Fach- und Wissenschaftsjournalist bei Faktor Journalisten Energie für kommende Generationen Im Spinnennetz der Energiewende Woher kommt die Wärme, wenn fossile Energieträger nicht länger erwünscht sind? Städte und Agglomerationen koordinieren ihre Versorgungsbedürfnisse und suchen Partner zum Aufbau von lokalen Wärmeverbünden. Mehr Server, mehr Abwärme? «Fernwärmekunden begrüssen das Sorglos-Paket» Zürich nimmt den Umbau der Wärmeversorgung auf dem ganzen Stadtgebiet an die Hand: Bis in 20 Jahren sollen Energieverbundnetze rund die Hälfte der heute noch fossil bereitgestellten Wärme abdecken. Projektwettbewerb Wohnsiedlung Salzweg Die Stadt Zürich will wachsen und ihren CO2-Ausstoss senken. Für die Politik heisst der Zirkelschluss daraus: mehr Ersatzneubau. Die Jury des Architekturwettbewerbs «Wohnsiedlung Salzweg» äusserte jedoch Zweifel, ob das Tabula-rasa-Prinzip wirklich Werbung Fordern, fördern und überraschen Die Kantone tun sich schwer, den Klimaschutz im Gebäudebereich zu verbessern. Vor sechs Jahren einigten sie sich auf eine Harmonisierung der Energiestandards. Erst die Hälfte hat ihre Vorschriften seither verschärft. Das Klima von A bis Z Das Stimmvolk lehnt ein nationales CO2-Gesetz ab. Dennoch muss die Schweiz ihrer Verpflichtung zum Klimaschutz gegenüber den Vereinten Nationen nachkommen. Welche Möglichkeiten stehen zur Verfügung, um die inländische Emissionsbilanz dereinst auf Netto-Null trotz Bauboom? Im Klimaabkommen von Paris hat sich die Schweiz verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 gegenüber dem Stand von 1990 zu halbieren. Ab 2050 soll die Schweiz nicht mehr Treibhausgase ausstossen, als sie der Atmosphäre entzieht. Doch an der Ist solares Bauen nur ein Werbegag? Gebäude, die mehr Energie erzeugen als verbrauchen, sind klimaneutral und werden wohl bald Pflicht. Architekten runden dieses Programm aber schon jetzt zu einer hochstehenden Designkür ab. Dabei sind Solarbauten alles andere als eine «Nicht Normen, Menschen sorgen für Qualität» Erstmals rief der SIA zu einem Ordnungstag. Gesprochen wurde über Vergaberegeln, Wettbewerbsverfahren und Bauherrenkompetenzen. Die Auslegeordnung zeigt: Die nachhaltige Entwicklung der gebauten Umwelt ist auf mehr Qualitätswettbewerb und einen Wie dick wird beim Betonbau aufgetragen? Baustoffe machen Gebäude - für die Architektur und für die Umwelt. Wie kein anderes Material prägt Beton den CO₂-Fussabdruck von Hochbauten. Die Betontagung Anfang September an der ETH Zürich gab Einblick in eine verunsicherte Branche. Starke Form mit haptischen Reizen Ein Baukörper aus Backstein von Atelier Scheidegger Keller schafft es, dem Unort an der lärmigen Bucheggstrasse in Zürich urbanen Charme zu verleihen. Auch innenräumlich prägen taktile Materialien das neue Zuhause für Studierende. Extremalarm aus dem Wetterstudio Das Halbdutzend ist voll: Der Weltklimarat präsentiert seinen sechsten Sachstandsbericht und erklärt die Extremwetter in Europa und Amerika für keine meteorologischen Zufälle. Die Gewalt der regionalen Sintfluten und Hitzewellen dürfte sogar zunehmen Werbung «Simulationen erlauben ein Denken in Szenarien» Bevor ein Gebäude gebaut wird, werden Betriebszustände immer häufiger anhand eines digitalen Zwillings simuliert. Welche Aspekte sind besonders zu untersuchen? Fördert dies die Planungssicherheit? TEC21 hakt bei vier Fachleuten nach, warum Simulationen: Änderungen vorbehalten Ein Gebäude, das vielen