schweiz (SZS) hat einen neuen Geschäftsführer und eine neue Technische Leiterin. Wie sehen sie die Zukunft des Stahlbaus in der Schweiz? Inwiefern kann dieser Baustoff – klug angewendet – zum Klimaschutz beitragen? Wir haben
Katrin Gügler: «Alles hat sich beschleunigt» Welche Rolle spielte die Stadt Zürich bei der umstrittenen Entscheidung, die Industriehallen auf dem Maag-Areal zu ersetzen? Wie entstand die kooperative Planung in Zürich-West? Und allgemeiner: Welche Zielkonflikte erschweren die urbane
Maag-Areal: Gut gemeint Welche Erkenntnisse können wir aus der Entwicklung des Maag-Areals gewinnen – und für andere urbane Transformationsprojekte nutzen? Was verrät die Art und Weise, wie über Zürich-West diskutiert wird, über unsere Planungs- und Baukultur? Plädoyer für
Matthias Sauerbruch : «Wir gestalten die Schönheit des Alltags» Sauerbruch Hutton gehören zu den namhaftesten deutschen Architekturbüros und erforschen seit Jahrzehnten das nachhaltige Bauen. Nun soll ihr Entwurf für das Zürcher Maag-Areal zwei umgenutzte Industriehallen ersetzen. Ein Widerspruch? Matthias
Urbane Transformation: heikle Fragen Schon wieder dieses Maag-Areal? Das Thema beschäftigt uns tatsächlich sehr. Aus diesem Beispiel können alle lernen: Vielerorts in der Schweiz gibt es stillgelegte Industrieareale, die zurzeit umgenutzt oder neu überbaut werden. Was in Zürich-West vor
Akte der Versöhnung Geliebt, bewundert, ergänzt, verunstaltet, ertüchtigt, restauriert und weitergebaut – seit drei Generationen ist das Kongresshaus Zürich ein verbindender, identitätsstiftender Bau für die ganze Stadt. Es zeigt: Heimat setzt Schönheit und
Ueli Stüssi ausgezeichnet Unser Redaktor Bauingenieurwesen überzeugte die Jury des jährlich verliehenen SFJ-Awards: Sein Artikel zur Zukunft der Mobilität erhielt den ersten Preis. Lesen Sie nach!
Kunsthandwerk und Handwerkskunst Marmor und Bronze zieren die Fassade und das Treppenhaus des Uhren- und Schmuckgeschäfts Bucherer an der Zürcher Bahnhofstrasse. Hergestellt wurden die Teile mit höchster Handwerkskunst. Einblicke in den Steinbruch und die Giessereien vermitteln eine
Schmuck und Sonnenuhr Edle Materialien, präzise verarbeitet: Ein traditionsreiches Uhren- und Schmuckgeschäft leistet sich an der Zürcher Bahnhofstrasse eine standesgemässe Fassade. Das geometrische Relief aus Cristallina-Marmor und die samtige Bronze im Sockel setzen ein
Martin Heller verstorben Der Verwaltungsratspräsident von espazium – Der Verlag für Baukultur ist in der Nacht auf den 22. Oktober 2021 nach schwerer Krankheit gestorben.
Netto-Null trotz Bauboom? Im Klimaabkommen von Paris hat sich die Schweiz verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 gegenüber dem Stand von 1990 zu halbieren. Ab 2050 soll die Schweiz nicht mehr Treibhausgase ausstossen, als sie der Atmosphäre entzieht. Doch an der
«Wir haben keine Wahl» Am 13. Juni 2021 hat das Schweizer Stimmvolk das CO2-Gesetz an der Urne abgelehnt. Trotzdem will die Schweiz ihre Agenda 2030 umsetzen und bis 2050 Netto-Null erreichen. Was heisst das für den Bausektor? Dr. Chris Luebkeman, ehemaliger Arup-Vordenker
Leben im Homeoffice «Wohnen und Arbeiten – Hand in Hand» hiess die Fachtagung der diesjährigen Grenchner Wohntage. Doch die beiden Bereiche lassen sich nicht immer so harmonisch verbinden. Welche Lehren für den Wohnungsbau anstehen, gab viel zu diskutieren.
Call for projects – Schweizer Ingenieurbaukunst 2021/22 Ingenieurinnen und Ingenieure aller Disziplinen, schicken Sie uns Ihre besten, spannendsten und mutigsten Projekte! Ausser der Qualität gibt es nur eine Bedingung: Die Fertigstellung muss 2021 oder 2022 erfolgen.
Saga Le Corbusier Das Leben von Le Corbusier ist hinlänglich dokumentiert. Was also kann ein weiteres Buch zum Verständnis der mythischen Figur beitragen? Der Westschweizer Schriftsteller Nicolas Verdan wagt mit seinen 2009 auf französisch erschienenen Roman «Saga Le
Die ewige Baustelle Auch ein halbes Jahrhundert nach Einführung des Frauenstimmrechts und 40 Jahre nach der Verankerung der Gleichstellung in der Verfassung sind Frauen im Schweizer Bauwesen noch immer unterrepräsentiert. Während die Architekturpionierinnen mit
«Leaky Pipeline» an Schweizer Hochschulen Der Begriff «Leaky Pipeline» beschreibt das Phänomen, dass mit steigender akademischer Postion der Anteil der Frauen sinkt und jener der Männer steigt. Je steiler die beiden Kurven verlaufen, desto grösser ist der Unterschied zwischen den
«Für die nächsten sieben Generationen» 20 Jahre lang arbeitete Chris Luebkeman rund um den Globus für das Ingenieurbüro Arup. Heute engagiert er sich im Stab des ETH-Präsidenten und im Vorstand des SIA. Was will er bewirken? Welche Herausforderungen hält die Zukunft für Planerinnen und
Dichte in zwei Massstäben Gegensätzlicher könnten die beiden Neubauprojekte in der Region Lausanne kaum sein. Hier der grosse Massstab, die Öffentlichkeit, ein urbaner Nutzungsmix, günstiges Wohnen und ein steiler Hang – dort die Kleinteiligkeit, der Rückzug ins Private, der
Retten, was zu retten ist Der Studienauftrag für die Transformation des Maag-Areals in Zürich West ist entschieden. Entgegen der Empfehlung der Jury beschloss die Eigentümerin, die Eventhallen abzubrechen – ein unrühmliches Ende für einen urbanen Hotspot von nationaler
«Ich habe versucht, die unerbittliche Honorarkonkurrenz etwas abzumildern» Jahrzehntelang leitete der Bauingenieur Heinrich Figi die Abteilung Kunstbauten und Geotechnik am Tiefbauamt Graubünden und setzte sich unermüdlich für faire Vergabeverfahren und hohe Qualität ein. Heute engagiert er sich als Jurymitglied in
«Planerinnen und Planer haben es in der Hand» Zehn Jahre lang war der Architekt Stefan Cadosch SIA-Präsident. Im Gespräch rekapituliert er die Entwicklungen dieser bewegten Dekade und blickt optimistisch nach vorn: Planerinnen und Planer haben es in der Hand, unser aller Leben zu verbessern.