Menschen nützen soll, bietet mit Vorteil ein ausgeglichenes Raumklima. Doch wie sehr beeinflussen Glasdächer und -fassaden diese Komfortansprüche? Immer häufiger wird die Nutzung während einer Projektierung simuliert. Das hat Simulieren geht über studieren Gebäudesimulationen sind manchmal hilfreich, oft sogar zwingend. Denn ohne vertiefte bauphysikalische Zusatzanalysen im Projektstadium wären viele realisierte Werke von mangelhafter Qualität. Wie gut der Betrieb funktioniert, überprüft man daher Kann Architektur die Spielregeln ändern? Die Welt leidet an sozialen und ökologischen Krisen, die auch dem modernen Städtebau anzukreiden sind. Dagegen treten Architekturschaffende mit fürsorglicher Haltung an. Anlässlich einer Ausstellung im Zentrum Architektur Zürich machen sie sich Binding Preis für Biodiversität Im Mittelland breiten sich Wildblumen und seltene Insekten aus, dank einem vor fünf Jahren lancierten Graswurzelprojekt. Mit «Natur findet Stadt» gewinnt das Naturama Aargau nun den höchstdotierten Umweltpreis der Schweiz. Der pragmatische Ansatz zur «Keiner baut eine Kläranlage nur für sein Haus» Wie funktioniert eine Stadt ohne fossile Energie? Matthias Sulzer leitete ein nationales Forschungsnetzwerk zu dieser Frage. Seine Antwort: Es braucht dezentrale und vernetzte Versorgungssysteme. Werbung Ein rotes Tüpfelchen auf dem i Das ehemalige Sulzerareal in Winterthur ist Standort einer behutsamen Transformation. Einige Industriebauten werden punktuell um- und weitergebaut oder nur repariert. Nun hat das Baubüro in situ die Halle 118 mit gebrauchten Bauteilen aufgestockt. «Ein Schritt in die richtige Richtung» Der SIA befürwortet die Revision des CO2-Gesetzes, wie viele andere Baufach- und Planungsverbände. Letzte Woche lud der Verein Befürworter und Gegnerinnen zum Streitgespräch. Dass das Klima besser zu schützen sei, wird von allen bejaht. Sonderheft zu E-Mobilität Nachhaltige Immobilien gehen oft einher mit einem vielfältigen Mobilitätskonzept – um Standorte in Städten und der Peripherie benutzer- und umweltfreundlich zu erschliessen. Die vierte Ausgabe des Sonderhefts «Immobilien und Energie» greift auf «Veränderungen brauchen Zeit» Zehn Jahre liess die Stadt Zürich erforschen, wie der Energiekonsum in Haushalten und im Gebäudebereich reduziert werden kann. Zum Abschluss konnte keine Breaking News präsentiert werden. Aber nur etwas tun wollen, genüge nicht, sagt Am Start: die Elektromobilität So wie die Wärmepumpe immer mehr Gebäude emissionsarm beheizt, soll nun der Elektroantrieb den Alltagsverkehr fit für die Klimazukunft machen. Der Anfang scheint gemacht; Immobilienbesitzer helfen tatkräftig mit. Sechs Fachpersonen berichten Siedlung und Verkehr: auf gemeinsamen Pfaden In der Gesamtenergiestatistik der Schweiz tauchen die Bereiche Gebäude und Verkehr als Grossverbraucher auf. Erstere beanspruchen fast 45 % des inländischen Energiebedarfs; beim Verkehr ist der Anteil höher als ein Drittel. Es gibt in beiden Sektoren Werbung Teilen, wo immer möglich Bei der Arealentwicklung setzt man möglichst auf autonome Energiesysteme. Bei der Mobilität erhalten dagegen kooperative Ansätze den Vorzug, wie die Weidmatt in Liestal zeigt. Mehr laden
Im Spinnennetz der Energiewende Woher kommt die Wärme, wenn fossile Energieträger nicht länger erwünscht sind? Städte und Agglomerationen koordinieren ihre Versorgungsbedürfnisse und suchen Partner zum Aufbau von lokalen Wärmeverbünden.
«Fernwärmekunden begrüssen das Sorglos-Paket» Zürich nimmt den Umbau der Wärmeversorgung auf dem ganzen Stadtgebiet an die Hand: Bis in 20 Jahren sollen Energieverbundnetze rund die Hälfte der heute noch fossil bereitgestellten Wärme abdecken.
Projektwettbewerb Wohnsiedlung Salzweg Die Stadt Zürich will wachsen und ihren CO2-Ausstoss senken. Für die Politik heisst der Zirkelschluss daraus: mehr Ersatzneubau. Die Jury des Architekturwettbewerbs «Wohnsiedlung Salzweg» äusserte jedoch Zweifel, ob das Tabula-rasa-Prinzip wirklich
Fordern, fördern und überraschen Die Kantone tun sich schwer, den Klimaschutz im Gebäudebereich zu verbessern. Vor sechs Jahren einigten sie sich auf eine Harmonisierung der Energiestandards. Erst die Hälfte hat ihre Vorschriften seither verschärft.
Das Klima von A bis Z Das Stimmvolk lehnt ein nationales CO2-Gesetz ab. Dennoch muss die Schweiz ihrer Verpflichtung zum Klimaschutz gegenüber den Vereinten Nationen nachkommen. Welche Möglichkeiten stehen zur Verfügung, um die inländische Emissionsbilanz dereinst auf
Netto-Null trotz Bauboom? Im Klimaabkommen von Paris hat sich die Schweiz verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 gegenüber dem Stand von 1990 zu halbieren. Ab 2050 soll die Schweiz nicht mehr Treibhausgase ausstossen, als sie der Atmosphäre entzieht. Doch an der
Ist solares Bauen nur ein Werbegag? Gebäude, die mehr Energie erzeugen als verbrauchen, sind klimaneutral und werden wohl bald Pflicht. Architekten runden dieses Programm aber schon jetzt zu einer hochstehenden Designkür ab. Dabei sind Solarbauten alles andere als eine
«Nicht Normen, Menschen sorgen für Qualität» Erstmals rief der SIA zu einem Ordnungstag. Gesprochen wurde über Vergaberegeln, Wettbewerbsverfahren und Bauherrenkompetenzen. Die Auslegeordnung zeigt: Die nachhaltige Entwicklung der gebauten Umwelt ist auf mehr Qualitätswettbewerb und einen
Wie dick wird beim Betonbau aufgetragen? Baustoffe machen Gebäude - für die Architektur und für die Umwelt. Wie kein anderes Material prägt Beton den CO₂-Fussabdruck von Hochbauten. Die Betontagung Anfang September an der ETH Zürich gab Einblick in eine verunsicherte Branche.
Starke Form mit haptischen Reizen Ein Baukörper aus Backstein von Atelier Scheidegger Keller schafft es, dem Unort an der lärmigen Bucheggstrasse in Zürich urbanen Charme zu verleihen. Auch innenräumlich prägen taktile Materialien das neue Zuhause für Studierende.
Extremalarm aus dem Wetterstudio Das Halbdutzend ist voll: Der Weltklimarat präsentiert seinen sechsten Sachstandsbericht und erklärt die Extremwetter in Europa und Amerika für keine meteorologischen Zufälle. Die Gewalt der regionalen Sintfluten und Hitzewellen dürfte sogar zunehmen
«Simulationen erlauben ein Denken in Szenarien» Bevor ein Gebäude gebaut wird, werden Betriebszustände immer häufiger anhand eines digitalen Zwillings simuliert. Welche Aspekte sind besonders zu untersuchen? Fördert dies die Planungssicherheit? TEC21 hakt bei vier Fachleuten nach, warum
Simulationen: Änderungen vorbehalten Ein Gebäude, das vielen Menschen nützen soll, bietet mit Vorteil ein ausgeglichenes Raumklima. Doch wie sehr beeinflussen Glasdächer und -fassaden diese Komfortansprüche? Immer häufiger wird die Nutzung während einer Projektierung simuliert. Das hat
Simulieren geht über studieren Gebäudesimulationen sind manchmal hilfreich, oft sogar zwingend. Denn ohne vertiefte bauphysikalische Zusatzanalysen im Projektstadium wären viele realisierte Werke von mangelhafter Qualität. Wie gut der Betrieb funktioniert, überprüft man daher
Kann Architektur die Spielregeln ändern? Die Welt leidet an sozialen und ökologischen Krisen, die auch dem modernen Städtebau anzukreiden sind. Dagegen treten Architekturschaffende mit fürsorglicher Haltung an. Anlässlich einer Ausstellung im Zentrum Architektur Zürich machen sie sich
Binding Preis für Biodiversität Im Mittelland breiten sich Wildblumen und seltene Insekten aus, dank einem vor fünf Jahren lancierten Graswurzelprojekt. Mit «Natur findet Stadt» gewinnt das Naturama Aargau nun den höchstdotierten Umweltpreis der Schweiz. Der pragmatische Ansatz zur
«Keiner baut eine Kläranlage nur für sein Haus» Wie funktioniert eine Stadt ohne fossile Energie? Matthias Sulzer leitete ein nationales Forschungsnetzwerk zu dieser Frage. Seine Antwort: Es braucht dezentrale und vernetzte Versorgungssysteme.
Ein rotes Tüpfelchen auf dem i Das ehemalige Sulzerareal in Winterthur ist Standort einer behutsamen Transformation. Einige Industriebauten werden punktuell um- und weitergebaut oder nur repariert. Nun hat das Baubüro in situ die Halle 118 mit gebrauchten Bauteilen aufgestockt.
«Ein Schritt in die richtige Richtung» Der SIA befürwortet die Revision des CO2-Gesetzes, wie viele andere Baufach- und Planungsverbände. Letzte Woche lud der Verein Befürworter und Gegnerinnen zum Streitgespräch. Dass das Klima besser zu schützen sei, wird von allen bejaht.
Sonderheft zu E-Mobilität Nachhaltige Immobilien gehen oft einher mit einem vielfältigen Mobilitätskonzept – um Standorte in Städten und der Peripherie benutzer- und umweltfreundlich zu erschliessen. Die vierte Ausgabe des Sonderhefts «Immobilien und Energie» greift auf
«Veränderungen brauchen Zeit» Zehn Jahre liess die Stadt Zürich erforschen, wie der Energiekonsum in Haushalten und im Gebäudebereich reduziert werden kann. Zum Abschluss konnte keine Breaking News präsentiert werden. Aber nur etwas tun wollen, genüge nicht, sagt
Am Start: die Elektromobilität So wie die Wärmepumpe immer mehr Gebäude emissionsarm beheizt, soll nun der Elektroantrieb den Alltagsverkehr fit für die Klimazukunft machen. Der Anfang scheint gemacht; Immobilienbesitzer helfen tatkräftig mit. Sechs Fachpersonen berichten
Siedlung und Verkehr: auf gemeinsamen Pfaden In der Gesamtenergiestatistik der Schweiz tauchen die Bereiche Gebäude und Verkehr als Grossverbraucher auf. Erstere beanspruchen fast 45 % des inländischen Energiebedarfs; beim Verkehr ist der Anteil höher als ein Drittel. Es gibt in beiden Sektoren
Teilen, wo immer möglich Bei der Arealentwicklung setzt man möglichst auf autonome Energiesysteme. Bei der Mobilität erhalten dagegen kooperative Ansätze den Vorzug, wie die Weidmatt in Liestal zeigt.